Search On 22: Google möchte weit mehr sein als eine Suchmaschine

Search On 22: Google möchte weit mehr sein als eine Suchmaschine

Die Search On 22 von Google lieferte eine Reihe von Neuheiten, die das Suchmaschinenunternehmen jetzt und in den kommenden Monaten einführt. Dabei steht vor allem das Bestreben im Mittelpunkt, die das Spektrum an Informationen, auf die Suchende Zugriff erhalten, zu erhöhen. Google definiert einerseits die Suche neu und möchte über das Suchfeld hinausgehen. Andererseits werden diverse Features integriert, die auf visuelle Nutzungsgewohnheiten von Usern eingehen. In den USA integriert Google darüber hinaus gleich neun neue Shopping-Funktionen in die Suche.

Search On 22: Eine intuitivere Suche

Bereits im Mai stellte Google im Rahmen der Entwickler:innenkonferenz I/O die sogenannte Multisearch oder Kombi-Suche vor. Diese solle die Suche neu definieren, hieß es schon im Frühjahr. Bisher war die Kombi-Suche, die es ermöglicht, Text, gesprochene Sprache, Bilder, Videos und mehr zugleich zum Suchen einzusetzen, nur auf Englisch verfügbar. In den nächsten Monaten wird sie jedoch in über 70 weiteren Sprachen ausgerollt und dann auch auf Deutsch zur Verfügung stehen. Das erklärt Googles Senior Vice President Prabhakar Raghavan auf dem Blog The Keyword.

In seinem Post geht er nochmals auf die Vorteile der Kombi-Suche ein, die ab Herbst 2022 in den USA bereits für den Bereich „In meiner Nähe“ eingesetzt werden kann. Beispielsweise kannst du dann ein Foto von deinem Lieblingsessen machen und dir in der Google App lokale Restaurants anzeigen lassen, die genau dieses Gericht anbieten. Zudem lassen sich mithilfe dieser Funktion Produkte wie Kleidung, Pflanzen oder Haushaltswaren von lokalen Anbieter:innen finden.

© Google

Des Weiteren erklärt Prabhakar Raghavan:

Einer der stärksten Aspekte des visuellen Verständnisses ist die Fähigkeit, Sprachbarrieren zu überwinden. Dank der Fortschritte in der KI können wir nicht nur Texte, sondern auch Bilder übersetzen.

Laut Raghavan nutzen Menschen Google Lens mehr als eine Milliarde Mal pro Monat, um Text von Bildern zu übersetzen – was in über 100 Sprachen möglich ist. Neuerdings kann Google dank der Machine-Learning-Technologie Generative Adversarial Networks (GANs) sogar übersetzten Text nahtlos in das Hintergrundbild einzufügen. Hältst du deine Kamera vor eine Zeitung mit Text in einer bestimmten Sprache, kann Google den übersetzten Text realistisch über die Bilder legen. Dieses Feature wird noch 2022 eingeführt, auch in Deutschland.

© Google

Google Maps wird zur visuellen und intuitiven Karte

Google Maps soll mithilfe von 3D-Technologie den Nutzer:innen das Gefühl vermitteln, direkt vor Ort zu sein. Dabei unterstützen Google die neuesten Fortschritte im Bereich Computer Vision und prädiktiver Modelle. Momente wie das Wetter oder die Auslastung von Orten sollen immersiv dargestellt werden. Dazu heißt es im Blog auf Google:

In Google Maps könnt ihr euch in die Nachbarschaft und in das Lokal zoomen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es an dem Tag und der geplanten Uhrzeit aussehen könnte – egal, ob eure Verabredung morgen, nächste Woche oder in einem Monat stattfindet.

© Google

Insgesamt werden 250 Sehenswürdigkeiten per Luftaufnahme zu sehen sein, 29 davon in Deutschland. Diese ersten Integrationen sind ein nächster Schritt auf dem Weg zu einer deutlich immersiveren Kartenerfahrung. Für die Großstädte London, New York, Paris, San Francisco und Tokio wird in den kommenden Monaten auch ein entsprechendes Live Feature eingeführt.

  • Highlights
  • Sehenswürdigkeiten aus der Vogelperspektive entdecken
  • Kraftstoffsparende Routen für Entwickler:innen

Auch neu: Mehr Stimmen finden Raum in den SERPs

Mitunter erhalten Menschen, die auf eine ganz bestimmte Nachfrage eine Antwort suchen, diese in dedizierten Foren oder auf Diskussionsseiten. Gerade Reddit liefert oft relevante Insights, aber auch Fachforen zu Themenbereichen wie SEO und Co. sind für viele wichtige Anlaufstellen. Damit Google das Wissen, welches dort zuweilen vermittelt wird, Suchenden schon auf den Suchergebnisseiten präsentieren kann, wird ein neues Feature eingeführt.

