Nachdem Snapchat, Alphabet und auch Twitter die Quartalszahlen für die vergangenen drei Monate veröffentlichte, gibt auch Microsoft die Statsitiken für Q1 im Fiskaljahr 2022 bekannt. Der Tech-Konzern kann dabei die Erwartungen der Branche übertreffen und verzeichnet einen Umsatzzuwachs von 22 Prozent YoY (Year over Year). Insgesamt beträgt die Revenue von Microsoft in Q1 2022 45,32 Milliarden US-Dollar. Erwartet wurden rund zwei Milliarden US-Dollar weniger (43,97 Milliarden US-Dollar). Zu diesem Wachstum trug vor allen Dingen der Cloud Service Azure bei. Hier stieg der Umsatz um satte 50 Prozent YoY. In dem Quartalsbericht heißt es:

Revenue in Intelligent Cloud was $17.0 billion and increased 31% (up 29% in constant currency), with the following business highlights: Server products and cloud services revenue increased 35% (up 33% in constant currency) driven by Azure and other cloud services revenue growth of 50% (up 48% in constant currency)

Eine andere lukrative Einnahmequelle war für Microsoft in Q1 2022 Search und News Advertising. Hier konnte die Revenue um 40 Prozent im Jahresvergleich gesteigert werden. Im Bereich Xbox Content konnte das Tech-Unternehmen auch ein leichtes Wachstum von zwei Prozent verzeichnen. Weniger rosig sieht es hingegen beim Vertrieb von Microsofts Surface-Produkten aus. Hier musste der Tech-Konzern ein Minus von 17 Prozent im Quartalsbericht angeben.

Highlights des Fiskalsjahrs 2022 Q1 bei Microsoft, © Microsoft
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LinkedIn: Umsatz der Business-Plattform stieg um 42 Prozent

Betrachtet man die Revenue von Microsoft Office 365 in Q1 des Fiskaljahrs 2022, kann hier ein deutlicher Unterschied zwischen Consumer-Produkten und Business-Produkten festgestellt werden. So stieg die Revenue von Office 365 im professionellen Bereich um ganze 18 Prozent im Jahresvergleich, während der Umsatz mit der Software bei Endkund:innen um nur schmale zehn Prozent YoY wuchs.

LinkedIn-Umsätze haben sich um 42 Prozent gesteigert, © Microsoft
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Einen deutlichen Aufwind hatte in Q1 2022 die Microsoft-Plattform LinkedIn. Hier steigerte sich der Umsatz um satte 42 Prozent im Jahresvergleich. Als Grund hierfür gab das Tech-Unternehmen wachsende Werbeeinnahmen und einen sich stabilisierenden Arbeitsmarkt an. Das User Engagement lag laut Quartalsbericht um ganze 19 Prozent höher als im vorherigen Quartal. Der Bericht zeigt damit, dass LinkedIn nicht nur für Nutzer:innen immer wichtiger wird – beispielsweise für das Personal Branding oder um sich mit anderen Professionals zu vernetzten. Auch für Microsoft wird die Business-Plattform immer relevanter. Momentan hat LinkedIn weltweit 756 Millionen aktive User. Dass sich diese Zahl noch steigern wird, ist so gut wie sicher. Und damit dürften auch die Einnahmen für den Tech-Riesen durch Werbung und Job-Anzeigen im kommenden Quartal weiter wachsen.

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