Die Coronakrise macht vielen Berufszweigen schwer zu schaffen. Von der Pandemie stark betroffen sind zwei Branchen, die jetzt durch große Tech-Unternehmen finanzielle Unterstützung bekommen.

Neben vielen Arbeitsfeldern leidet auch eine andere Branche enorm unter der Coronakrise: Der Journalimus. Denn obwohl eine verlässliche Berichterstattung heute wichtiger denn je ist, wirkt sich die momentane Lage zunehmend negativ auf lokale Medienhäuser aus. Diese beziehen den größten Teil ihrer Einnahmen nämlich aus Werbeanzeigen, die zurzeit allerdings ausbleiben. Denn viele werbetreibende Unternehmen mussten bereits selbst ihren Betrieb einstellen. Das amerikanische Medienportal BuzzFeed News berichtete diese Woche, dass die Coronapandemie die Medienbranche sogar härter treffen könnte als die Finanzkrise 2008. Um einer finanziellen Katastrophe entgegenzuwirken, verkündete Twitter auf dem Unternehmensblog, eine Million US-Dollar spenden zu wollen. Vijaya Gadde, verantwortlich für Recht, Richtlinien, Vertrauen und Sicherheit bei Twitter, schreibt in dem Beitrag:

We’re donating one million dollars evenly distributed between the Committee to Protect Journalists and the International Women’s Media Foundation. These funds will be used to ensure these organizations can continue their work in the face of new economic strains and to directly support journalists. Their shared efforts to advocate for the rights of vulnerable reporters and to guarantee an equal share of voice for women in the industry has never been more relevant or important. 

Auch Social-Media-Riese Facebook spendete bereits mehr als 100 Millionen US-Dollar an verschiedene Initiativen, die Journalisten momentan unterstützen sollen. Ebenso gab Bytedance, das Unternehmen das die Kurzvideo-App TikTok betreibt, bekannt, 10 Millionen US-Dollar an die Weltgesundheitsorganisation zu spenden. Und Suchmaschinen-Gigant Google unterstützt verschiedene Organisationen und Initiativen, die verlässlichen Journalismus fördern, finanziell.

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