Bild zeigt Ladekabel von oben.

Das inCharge XL war für mich ein Impulskauf. Die Kickstarter– respektive Indiegogo-Werbung – erreichte mich zur richtigen Zeit, in der richtigen Stimmung. Ich suchte seinerzeit ein kurzes und farbiges Multistecker-Ladekabel für mein „Everyday Carry“-Rücksack.

Rolling Square aus der Schweiz nutzt die zwei Plattformen der Schwarmfinanzierung primär als Shopping- und Marketing-Kanal – nicht umbedingt zur (Vor-)Finanzierung. Das ist jedoch legitim. So erreichte man mit diesem Projekt dort immerhin rund 30.000 Käufer_innen.

Bild zeigt Ladekabel von der Seite.

Das Kabel erreichte mich in einem minimalistischen Pappschuber – ohne Plastik und anderes Wegwerf-(Werbe- oder Anleitungs-)Material. Das Stoffkabel ist angenehm flach, wirkt aber absolut robust.

Ich bevorzuge die kurze Kabellänge. Durch die recht großen Multistecker will ich nicht mein iPhone benutzen, während es lädt. Trotzdem kann ich den Reiz von einem langen 3-Meter-Kabel nachvollziehen – speziell am eher stationären Laptop oder einem iPad im Magic Keyboard.

Ein Alleinstellungsmerkmal sind die 100W Power Delivery über USB-C. Damit ist man zukunftssicher aufgestellt. Das Kabel überträgt auch Daten, allerdings nur mit schnariger USB 3.0-Geschwindigkeit.

Diese vier Anschluss-Kombinationen sind möglich:

  • USB-A auf USB-C
  • USB-A auf Lightning
  • USB-C auf USB-C
  • USB-C auf Lightning

Tatsächlich überrascht hat mich der Lightning-Stecker: Er versteckt nämlich MicroUSB!

Diese zwei Extra-Anschluss-Kombinationen hätte ich fast übersehen:

  • USB-A auf MicroUSB
  • USB-C auf MicroUSB

Apples Lightning-Anschluss wurde hier so abgeschliffen, dass der Stecker auch in Kopfhörer oder Fotokameras passt, die uns noch mit MicroUSB belästigen. Das ist ziemlich absurd, aber genial.

Mit dieser Design-Lösung kommt das inCharge XL seinem Versprechen ziemlich nahe: „One cable to rule them all.“

Bild zeigt Ladekabel und Stecker.

Die magnetische Verbindung zwischen den zwei Steckern sowie die befestigte (!) Schutzkappe sind kleine Nettigkeiten. Das Metallgehäuse der Stecker zieht dagegen radikal Fingerabdrücke an. Eine raue Oberfläche wäre mir daher lieber gewesen.

Apropos Wunschkonzert: Persönlich hätte ich eine andere Anordnung der Stecker gewählt. Bevorzugt wäre USB-C über USB-A, weil ich’s häufiger benötige. Durch den wuchtigen USB-A-Stecker war das aber wahrscheinlich nicht möglich. Deshalb ist es gut, dass sich die aufgesteckten Adapter wahlweise auch komplett abnehmen lassen.


Wenn du Artikel wie diesen magst, unterstütze mich doch mit einem Abo für iPhoneBlog #one. Alle Abonnent:innen erhalten jede Woche ein exklusives „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden sowie die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.

Powered by WPeMatico

Teile diesen Beitrag