Das Metaverse wird künftig die dreidimensionale virtuelle Welt sein, in der Menschen sich online aufhalten – zumindest, wenn es nach Meta CEO Mark Zuckerberg geht. Avatare stellen hierbei die digitale Verlängerung des eigenen Ichs dar. Wie viele Menschen jedoch bereit wären, (viel) Geld dafür zu zahlen, die persönlichen Repräsentant:innen in Designer Labels zu hüllen, ist unklar.

Luxus-Fashion für Meta-Avatare zur Repräsentation des besten virtuellen Ichs

© Meta

Den Launch des Avatar Stores, in dem auch digitale Kleidung von Balenciaga, Prada und Thom Browne erworben werden kann, verkündete Zuckerberg während eines Instagram Live mit Eva Chen, der Vizepräsidentin für Modepartnerschaften von Instagram.

Zuckerberg erklärte:

We’re launching our Avatars Store on Facebook, Instagram, and Messenger so you can buy digital clothes to style your avatar. Digital goods will be an important way to express yourself in the metaverse and a big driver of the creative economy. I’m excited to add more brands and bring this to VR soon too.

Schon zuvor wurde bekannt gegeben, dass es Branded Deals mit Modeunternehmen oder anlässlich bestimmter Ereignisse, wie die Trikots zum Superbowl, verstärkt geben wird.

Der Meta Avatar Store wird zunächst in den USA, in Kanada, Thailand und Mexiko auf Facebook, Instagram und im Messenger eingeführt. Wann ein vollständiger Roll-out stattfinden wird, ist noch unklar. Auch Preisinformationen für die digitalen Outfits wurden bislang nicht veröffentlicht. Die kostenfreien digitalen Kleidungsoptionen für Meta-Avatare wird es jedoch auch weiterhin geben.

Monetarisierung und Commerce im Metaverse

Die Kooperation zwischen Luxus-Labels und digitalen Tech-Unternehmen ist nicht neu: Balenciaga hat vergangenes Jahr beispielsweise schon Fortnite Skins für das populäre Videospiel rausgebracht.

In unserem Interview mit Asher Rapkin, Director Global Business Marketing  – Metaverse für Meta, erklärte dieser, dass Branchen wie die Gaming-Industrie bereits vertrauter mit dem Zugang zum Metaverse sind. Er betont jedoch, dass diese Sphäre ebenso wie das Internet und das inzwischen zentrale mobile Internet ein Raum für sämtliche Branchen ist. Der Verkauf von NFTs oder Kleidung dürfte dabei ein Anwendungsbeispiel für Metaverse Commerce sein, der augenfällig ist. Er sagte:

Wenn du Kleidung an einen Avatar verkaufen möchtest, ist das eine Option, du kannst es tun, es gibt den Ort dafür. Aber es ist nicht die einzige Option“, meint Asher Rapkin. Und er führt aus, dass sämtliche Brands die sich bietenden Chancen wahrnehmen können.

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