Die Produktmanagerin Lauren Clark stellt die Funktion vor, welche „Discussions and forums“ heißt. Wer beispielsweise nach Insights zu Autos sucht, die für wachsende Familien gut geeignet sind, soll künftig auch die Informationen aus passenden Posts in Foren und dergleichen erhalten. Links dazu liefern eine schnelle Übersicht. Das Feature wird zunächst für die englische Sprache und nur für Mobile User in den USA ausgerollt.

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Noch mehr Insights, auch zu brandaktuellen Themen, sollen Google-Nutzer:innen künftig dank eines Übersetzungs-Tools für News in der Suche erhalten können. Ab Frühjahr 2023 sollen neben Headlines in der präferierten Sprache auch automatisch übersetzte Überschriften von Publishern auftauchen, die in anderen Sprachen titeln. So können Suchende schneller auf Inhalte von Journalist:innen vor Ort zugreifen – und der Weg von der Berichterstattung bis zu den Lesenden wird noch kürzer. Zunächst werden Titel auf Französisch, Deutsch und Spanisch automatisch ins Englische übersetzt.

© Google

9 neue Shopping Features – aber erstmal nur für US User

Google ist eine Suchmaschine – und längst schon mehr als das. Vor allem im Shopping-Bereich liefert das Unternehmen stetig neue Funktionen. Immerhin starten sehr viele Menschen ihre Produktsuchen direkt in der Suchleiste Googles. Für US User hat das Unternehmen im Rahmen der Search On gleich neun neue Funktionen vorgestellt. Lilian Rincon, Senior Director of Product im Bereich Shopping, stellt diese auf dem Google Blog vor. Besonders der visuelle Feed für bestimmte Produktkategorien sticht hervor. Wer in den USA das Wort „shop“ mit dem gesuchten Produkt in der Suche kombiniert, erhält den visuellen Feed und Zugriff auf Informationen zur Verfügbarkeit des Produkts in der Nähe sowie auf weitere Research Tools.

© Google

Direkt in der Suche wird es zudem eine „Shop the look“-Option geben. Darüber hinaus können US Shopper trendende Produkte einsehen (ab Herbst 2022) und 3D Visuals von Produkten anschauen – zunächst von Sneakern.

Zusätzlich sollen die Buying Guides bei schwierigeren Kaufentscheidungen unterstützen, ebenso wie die Page Insights, die auch zeigen, was andere Käufer:innen von Produkten halten. Auch personalisierte Produktsuchen wird Google später in diesem Jahr einführen, sodass Shopper Präferenzen zu Marken, Segmenten etc. voreinstellen können.

© Google

Neue Filteroptionen – wie „wide leg“ oder „boot cut“ werden ebenfalls integriert, jedoch zunächst nur für die USA, Japan und Indien. Und im Bereich Discover schlägt Google künftig Looks vor, die auf den Produkten basieren, die du schon angesehen oder gekauft hast. Ein einfacher Tap auf Lens gibt dir dann die Option, diesen Look direkt zu shoppen.

Von spezifischen Rezepten bis zur Suche nach nachhaltigen Lösungen: Search On bietet noch viel mehr Neues bei Google

Auf dem Search On 22 Event hat Google noch viele weitere neue Funktionen vorgestellt, auf die User jetzt oder künftig zugreifen können. Dazu zählt beispielsweise eine optimierte Suchfunktion für Rezepte, die dir das lange Scrollen durch Blogs erspart. Außerdem können Suchende Restaurants in der Nähe mit den gewünschten Gerichten finden oder schon online auf Menü-Highlights und aktualisierte Gerichte von Restaurants zugreifen.

Neu sind ebenfalls einige Optionen, die dabei unterstützen können, einen nachhaltigeren Lebensstil zu pflegen. So stellte Google Suchfunktionen vor, um die ökologischere Route bei Google Maps zu finden, aber auch, um beispielsweise vergleichsweise nachhaltige Autos zu entdecken. Zudem können Suchende noch einfacher gebrauchte Produkte in der Suche finden.

© Google

Und auch bei der Suche nach Rezepten wird die Suchmaschine demnächst anzeigen, wie groß der Einfluss auf die Umwelt ist. Je nach Inhaltsstoffen werden die Emissionen dargestellt, sodass sich Suchende dank dieser Informationen im Vergleich mit anderen Gerichten für die nachhaltigere Variante entscheiden können.

