Viele User teilen sich bei Netflix einen Account – durch die Namenskategorisierung kann jede:r so die Lieblingsserien und -filme schauen. Netflix hat für diese Nutzer:innen eine neue Funktion generiert: Ab sofort können die Profile übertragen werden – dabei bleiben die personalisierten Empfehlungen, der Anzeigeverlauf, die gespeicherte Liste und Spiele gespeichert, wenn die User ihre eigene Mitgliedschaft beginnen.  

So funktioniert die Übertragung

Sobald die Profilübertragung für das Konto verfügbar ist, bekommen die Nutzer:innen eine Mail. Um dein Profil zu übertragen, gehst du zur Option „Profil übertragen“ auf dem Profilsymbol auf der Startseite. Dann folgst du einfach den Anweisungen und die Übertragung ist abgeschlossen. Du kannst die Profilübertragung aber auch jederzeit in deinen Kontoeinstellungen deaktivieren.

Screenshot, © Netflix

Das neue Feature, nach dem laut Netflix viele User gefragt haben, steht ab sofort allen Mitgliedern weltweit zur Verfügung. Vorher wurde es seit dem Frühjahr in Chile, Costa Rica und Peru getestet.

Passwort-Sharing soll verhindert werden

Mit der neuen Funktion will das Unternehmen sicher auch das Teilen von Passwörtern vermindern, denn laut Netflix hat das Passwort-Sharing negative Auswirkungen auf das Unternehmen. Chengyi Long, Director of Product Innovation bei Netflix, erklärte dazu:

It’s great that our members love Netflix movies and TV shows so much they want to share them more broadly. But today’s widespread account sharing between households undermines our long term ability to invest in and improve our service.

In Peru, Chile und Costa Rica setzt Netflix bereits seit einigen Monaten neue Regeln für das Account Sharing um, die User mehr Geld kosten. Doch bei der Umsetzung gibt es noch Probleme.

Abonnement mit Werbung kommt im November

Das neue werbegestützte Abonnementmodell wird am 3. November in Deutschland gelauncht. Es wird monatlich 4,99 Euro kosten. Das Modell hat ähnliche Voraussetzungen wie das Basismodell – etwa die Auflösung 720p/HD –, doch im werbegestützten Modell wird den Viewern Werbung angezeigt. Pro Streaming-Stunde werden vier bis fünf Minuten Werbung eingeblendet.

Weitere Nachteile in diesem Modell liegen darin, dass einige Serien und Filme aufgrund von Lizenzproblemen vorerst nicht für die Kund:innen, die weniger zahlen, verfügbar sein werden. Auch Downloads sind in dem neuen Modell nicht möglich.

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