Twitter-Nutzer:innen können sich aktuell über zahlreiche neue Funktionen freuen – darunter ein zwitschernder Sound-Effekt sowie die Möglichkeit, ihre LinkedIn Posts auf der Plattform zu teilen. Jetzt wartet ein weiteres spannendes Feature auf die User: Seit einiger Zeit arbeitet Twitter an einer Statusfunktion für die Plattform, welche die Kategorisierung von Tweets ermöglichen soll. Nun scheint das Feature kurz vor dem Launch zu stehen.

Status bezieht sich auf den Tweet, nicht die Aktivität des Users

Die Reverse-Engeneering-Expertin Jane Manchun Wong teilte Screenshots der neuen Statusfunktion auf Twitter. User können zwischen einer Reihe verschiedener Optionen wählen, darunter „A thread“, „Spoiler Alert“, „Vacation Mode“ und „Unpopular Opinion“. Der ausgewählte Status wird über dem Text des Tweets angezeigt.

Auffällig ist, dass sich der Status – im Gegensatz etwa zur WhatsApp-Info – nicht auf die aktuelle Aktivität des Users, sondern konkret auf den Tweet bezieht. Dies sah 2018, als Twitter erstmalig an der Funktion arbeitete, noch ganz anders aus. Damals konnten die Tester:innen des Features mit dem Status ihren Standort oder ihre Aktivität angeben.

© Mike Kruzeniski via The Verge

Mehr Platz für den Inhalt

Besonders praktisch am neuen Status: Durch den Einbau bleiben Usern mehr Zeichen für den Inhalt des Tweets. Bemerkungen wie „Spoiler-Alarm“ oder der Hinweis, dass es sich um einen Thread handelt, können mit der neuen Funktion ganz ohne den Verbrauch von Zeichen platziert werden. User können alle Tweets, die einen bestimmten Status verwendet haben, einsehen, indem sie auf das jeweilige Symbol klicken.

Die Funktion erinnert an Reddit – auch hier können Posts innerhalb der Subreddits in verschiedene Kategorien aufgeteilt werden, beispielsweise „Diskussion“ oder „Frage“. Mit einem Klick auf die Rubrik können User ebenfalls alle Posts unter einer bestimmten Kategorie durchsuchen. Bei einem anderen Feature hat Reddit die Nase vorn: User können Spoiler mithilfe von Spoiler Tags unkenntlich machen – was im Vergleich zu Twitters „Spoiler Alert“ noch etwas effektiver ist.

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