Der neue Google Tag wird ausgerollt. Er ersetzt den global site tag (gtag.js) und soll das Measurement sowie Tagging langfristig vereinfachen. Wer bereits den gtag.js nutzt, muss nach der Umstellung nicht aktiv werden. Doch es gibt einige Dinge, die im Rahmen des Roll-outs für Advertiser und Webmaster von Interesse sind. Zudem soll die existierende Google Tag-Installation schon bald bei der Kreation neuer Google-Produkte und Accounts oder Conversion Actions genutzt werden können, während kein neuer Code benötigt wird.

Das bietet der neue Google Tag

Auf dem Google Ads & Commerce Blog stellt Scott Herman, Group Product Manager für Tagging bei Google, den neuen Google Tag vor. In seinem Beitrag erklärt er den Nutzen des Tags:

Today, we’re further improving the tagging experience with the new Google tag — a single, reusable tag built on top of your existing gtag.js implementations that helps you confidently measure impact and preserve user trust. Starting today and rolling out over the next week, the Google tag will unlock new capabilities to help you do more, improve data quality and adopt new features — without requiring more code. As we’ve previously recommended with the global site tag, the Google tag should be installed on all pages of your website.

Google überarbeitet das Tagging, da viele User es bislang mühselig fanden. So wird der global site tag (gtag.js), der Daten an Google Analytics, Google Ads und die Google Marketing Platform senden kann, durch den Google Tag ersetzt. Als Folge dessen können Advertiser mit verschiedenen gtag.js-Vorgängen diese zusammenführen und zentral verwalten. Dafür führt Google eigens einen Google Tag Screen ein. Seitenweites Tagging und die Wiederverwendung von Tags sollen damit optimiert werden. Auf diese Weise kann das Measurement verbessert werden, da es zu genaueren Kund:innen- und Nutzer:innen-Insights kommt.

Der Google Tag Screen erlaubt auch ein zentrales Management von User-Zugriffen und Tag Settings für verschiedene Produkte. Dabei ist kein zusätzlicher Code nötig, weshalb für die Durchführung der Tagging-Praktiken keine Entwickler:innen nötig sind. Darüber hinaus funktioniert der grundlegende Code sowohl bei Google Ads als auch bei Google Analytics; in beiden Bereichen kann der Google Tag Screen eingesehen werden.

Der Google Tag Screen
Der Google Tag Screen (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

Das Setup wird vereinfacht

Scott Herman kündigt in seinem Blog-Beitrag an, dass User künftig auf die Google Tag-Installation zurückgreifen können, um neue Google-Produkte und Accounts oder Conversion Actions zu erstellen. Zuvor war dafür die Integration von neuem Code notwendig. Die Arbeitsprozesse sollen weiter vereinfacht werden, sodass das Setup für Analytics und Ads möglichst unkompliziert vonstatten geht. Wer auf HubSpot, Squarespace oder Wix für das Content Management setzt, kann sogar komplett ohne Code neue Tags integrieren.

Bestehende Tag Manager und gtag.js-Installationen funktionieren für Nutzer:innen weiterhin, auch in Kombination mit Lösungen wie dem Consent Mode und Server-Side Tagging.

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