Apple führt eine Liste aus Mobilfunkanbietern, die die „eSIM-Schnellübertragung unterstützen“.

Mit der eSIM-Schnellübertragung kannst du deine Telefonnummer von deinem vorherigen iPhone auf dein neues iPhone übertragen, ohne deinen Mobilfunkanbieter zu kontaktieren. Du hast auch die Möglichkeit, deine physische SIM-Karte in eine eSIM umzuwandeln.

Bei mir hat’s nicht funktioniert, obwohl mein Mobilfunkanbieter dort gelistet ist. Die Kurzversion einer längeren Geschichte erzählte ich in der #810 (ab 24:40).

„Ohne deinen Mobilfunkanbieter zu kontaktieren“ – dieser Nebensatz motivierte mich. Die Umwandlung direkt im Einrichtungsprozess, respektive später in den Systemeinstellungen, setzt bei mir den Anreiz (endlich!) von der physischen SIM auf eine eSIM zu wechseln.

Das XS war im Jahr 2018 das erste eSIM-iPhone. Ich klammerte mich bis heute an meine Plastikkarte, zog daraus in den letzten Jahren jedoch keinerlei Vorteile mehr.

Allerdings hatte ich als Einzelkarten-Nutzer aber auch keinen Nachteil die Plastikkarte mit jedem neuen iPhone einmalig umzustecken. Vor vielen Jahren wanderte die Simkarte gelegentlich noch in ein anderes Telefon, ein iPad oder einen Router. Diese Zeiten sind für mich aber lange vorbei.

Simkarten-Slot im europäischen iPhone 14 Pro Max.

iPhones ohne Simkarten-Einschub dürften uns in Europa eher früher als später erreichen – nachdem er nun in den USA rausflog. Noch besitzen die aktuellen Apple-Telefone hierzulande einen Slot; aber schon im nächsten Jahr würde ich darauf keine Wetten mehr abschließen. Er nimmt kostbaren Platz ein, den Apple ohne Mühe anders zu nutzen weiß (und sicherlich auch sehr gerne darauf verzichtet, eine Aussparung in den Gehäuserahmen zu stanzen).

Deshalb kann man sich proaktiv darauf vorarbeiten. Acht verfügbare eSIM-Profile können untergebracht werden; zwei sind gleichzeitig zu benutzen.

Das ermöglicht eine Unterscheidung zwischen geschäftlicher und privater Nummer, respektive der Trennung einer Daten- und Telefon-SIM. Auf Auslandsreisen shoppt man sich so eine (günstigere?) Plastikkarten-SIM am nächsten Kiosk.

Zweiter Vorteil: Eine virtuelle Simkarte stibitzt euch niemand aus einem gesperrten Telefon. SMS sind leider noch viel zu häufig die zweite Bestätigung zur Authentifizierung von (Web-)Konten.


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