All diese und weitere Features wurden auf dem über 50-minütigen Event präsentiert. Die Zusammenfassung kannst du dir in knapp neun Minuten im folgenden Video von Google anschauen:

Das lokale Google Ranking zu verbessern, sollte auf der Prioritätenliste jedes Unternehmens stehen. Das Salesurance E-Book zeigt auf, wie das Google Ranking funktioniert und welche Faktoren entscheiden, welches Unternehmen von Google auf den obersten Plätzen gerankt wird.

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Link Sticker, Templates und Co. –neue Möglichkeiten für Unternehmen auf LinkedIn

LinkedIn-Seiten ermöglichen es Unternehmen, grundlegende Informationen, wie den Standort oder ein Leistungsportfolio, zu präsentieren, aber auch Inhalte über die Kerninformationen hinaus zu veröffentlichen. Kürzlich präsentierte die Business-Plattform die neuesten Funktionen für Unternehmensseiten auf der Plattform. Die Features wurden zum größten Teil bereits angekündigt oder getestet, sind jedoch ab sofort auch für Brands verfügbar. Sie dürften dabei unterstützen, mehr Reichweite und Aufmerksamkeit für LinkedIn-Inhalte und -Seiten zu generieren.

Vorlagen für LinkedIn Posts

LinkedIn stellt diverse Templates ab sofort allen Unternehmensseiten zur Verfügung.

Templates LinkedIn, © SocialMediaToday

Das Beispiel zeigt, dass du mit den Vorlagen LinkedIn Updates einfach visuell gestalten kannst. Eine kreative Inszenierung deiner Inhalte per Template kann dir dazu verhelfen, dass deine Inhalte besser performen. Im August hatte die Business-Plattform Vorlagen für LinkedIn Posts bereits für einzelne User eingeführt – ab sofort können auch Unternehmensseiten auf die Templates zugreifen. LinkedIn erklärt in diesem Kontext:

Create engaging, actionable LinkedIn content easier than ever with customizable templates, available directly in the LinkedIn app, with no third-party tools required.

Nutzer:innen können in der App auf die Vorlagen zugreifen, indem sie im „Post Composer“-Menü auf die Option „Vorlage verwenden“ tippen. Das Business-Netzwerk arbeitet zudem derzeit an der Integration einer Planungsoption für Posts.

Link Sticker

Der Link Sticker ermöglicht es Unternehmen und Personal Brands auf LinkedIn in Bildern oder Videos von Beiträgen auf externe Inhalte zu verweisen.

LinkedIn Link Sticker, © SocialMediaToday (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zu einer größeren Ansicht)

Somit kann mehr Reichweite für Newsletter, Artikel, Podcasts und Co. generiert werden. Herkömmliche Kopierlinks können somit überall im Rich-Media-Teil von Beiträgen in ansprechende Call-to-Action Buttons umgewandelt werden.

Und so funktioniert’s: Wenn du einen Beitrag in der App erstellst, kannst du über das Link-Symbol einen individuellen Linktext und die URL eingeben. Den Aufkleber kannst du dann per Drag & Drop verschieben, um ihn so zu positionieren, wie du es möchtest.

Angeheftete Kommentare

Außerdem ermöglicht LinkedIn es Business-Seiten ab sofort, Kommentare unter Beiträgen anzuheften.

LinkedIn Pin Feature, © SocialMediaToday (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zu einer größeren Ansicht)

Auch hier startete der Roll-out des Features bereits vergangenen Monat. Die Pin-Funktion ermöglicht es Nutzer:innen, die Reichweite und das Engagement ihrer Beiträge zu pushen.

Seite Verpflichtungen

Schließlich präsentierte LinkedIn den neuen Abschnitt „unsere vorgestellten Verpflichtungen“ für Unternehmensseiten – hier können Brands ihre Werte präsentieren. Du kannst hier bis zu fünf Verpflichtungen aufnehmen, beispielsweise:

  • Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion
  • Karrierewachstum und Lernen
  • Work-Life-Balance
  • Soziale Auswirkungen
  • Ökologische Nachhaltigkeit

Nachdem du deine Werte ausgewählt hast, kannst du im Abschnitt „Empfohlenes Engagement“ Inhalte hosten, die dein Engagement auf Basis dieser Werte demonstrieren, einschließlich Videos, Berichte, Zertifizierungen und Blogs.

LinkedIn entwickelt sich mehr und mehr von einem reinen Business-Netzwerk zu einer Social-Plattform mit Business-Schwerpunkt. Denn viele User ergänzen berufliche Beiträge mit privaten Inhalten und umgekehrt; ein Ansatz, der anscheinend funktioniert: Die Microsoft-Tochter meldete im Juli „Rekordniveaus an Engagement“ für das zweite Quartal dieses Jahres.


