Würdest du deinen Instagram Account einer anderen Person anvertrauen? Gerade für Creator, aber auch im privaten oder sogar im Business-Kontext von Unternehmen kann es von Vorteil sein, wenn es einen geteilten Zugang zu Konten gibt, ohne das Passwort teilen zu müssen. Genau damit experimentiert Instagram derzeit. Nutzer:innen können weitere Personen zur Mitarbeit am Konto einladen, ohne dass diese das Konto manipulieren können. Die Kontrolle behalten die Account-Inhaber:innen.

Instagram setzt zunehmend auf Kooperationen: Von Shared Access über Co-Autor bis zu Reels Collaborations

Den aktuellen Test zum Shared Access entdeckte unter anderem der App Researcher Alessandro Paluzzi. Auf Threads zeigt er das Pop-up von Instagram, das über die Option des geteilten Zugangs informiert. Demnach können Account-Inhaber:innen bis zu drei Personen diesen Zugang erlauben. Und diese können dann sowohl Content bearbeiten und posten als auch Nachrichten beantworten. Das könnte gerade für Mitarbeiter:innen von Creatorn oder Brands von Vorteil sein.

Allerdings werden sie keine Änderungen am Account vornehmen können. So ist eine Löschung desgleichen ausgeschlossen und auch ein neuer Kontoname kann nicht eingestellt werden. Denn die User mit Shared Access haben keinen Passwortzugriff. Zudem können die Kontoinhaber:innen überwachen, wer Zugriff hat und diesen in welcher Form nutzt. Die Zugriffsoption kann jederzeit zurückgezogen werden.

Noch befindet sich das Feature im Test. Ein offizielles Roll-out-Datum gibt es noch nicht. Für viele mag es hilfreich erscheinen, andere dürften es rundheraus ablehnen, ihren Account zu teilen. Allerdings ist ein baldiger umfassender Roll-out vorstellbar. Denn Instagram baut seit Jahren auf Kooperationsfunktionen zwischen den Usern.

Eine kurze Übersicht für Features zur Zusammenarbeit

Schon 2021 führte Instagram die Funktion Co-Autor (Collabs) ein. Damit können User mit ihren jeweiligen Accounts zusammenarbeiten und Beiträge oder Reels gemeinsam posten. Das erhöht die Reichweite und sorgt für abwechslungsreiche Beiträge im Feed.

Bei den Collabs können Nutzer:innen ein anderes Konto einladen, Co-Autor:in ihres Beitrags zu sein. Das gilt auch für Reels Collaborations, die Creator inzwischen sogar nachträglich – also nach der Veröffentlichung eines Reels – umsetzen können. Noch besser für die umfassende Zusammenarbeit ist, dass Creator seit Herbst 2023 sogar mehrere Konten als Kooperationspartner:innen angeben können. Zuvor konnten Creator nur einen Account als Kooperationspartner:in markieren. Seither können bis zu drei Accounts als Part einer Zusammenarbeit in Feed Posts markiert werden. Auch Collaborations mit privaten Accounts werden ermöglicht. Zu beachten ist für diese, dass die Kooperation mit Public Accounts dafür sorgt, dass der Kooperations-Content öffentlich sichtbar ist.


Instagram launcht „Co-Autor“-Funktion für Feed Posts und Reels

© Instagram via Canva, Smartphone Mockups mit Instagram Post und Reel, blauer Hintergrund
© Instagram via Canva


Wer auf Kooperationen setzt, hat eine gute Chance, die Reichweite für die eigenen Inhalte zu erhöhen und das eigene Konto einem größeren Publikum bekannt zu machen. Das funktioniert im Instagram-Kosmos jedoch auf vielen Wegen. Die Meta-Tochter liefert den Creatorn stets Updates, um nicht nur die Inhalte, sondern auch deren Distribution zu optimieren. So können die User beispielsweise via Auto-Share Instagram Content direkt auf Threads posten und Trial Reels an Non-Follower senden.

Überdies könnten die Reels und Posts deines Accounts, ob von dir oder jemand mit Shared Access geteilt, bald direkt auf Google erscheinen.


Darum tauchen deine Instagram Posts auf Google auf

© Reza Rostampisheh, Deeksha Pahariya - Unsplash, Bunte Papierflieger auf grauem Hintergrund, Instagram-Logos
© Reza RostampishehDeeksha Pahariya – Unsplash

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