Seit der Übernahme Twitters durch Elon Musk, den selbsternannten neuen „Chief Twit“, befindet sich der Kurznachrichtendienst im Wandel. So soll etwa die Verifizierung nur noch im Rahmen des nun acht US-Dollar im Monat kostenden Bezahlmodells möglich sein, was zahlreiche User ihre Präsenz auf der Plattform überdenken lässt. Auch die Sorge vor gelockerten Hate-Speech-Richtlinien schreckt viele Nutzer:innen und Advertiser ab.

Ob zuvor gesperrte Accounts wie jener des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump tatsächlich wieder aktiviert werden, ließ Musk bislang offen. Eine klare Grenze zieht der neue Twitter-Chef bei der sich häufenden Zahl an Accounts, die unter seinem Namen twittern – mehrere jener Konten wurden einem Bericht von The Guardian zufolge bereits gesperrt. Die Angestellten der Plattform sehen sich aktuell mit einer Entlassungswelle konfrontiert. Viele Mitarbeiter:innen verließen Twitter bereits freiwillig – ähnlich wie zahlreiche User. Doch welche Plattform könnte Twitter ersetzen? Für viele kommt derzeit Mastodon als Alternative infrage. In diesem Artikel zeigen wir dir, was die Plattform zu bieten hat und wie der Wechsel von Twitter zu Mastodon problemlos gelingt.

Klein, aber oho: Diese prominenten User wechselten bereits zu Mastodon

Mehrere Prominente, darunter die populäre Drehbuchautorin Shonda Rhimes sowie die Grammy-Gewinnerin Toni Braxton entschieden sich bereits dagegen, weiterhin auf Twitter aktiv zu sein. Einige bekannte Twitter User im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus, darunter auch Jahn Böhmermann sowie IT-Sicherheitsberater Mike Kuketz, sind bereits zur Alternative Mastodon gewechselt und rufen ihre Follower dazu auf, es ihnen gleichzutun. Insbesondere die dezentrale Organisation der Plattform stellt für viele einen entscheidenden Vorteil dar.

Die Plattform kommt aktuell auf ungefähr 600.000 aktive Nutzer:innen, verfügt im Vergleich zu den großen Social-Plattformen also über eine eher kleine Userbase. Dies könnte sich in den kommenden Wochen und Monaten jedoch ändern. Der Ansturm auf die Plattform scheint aktuell so gewaltig zu sein, dass sich Nutzer:innen teilweise mit Fehlermeldungen konfrontiert sehen.

Step-by-Step: So registrierst du dich bei Mastodon

Aus dem für einige User noch ungewohnten Aufbau der Plattform ergibt sich auch der ungewöhnliche Einstieg. Anstatt sich, wie bei den meisten Social-Plattformen, mit einem Username zu registrieren und anschließend Zugang zu allen Inhalten der Plattform zu erhalten, melden sich User auf Mastodon einzeln bei verschiedenen Servern an. Diese können regional, hobby- und interessenbasiert oder arbeitsbezogen aufgebaut sein.

Nachdem du die App heruntergeladen hast, kannst du in den angezeigten Servern stöbern, oder direkt nach einem bestimmten Thema oder einer URL suchen. Hierbei kannst du dich an den Themenbereichen orientieren, die du auf Twitter abgedeckt und verfolgt hast.

© Screenshot Mastodon / OnlineMarketing.de, Canva

Sobald du einen für dich interessanten Server gefunden hast, klickst du einfach auf „Weiter“. Anschließend werden dir, je nach Server, einige Regeln angezeigt, die du bei deinem Aufenthalt auf dem Server beachten solltest. Nimm dir kurz Zeit, um dir diese durchzulesen.

© Screenshot Mastodon / OnlineMarketing.de, Canva

Fast geschafft – jetzt musst du nur noch einen serverspezifischen Username anlegen. Dieser ist nach dem Format @[Username]@[MastodonInstance.Domain] aufgebaut. Sobald du diesen festgelegt, eine E-Mail-Adresse und ein Passwort angegeben hast, steht deiner Mastodon-Präsenz und -Aktivität nichts mehr im Wege.

© Screenshot Mastodon / OnlineMarketing.de, Canva

Neben Mastodon gibt es zahlreiche weitere Plattformen, die für (ehemalige) Twitter User gute Alternativen darstellen können. So verfügen etwa Reddit und Tumblr über Funktionen und Eigenschaften, die an Twitter erinnern. Einen detaillierten Überblick über Mastodon und seine Funktionen sowie andere Twitter-Alternativen erhältst du in diesem Artikel.

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