Ein Berufungsausschuss ist im Falle der gestoppten Giphy-Übernahme von Meta zu dem Schluss gekommen, dass diese auch weiterhin blockiert bleiben soll. Im Mai 2020 erwarb das Unternehmen die GIF-Plattform für ganze 400 Millionen US-Dollar und plante eine umfassendere Einbettung der Inhalte auf den eigenen Plattformen. Doch die vollständige Übernahme wurde 2021 von der britischen Wettbewerbsbehörde CMA (Competition and Markets Authority) verhindert. Die Behörde hatte die Akquisition genauer untersucht und war zu dem Schluss gekommen, dass durch diese eine unfaire Monopolstellung des Konzerns gefördert wird.

Ausschuss entscheidet in einem von sechs Fällen zugunsten Metas

Während der Ausschuss in fünf von sechs Fällen zugunsten der CMA entschied, gibt es zumindest einen kleinen Erfolg für Meta: So befand das Gericht, dass die britische Wettbewerbsbehörde Meta nicht ordnungsgemäß über Snapchats Übernahme der Giphy-Konkurrenz Gyfcat informierte, nachdem Snapchat zunächst Interesse zeigte, Giphy zu erwerben. Dies hätte die Verteidigung des Unternehmens untergraben. Meta-Sprecher Christopher Sgro äußerte sich wie folgt zu der Entscheidung des Gerichts:

Today’s ruling found that the CMA’s approach to its investigation was ‘difficult to defend’ and ‘undermines the entirety of the decision‘. We look forward to understanding how these serious process flaws will be addressed. We firmly believe our investment would enhance GIPHY’s product for the millions of people, businesses, and partners who use it.

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