Anfang 2021 kaufte der Kurznachrichtendienst Twitter überraschend die Newsletter-Plattform Revue. Mit dieser Übernahme bietet das Social-Unternehmen seinen Usern nun eine weitere Monetarisierungsoption. Autor:innen und Anbieter:innen von Newslettern können diese über Twitter direkt distribuieren – wenn sie einen Revue Account haben. Jetzt möchte Twitter zudem einen Subscription Button für die Newsletter im User-Profil einführen.

Twitter Follower zu Newsletter-Abonnent:innen machen: Der Subscription Button soll helfen

Wer bei Revue Newsletter generiert, kann diese kostenlos oder gegen eine festgelegte Gebühr anbieten. Wenn gebührenpflichtige Newsletter über Twitter zum Abonnement führen, wird das Social-Unternehmen fünf Prozent Provision einstreichen, erklärt Jack Morse bei Mashable. Um ein Abonnement von Twitter Usern zu erhalten, können die Creator von Newslettern künftig auf den Subscription Button setzen. Diese Option können Revue User direkt über diese Plattform einstellen, wie ein Mitglied des Twitter-Presseteams gegenüber Mashable angab. Die Angaben zum Newsletter und den Button können Follower dann direkt unter den Informationen der Twitter Bio finden.

Mockup Subscription Newsletter bei Twitter
Mockup: Subscription Newsletter bei Twitter (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Twitter

Wenn Twitter Follower den Button sehen, haben sie aber nicht nur die Option, direkt ein Abonnement abzuschließen. Sie können ebenfalls eine Testausgabe des Newsletters lesen, um die Entscheidung besser treffen zu können. Morse berichtet bei Mashable auch, dass Twitter noch kein offizielles Startdatum für den neuen Button bekanntgeben möchte. Der Roll-out für erste Creator stehe allerdings kurz bevor. Zunächst soll die Option im Web und bei Android verfügbar sein, später auch bei iOS.

Mit der Einführung des Subscription Buttons liefert Twitter der Newsletter Creator Community also einen wertvollen Zugang zu potentiellen Leser:innen, die sie einfach und schnell zu einer Conversion navigieren könnten. Hat das Modell im Kontext von bezahlten Abonnements Erfolg, profitiert Twitter nicht nur finanziell, sondern gewinnt auch an Renommee für Creator.

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