Der „State of eCommerce App Marketing“-Report von AppsFlyer zeigt die wichtigsten globalen Trends der Branche für das Jahr 2022 auf. Für Marketer bietet der Bericht eine praktische Entscheidungshilfe, um ihre Strategien für die kommende Shopping-Saison anzupassen und Umsätze anzukurbeln.

Vorhersehbarer Abwärtstrend nach dem Boom der letzten Jahre

E-Commerce-Apps gaben weltweit ganze 6,1 Milliarden US-Dollar für die Akquise neuer Nutzer:innen aus. Im Jahresvergleich kommt dies dennoch einem Rückgang von 50 Prozent der globalen Werbeausgaben gleich. Dieser ist unter anderem der Rückkehr zur relativen Normalität nach der Coronapandemie, dem iOS 14 Update und anderen wirtschaftlichen Umständen geschuldet. Auf Deutschland entfielen davon etwa 154 Millionen US-Dollar (84 Millionen auf iOS sowie 70 Millionen auf Android).

Eine weitere Konsequenz des iOS 14 Updates ist ein globaler Preisanstieg des iOS Cost-per-Install (CPI) um 60 Prozent auf 4,20 US-Dollar. Die Android Installs hingegen blieben preisstabiler und unter zwei US-Dollar günstiger. Die Installationen von E-Commerce-Apps auf Android-Geräten sanken global um fünf Prozent, auch iOS Downloads wiesen einen leichten Rückgang von vier Prozent auf. Die 30-Tage-Verweildauer auf Android sank um 13 Prozent, bei iOS nahm diese um fünf Prozent ab. Owned Media Conversions stiegen plattformübergreifend um 360 Prozent im Vorjahresvergleich an.

Trotz Enttäuschungen: Die kommende Shopping-Saison bietet Grund zur Hoffnung

Die Ergebnisse des Reports sind zwar kein Grund zur Freude für Marketer, doch die kommende Shopping-Saison bietet neue Chancen – schließlich gilt der November mit dem Black Friday und anderen Events in vielen Märkten als besonders umsatzstarker Monat. Im Zuge der natürlichen Verlangsamung nach dem Boom der letzten Jahren sollten sich Apps auch auf Remarketing konzentrieren, um die in der letzten Zeit gewonnen User zu halten, erklärt Ben Jeger, Managing Director Central Europe bei AppsFlyer:

Ein wahrscheinlicher Abwärtstrend bei E-Commerce-Apps ist nicht das Ende der Welt für Marketer:innen – schließlich gilt der November mit dem Black Friday und dem Singles Day in den meisten Märkten als bester Monat des Jahres für App-Installationen und Umsätze. Insbesondere in diesem Jahr könnten die Verbraucher:innen aufgrund der Fußballweltmeisterschaft auch in der Weihnachtszeit noch mehr in Konsumstimmung sein. Daher sollten sich Apps auf Remarketing konzentrieren, um die Nutzer:innen zu halten, die sie in den letzten Jahren gewonnen haben. Publisher sind zudem gut beraten, das Beste aus ihren Owned-Media-Kanälen zu machen.

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