Am 12. Oktober fand Metas jährliche hauseigene Konferenz Connect statt. Dieses Jahr hat Meta präsentiert, welche Fortschritte dem Unternehmen in Bezug auf das Metaverse bereits gelungen sind – inklusive aller neuen Ankündigungen, die die Zukunft der Arbeit vorantreiben und prägen sollen.

Meta Quest Pro

Meta hat bereits einige Details über Project Cambria, das all-in-one VR Headset, das einen großen Sprung nach vorne für VR Hardware darstellt, preisgegeben. Ein Highlight auf der Connect war demnach sicherlich die Ankündigung des finalen High End VR Headsets Meta Quest Pro durch den CEO Mark Zuckerberg.

© Meta

Dieses soll durch neue innovative Features wie hochauflösende Sensoren für Mixed-Realiy-Erlebnisse, LCD Displays für scharfe Bilder, ein verschlanktes Design sowie Eye Tracking und realitätsnähere Gesichtsausdrücke überzeugen. Die letzteren zwei Funktionen dienen dazu, Avatare in virtuellen Welten noch natürlicher und echter wirken zu lassen. Zuckerberg erklärte:

Das… ist Meta Quest Pro. Es ist das erste in einer Reihe von neuen High-End-Geräten, die die Möglichkeiten der VR erweitern sollen. Es nimmt das, was die Leute an Meta Quest 2 lieben, und fügt eine Vielzahl neuer Technologien hinzu, die Ihnen helfen, mehr im Metaversum zu tun. Es ist für Zusammenarbeit und Kreativität gemacht, und mit der eingebauten Mixed-Reality können Sie Dinge tun, die bisher nicht möglich waren. Das alles kommt in einem wunderschönen Design daher, das angenehm zu tragen ist. Ganz gleich, ob Sie auf eine neue Art und Weise arbeiten wollen oder einfach nur die besten Erfahrungen machen wollen, die heute möglich sind – diese Brille setzt den Standard.

Meta Quest Pro wird ab dem 25. Oktober in den USA zum Preis von 1.799,99 EUR erhältlich sein. In diesem Preis enthalten sind das Headset, die Meta Quest Touch Pro-Controller, Stylus-Aufsätze, partielle Lichtblocker und eine Ladestation. 

Jetzt mit Beinen: Das sind Metas neue Avatare für Horizon World

Metas soziales VR-Netzwerk Horizon Worlds weist derzeit noch viele Mängel auf. Kürzlich erst wurde durch geleakte interne Memos bekannt, dass die Mitarbeiter:innen selbst nicht von diesem überzeugt zu sein scheinen. Die Reality Labs von Meta zeigten auf der Connect erste Vorschauen auf die neuen Avatare von Horizon World. Der Social-Media-Experte Matt Navarra postete die neuen Versionen auf Twitter, scheint aber ebenfalls noch nicht ganz überzeugt von diesen zu sein.

Die auffälligste Neuerung sind wohl die Beine, über die die Avatare jetzt verfügen. Abgesehen von diesen haben sich die Grafiken gegenüber den vorherigen Avataren trotz Navarras Anmerkung augenscheinlich verbessert. Zuckerberg erklärte, dass die Avatare „später im nächsten Jahr“ auf Telefonen, VR Headsets „und mehr“ verfügbar sein sollen. Die Beine kommen jedoch zuerst zu Horizon Worlds, bevor sie in die Meta Apps aufgenommen werden.

Meta kooperiert mit Microsoft und Accenture

Zuckerberg, Sayta Nadella, CEO von Microsoft, und Julie Sweet, CEO von Accenture, verkündeten auf der Connect, dass Meta, um das Thema Future of Work schneller voranzutreiben, künftig mit Microsoft und Accenture zusammenarbeiten wird. Die Kooperation mit Microsoft soll die Produktivitätstools des Tech-Unternehmens auf Meta-Quest-Geräte und Meta Works bringen.

© Meta

Dazu gehören Microsoft Teams‘ immersive Meeting-Erfahrungen, Microsoft Windows 365, Microsoft 365-App-Erfahrungen – allesamt für Meta Quest – sowie eine Microsoft Teams-/Workrooms-Integration, Meta-Avatare in Microsoft Teams sowie Microsoft Intune- und Azure Active Directory-Unterstützung für Quest. Zuckerberg sagt:

Der Hauptgrund, warum wir in diesem Bereich tätig sind, ist unser fester Glaube daran, dass VR ein sehr mächtiges Werkzeug für soziale Verbindungen sein kann und mit Quest Pro wollen wir mehr davon auch in den Arbeitskontext bringen, wo Microsoft bereits einige unglaublich erfolgreiche Produkte auf dem Markt hat.

Mithilfe der Zusammenarbeit mit Accenture sollen Unternehmen bei der Einführung von Metas Hardware und Software, die für Microsoft-Technologien genutzt werden sollen, unterstützt werden.

Metas Zukünftspläne: Abomodell Quest for Business und Features für Horizon Workrooms

Meta kündigte außerdem an, dass Quest for Business, das Abo-Bundle für Meta Quest 2 und Meta Quest Pro, welches wichtige Verwaltungsfunktionen im Bereich Geräte- und App-Management enthält, 2023 kommen wird.

Meta Quest Pro, © Meta

Meta präsentierte zudem eine Reihe neuer Features für Horizon Workrooms, den VR-Raum für Teams, in dem sich diese verbinden und zusammenarbeiten können. Zu den neuen Funktionen gehören ausdrucksstarke Avatare, Breakout-Gruppen mit räumlichem Audio, Haftnotizen für das Whiteboard, ein neuer Stylus-Controller-Aufsatz für deutlicheres Schreiben und ein persönliches Büro für individuelle Produktivität. Nutzer:innen sollen mithilfe dieser auf virtuelle Bildschirme zugreifen und Passthrough in voller Farbe nutzen können. Langfristig plant Meta, Magic Room, eine Zoom-Integration und eine 3D-Modell-Review auf den Markt bringen zu können.

Das VR-Ökosystem Metas wächst

Zum jetzigen Zeitpunkt wurden mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar für Games und Apps im Meta Quest Store ausgegeben. Auf der Connect wurde in diesem Kontext eine Vielzahl neuer Spiele und Fitnesserlebnisse angekündigt. Außerdem wurden spannende Details über die Zukunft von Horizon Worlds und neue soziale Innovationen bekannt gegeben, an denen Meta zusammen mit dem VR Team von YouTube arbeitet. Zudem hat Meta erklärt, dass der Avatar Store noch 2022 in VR kommen soll. Hier können User echtes Geld für vom Creator erstellte digitale Güter ausgeben und sogar Designer Fashion von Balenciaga und Co. für ihre virtuellen Identitäten erwerben.

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