Die Berichtslage rund um den Übernahme-Deal von Twitter durch Elon Musk hat bereits angedeutet, dass die Abstimmung durch die Aktionär:innen der Social-Plattform eine große Zustimmung erwarten würde. Twitter bestätigte, dass eine vorläufige Zählung zeigt, dass es genügend Stimmen gibt, um den Deal zu autorisieren. Aufgrund dieser Entscheidung, möchten wir dir noch einmal kurz und knapp aufzeigen, wieso der zuvor geplanten Übernahme ein jetzt anstehender Rechtsstreit folgt.

Das Ringen um Musks Übernahme Twitters

Im April 2022 wurde Elon Musks Angebot, Twitter für 44 Milliarden US-Dollar zu kaufen, vom Vorstand akzeptiert – womöglich auf Drängen der Aktionär:innen. Mit einer Übernahme würde Twitter den Status als börsennotiertes Unternehmen einbüßen. Im Mai gab Elon Musk auf Twitter an, dass seine Bemühungen für eine mögliche Übernahme von Twitter vorerst gestoppt werden. Im Juli folgte dann eine Klage Twitters gegen Musk und im Oktober Musks Klage gegen Twitter. Die kürzliche Abstimmung lässt Twitter mit der Klage fortfahren, die Musk dazu bringen soll, die Übernahme abzuschließen.

Die Genehmigung bedeutet konkret, dass Musk und Twitter jetzt sicher zu dem bereits medial angekündigten Prozess im Oktober vor dem Delaware Court of Chancery übergehen werden. Musk wird darauf plädieren, wie er es bereits öffentlich tut, dass Twitter ihm wichtige Details über interne Abläufe verschwiegen habe, etwa eine vermeintliche Unterzählung von Spam- und Bot-Konten auf der Social-Plattform sowie Informationen, die von dem ehemaligen Twitter-Sicherheitschef Peiter Zatko enthüllt wurden.

Der Whistleblower Zatko warnt: Twitter weist gravierende Sicherheitsmängeln auf

Unabhängig von dem Rechtsstreit zwischen Musk und Twitter könnten Zatkos Enthüllungen auch für Untersuchungen von Regulierungsbehörden und Gesetzgeber:innen sorgen. Denn die Mängel der Internetplattform seien während seiner Zeit dort so schlimm gewesen, dass sie sogar ein Risiko für die nationale Sicherheit darstellten, erklärte Zatko in seiner Beschwerde. Der IT-Experte, der auch unter seinem aus früheren Hacker-Zeiten stammenden Pseudonym „Mudge“ bekannt ist, bezeichnete die Situation bei Twitter als „tickende Bombe an Sicherheitsschwachstellen“.

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