Kind zeigt auf Laptop, Amazon Website geöffnet
Jede krisenrelevante Meldung hat in Zeiten von Corona direkt Auswirkungen auf das Kauf- und Suchverhalten der User.

Mit der Coronapandemie hat sich der Alltag, ja die Lebenswelt der meisten Menschen nicht nur rasch, sondern oft schon drastisch verändert. Gearbeitet wird meist zuhause – und dort findet auch das gesellschaftliche Leben derzeit statt: Kinderbetreuung, Entertainment-Angebote, Sport und Kulinarisches eingeschlossen. Doch das ändert auch das Konsumverhalten der User; denn hier muss der Arbeitsplatz für das Home Office optimiert werden, da wollen die Kinder beschäftigt oder die Muskeln trainiert werden und auch die Nachfrage nach medizinischem Zubehör steigt. Christian Otto Kelm von der Amalyze AG liefert umfassende, teils erwartbare, teils überraschende Insights* zur Amazon-Suchentwicklung während der Coronakrise. Diese dürften insbesondere für Amazon SEOs von Interesse sein.

Amazon-Suchen: Erst Masken, dann Paracetamol

Im Hinblick auf die Gesundheitsvorsorge oder den Schutz vor dem Coronavirus gab es bei Amazon einige wenig überraschende deutliche Anstiege bei Suchanfragen. Die Suchen nach „Maske“ oder „Atemschutz“ sind Ende Januar und nochmal Ende Februar auf dem Marktplatz deutlich gestiegen.

Graph: Suchanstieg für "Maske" bei Amazon und über 90 Tage bis zum 18. März 2020
Suchanstieg für „Maske“ bei Amazon und über 90 Tage bis zum 18. März 2020 (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © AMALYZE

Doch jede neue Nachrichtenwelle bringt eine komplette Änderung der Suchintentionen mit sich. So sind Themen wie „Fieberthermometer“ verzögert auf die Zeiten der zweiten Märzwoche oder „Paracetamol“ dank der Medienlage mit Meldungen zum Thema plötzlich auf den 17. März ganz stark gebündelt worden.

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