Screenshot der Webiste Stop Hate for Profit
Rund 90 Unternehmen schalten im Rahmen der #StopHateForProfit-Kampagne im Juli keine Werbung auf Facebook. Die Aktie des US-Konzerns sank dadurch am Samstag um acht Prozent.

Vergangene Woche verkündeten bereits die Klamotten-Hersteller The North Face und Patagonia, dass sie für den Juli alle Facebook Ads stoppen werden. Der Grund: Die Initiative #StopHateForProfit, die von der Anti-Defamation League, der NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) und der Organisation The Color Of Change ins Leben gerufen wurde. Jetzt schlossen sich der Aktion weitere Konzerne an – darunter auch der Getränke-Produzent Coca-Cola, Konsumgüterhersteller Unilever und der Auto-Konzern Honda – und fügten Facebook damit einen empfindlichen finanziellen Schaden zu. Rund 90 Unternehmen schalten im kommenden Juli keine Werbung auf der Social-Media-Plattform. Einige davon überlegen, den Boykott auch auf Facebooks Tochter-Unternehmen Instagram auszuweiten. Durch die #StopHateForProfit-Kampagne fiel die Aktie des sozialen Netzwerks am Samstag bereits um acht Prozent. Das zieht einen Verlust von ganzen sieben Milliarden US-Dollar für das Unternehmen mit sich.

Die Kampagne #StopHateForProfit ruft dazu auf, Facebook Ads für den gesamten Juli zu stoppen. Damit soll das Social-Media-Unternehmen an einer empfindlichen Stelle getroffen werden. Denn der größte Teil des Umsatzes von Facebook stammt aus Werbeeinnahmen. Allein der Getränke-Riese Coca-Cola soll in den USA 2019 Ad Spendings in Höhe von circa 22 Millionen US-Dollar auf Facebook getätigt haben. Unilever soll sogar ganze 42 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr für Werbung in dem sozialen Netzwerk ausgegeben haben.


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