Vor Kurzem berichteten wir über ein Datenleck bei Facebook. Die Daten von 533 Millionen Usern waren betroffen und tauchten in einem Hacker-Forum auf. Dazu gehörten Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Standorte, Namen und Profilbeschreibungen der User. Zwar handelte es sich dabei um ältere Daten von einem Data Leak in 2019, doch auch veraltete Daten können dabei helfen, sich online als eine Person auszugeben. Facebook erklärte nun, dass man die von dem Datenleck betroffenen User nicht selbst darüber informieren werde.

Die Übersicht fehlt: Facebook kann nicht alle User informieren

Wie das Presseteam von Facebook bekanntgab, sei das Unternehmen nicht sicher genug, dass man wirklich alle betroffenen Nutzer:innen informieren könne. Dazu fehle die Übersicht. Und statt nur einige User zu informieren, entschied Facebook, lieber niemanden zu informieren. Über den Online-Dienst haveibeenpwned.de können User selbst herausfinden, ob ihre Daten geleakt wurden.

Zu den geleakten Informationen gehören weder Gesundheits- oder Finanzdaten noch Passwörter, was jedoch nur ein geringer Trost für all jene sein dürfte, deren persönliche Daten in Listen in dem Hacker-Forum veröffentlicht wurden. Die neu aufgetauchten Daten fachten die Diskussion um Facebooks Umgang mit persönlichen Daten erneut an. Der Konzern erklärte man habe nach dem damaligen Daten-Skandal alles getan, um ein erneutes Scraping zu unterbinden, darüber hinaus seien User selbst für die Sicherheit ihrer Daten verantwortlich. Dafür gibt es diverse Sicherheits- und Kontrollmechanismen auf der Plattform. Es bleibt abzuwarten, welche und ob das Datenleck Konsequenzen für Facebook haben wird.

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