Für den Bereich Google Ads gibt es eine Reihe neuer Features, die das gesamte Conversion Management vereinfachen sollen. Allen voran die neuen Conversion-Zielvorhaben unterstützen künftig bei der Kampagnenoptimierung. Außerdem führt Google Support für den Tag Assistant und Erklärungen für Fluktuationen bei Conversion-Werten ein.

Die Performance steigern: Sag Google Ads, für welche Ziele du optimieren möchtest

Auf der Website der Google Ads-Hilfe werden die drei Neuerungen für das Conversion Management vorgestellt. Diese hatte auch Ginny Marvin, Head of Google AdsLiaison, via Twitter angekündigt:

Die neuen Conversion-Zielvorhaben ermöglichen es Advertisern, Google ganz genau mitzuteilen, in welche Richtung auf der Ebene des Kontos oder der Kampagne optimiert werden soll. Google erklärt auf dem Blog:

Mithilfe von Conversion-Zielvorhaben können Sie Ihre Conversion-Aktionen besser organisieren und so Ihre Werbeziele leichter erreichen. Aktionen, die Ihre Kunden ausführen sollen, das heißt Conversion-Aktionen, werden anhand ähnlicher Kategorien zu Gruppen zusammengefasst und bilden dann ein gemeinsames Conversion-Zielvorhaben. Beispielsweise enthält das Conversion-Zielvorhaben „Kauf“ automatisch alle Conversion-Aktionen, die unter den Kategorietyp „Kauf“ fallen (vom Onlinekauf auf bestimmten Websites bis hin zum Kauf mit bestimmten Apps).

Die User können also auch definieren, welche Conversion-Aktionen sie für das Bidding einsetzen sollten, um ihrem Ziel näher zu kommen. Laut Google könnten die Conversion-Zielvorhaben nicht nur eine semantisch sinnvolle Gruppierung der Aktionen bieten, sondern auch eine insgesamt einfachere Verwaltung und eine bessere Kampagnenleistung im Kontext von Smart-Bidding-Strategien. Advertiser können einerseits Standardzielvorhaben festlegen, andererseits aber ebenso benutzer:innendefinierte Zielvorhaben selbst erstellen. Bei letzterer ließe sich beispielsweise ein Zielvorhaben mit einer primären Conversion-Aktion „Kauf“ und einer sekundären Conversion-Aktion „Lead-Formular senden“ kreieren. Diese Ziele sind jedoch nur für fortgeschrittene User gedacht.

In den kommenden Wochen werden User die Conversion-Zielvorhaben als Kategorie für Conversion-Aktionen sehen, wenn sie neue Kampagnen erstellen. Bestehende Einstellungen für Conversion, Conversion-Optimierung und Gebote bleiben unverändert. Das bedeutet, dass keine Maßnahmen vonseiten der User erforderlich sind.

Hilfe für Conversion Tags und bei Problemen mit Conversion-Werten

Ein weiteres Update für Google Ads ist der Support für den Tag Assistant. Mithilfe dessen können User sicherstellen, dass ihre Conversion Tags einwandfrei funktionieren. Auf diese Weise können sie feststellen, ob es Probleme mit den Conversion-Aktionen gibt oder nicht. In Echtzeit lässt sich daher ermitteln, wenn beispielsweise inaktive Tags vorhanden sind.

Der Conversion Tag Assistant Support bei Google Ads
Der Conversion Tag Assistant Support bei Google Ads (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

Darüber hinaus möchte Google den Advertisern dabei helfen, die Fluktuationen bei den Conversion-Werten besser nachzuvollziehen. Deshalb, und um mehr Transparenz für die Smart-Bidding-Kampagnen zu liefern, können Advertiser nun auf ihrer Kampagnenseite für Suchkampagnen Erläuterungen für die Kampagnentypen „Ziel-ROAS“ und „Conversion-Werte maximieren“ sehen. Mit nur einem Klick werden dann jedwede Gründe für die Veränderungen der Conversion-Werte offenbart.

Erläuterungen für Conversion-Wert-Schwankungen bei Google Ads
Erläuterungen für Conversion-Wert-Schwankungen bei Google Ads (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

Mithilfe dieser neuen Features können die Conversion-Optimierung und das Conversion Management bei Google Ads nachhaltig optimiert werden. Das gibt Advertisern mehr Zeit, sich auf andere Aspekte – wie die Kreation der Ads oder die Analyse der Zielgruppe – zu konzentrieren. Wenn du mehr über das Conversion Tracking allgemein erfahren möchtest, kannst du Googles Hilfeseite zum Thema in Anspruch nehmen.

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