Google setzt eine grundlegende Veränderung für einen zentrale Empfehlung im Bereich Google Ads um. Für die Empfehlung „Redundante Keywords entfernen“, die Advertisern bei der Ausrichtung ihrer Kampagnen im Kontext der Keywords helfen soll, wird ab dem 19. Januar eine neue Herangehensweise integriert. Die Neuerung soll laut Google keinen Einfluss auf die Ad Performance haben. Doch Advertiser sollten die Neuerung unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls einen Opt-out wählen, falls das neue Empfehlungsdesign ihrer Werbestrategie nicht entgegenkommt.

Diese Änderung tritt bei Google Ads bald in Kraft: Das sollten Advertiser beachten

Der Marketer Robert Brady hat die Änderung, die Google via Mail an Advertiser übermittelt hatte, entdeckt und Details dazu auf Twitter geteilt.

In der Beschreibung für die Empfehlung heißt es auf der deutschsprachigen Support-Seite von Google derzeit noch:

Redundante Keywords entfernen: Ihr Konto ist einfacher zu verwalten, wenn Sie überflüssige Keywords entfernen. Sie sehen diese Empfehlung, weil Sie redundante Keywords mit derselben Anzeigengruppe, demselben Ziel und derselben Gebotsstrategie verwenden. Die Empfehlung kann Keywords für verschiedene Keyword-Optionen betreffen.

Nach Inkrafttreten der Änderung werden Broad Match Keywords präferiert. In der Empfehlung könnten dann Exact Match und Phrase Match Keywords entfernt werden, wenn ein Broad Match Keyword die Suchintention abdeckt. Anhand eines Beispiels, das Google in der E-Mail liefert, wird das deutlich:

As an example for how this would work, if your ad group has the phrase match keyword „women’s hats“ and broad match keyword ladies hats, we will recommend that you remove the phrase match keyword since the broad match keyword ladies hats covers all Searches from ‚women’s hats‘.

Google erklärt in dieser Mail, über die auch Nicole Farley bei Search Engine Land berichtet, dass eine Konsolidierung der Keyword-Typen eine einfachere Verwaltung des Google Ads Accounts bedeuten kann.

Redundant keywords are equivalent to higher-performing keywords or keywords in broader match types. Removing these redundant keywords and consolidating your keywords across match types will help you manage your account more easily. It doesn’t negatively impact your performance, and still allows your ads to appear on the same searches.

Allerdings sollten Advertiser unbedingt selbst testen und prüfen, ob sie mit den Broad Match Keywords genauso gute Ergebnisse erzielen wie mit anderen Keyword-Einstellungen. Wer die Empfehlungen bereits voreingestellt und angenommen hat, muss sich also automatisch auf die Anpassung einstellen – oder die automatischen Empfehlungen im Editor und im Bereich „Empfehlungen“ ausstellen.

Advertiser sind auch alarmiert über die Art und Weise, wie Google diese Änderung umsetzt. Der Journalist Greg Finn erklärt auf Twitter, das Google in einem solchen Fall eher eine neue Empfehlung hätte einführen sollen. Dass aber eine Empfehlung schlichtweg geändert werde, nachdem die Advertiser diese schon als automatische Einstellung integriert haben (können), hält er für bedenklich und ist damit nicht allein.

Wer Empfhlungen bei Google Ads nutzt, sollte sich jetzt mit diesen Änderungen auseinandersetzen. Aber auch künftig lohnt sich ein Blick auf etwaige Änderungen und mitunter kann es sich lohnen, automatische Empfehlungen in Google Ads – zumindest zeitweise – auszustellen.


Mehr Insights zum vor wenigen Jahren von Google eingeführten Opt-in für das automatische Übernehmen von Empfehlungen für Google Ads findest du in unserem Beitrag.

Google Ads: Automatische Echtzeit-Empfehlungen und neue Insights-Seite für bessere Kampagnen

Google Logo auf Smartphone in Hand, © Shiwa ID - Unsplash
© Shiwa ID – Unsplash

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