Google New York
Ein jüngst veröffentlichtes Paper befeuert die Debatte um Googles Wettbewerbsfeindlichkeit im digitalen Werbemarkt – während das Department of Justice mögliche Kartellrechtsverfahren vorbereitet.

Im Sommer könnte Google zum ersten Tech-Riesen werden, der sich nach langen kartellrechtlichen Prüfungen tatsächlich auch einem Kartellrechtsverfahren gegenübersieht. Wie die Plattform Politico berichtet, könnte das Department of Justice in den USA schon in den kommenden Monaten konkrete rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einleiten. In diesem Kontext wurde nun ein Paper veröffentlicht, das Googles Marktmacht im digitalen Werbebereich sowie Googles etwaige Wettbewerbsfeindlichkeit ebenda in den Fokus rückt. Demnach erhalte Google pro Werbe-Dollar 40 Cent, ehe Geld an einen Publisher fließe. Und es werden scharfe Vorwürfe an Googles Praktiken angeführt.

Monopolisiert Google den digitalen Werbemarkt?

Diesen Vorwurf muss sich das Suchmaschinen-Unternehmen in einem Paper gefallen lassen, über das Bloomberg berichtet. Dieses Dokument wurde von der selbsternannten „philanthropischen Investmentfirma“ Omidyar Network gefördert und führt Googles Marktverhalten anhand der Beobachtungen von Übernahmen und Einschätzungen von Experten auf. So wird etwa Fiona Scott Morton, eine Autorin im Paper und Wirtschaftswissenschaftlerin an der Yale University, zitiert:

What we can see is troubling and concerning. There’s a lot of public evidence that suggests anticompetitive conduct and significant harm to consumers and competition.

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