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BeReal überholt Instagram bei den US Downloads

BeReal überholt Instagram bei den US Downloads

Nicht ohne Grund kopiert eine Social-Plattform nach der anderen die derzeit trendende Social-Plattform BeReal: Sie überzeugt durch Authentizität und bezeichnet sich selbst als Anti-Instagram. Einmal täglich werden die User dazu aufgefordert, innerhalb von zwei Minuten ein ungefiltertes Bild zu posten – ein Teil des Bildes wird mit der Rückkamera aufgenommen, ein anderer mit der Vorderkamera, beide Fotos werden zusammengestellt hochgeladen. Diese Kamerafunktion hat beispielsweise Snapchat von BeReal adaptiert. Direkt den ganzen Ansatz hat sich prompt Instagram zu eigen gemacht

Kann BeReal sogar TikTok überholen?

Bereits jetzt verzeichnet BeReal über zehn Millionen aktive User pro Tag. Insgesamt ist die Nutzung von BeReal innerhalb eines Jahres um 315 Prozent und die Downloads um über 1000 Prozent gestiegen. Und seit Juli toppt die App sogar Instagram bei den wöchentlichen Downloads in den USA, wie der Social-Media-Experte Matt Navarra twitterte.

Die von AppMagic bereitgestellten Daten zeigen, dass die insbesondere von der Gen Z genutzte App im Juli 1,1 Millionen Mal und im August bereits 2,5 Millionen Mal häufiger heruntergeladen wurde als Instagram. Und mehr noch: BeReal ist auf dem besten Weg, im August die am häufigsten heruntergeladene App in den USA zu sein und sogar die derzeit populärste Plattform TikTok zu überholen.

Was ist so besonders an BeReal?

User posten ein Foto pro Tag, möglichst zeitnah und möglichst authentisch, und es gibt keinen Algorithmus, der vorschreibt, was sie als Nächstes sehen sollen. Berichten zufolge denkt BeReal seit kurzem jedoch erstmalig über die Integration von Paid Features nach. Dafür soll es keine Ads auf der Social-Plattform geben.

BeReal hat mit der wachsenden Abneigung gegen Instagram, die eine Petition kürzlich deutlich machte, die Chance, die neue soziale App zu werden, die sich ausschließlich auf Freund:innen konzentriert. Ann-Katrin Schmitz von Baby got Business erklärte kürzlich in einem Twitter Circle mit unter anderem OnlineMarketing.de, dass die App BeReal als Trend und Antitrend zugleich fungiert. Sie sagte: 

Das Besondere daran ist, dass es eigentlich auch schon wieder so ein Antitrend in sich ist. Denn bei BeReal geht es darum, eben möglichst authentisch und im Moment zu posten. Das heißt, der Trend geht im Social-Media-Bereich gerade, auf jeden Fall im Stakeholder- und in Creator-Bereich schon fast wieder so ein bisschen in die entgegengesetzte Richtung, wie wir es in den letzten Jahren durch verstärkte Filter und Überbearbeitung und sehr, sage ich mal, gestagten Content gesehen haben.

Hast du dir BeReal bereits runtergeladen oder bist du sogar schon Fan der Trend-App? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

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Kund:innen königlich behandeln und profitieren: Digital Bash – Customer Experience

Kund:innen königlich behandeln und profitieren: Digital Bash – Customer Experience

Hast du dich schonmal gefragt, wie es sich anfühlen muss, dein:e Kund:in zu sein? Ob deine Homepage einfach zu bedienen ist, ob sie optisch ansprechend und sinnvoll aufgebaut ist? Und ob sich der Customer bei dir wirklich wie ein:e König:in fühlt, dem:der alles zu Füßen gelegt wird?
Bei der Vielzahl an Online Shops und Auswahlmöglichkeiten gewinnen Designeinstellungen wie User Interfaces, Bedienbarkeit und Co. zunehmend an Relevanz – auch bei kleinen Unternehmen. Deswegen lohnt es sich, diese Settings regelmäßig zu überdenken – beispielsweise mit der Teilnahme am Digital Bash – Customer Experience.

An einem Vormittag lernst du am 20. Oktober in vier spannenden Talks Entscheidendes über das Thema UX – kompakt zusammengefasst. Sichere dir also unbedingt ein Ticket und schalte um 9:30 Uhr ein, um wichtige Insights über digitale Infrastrukturen, automatisierte Serviceanfragen, Chatbots und vieles mehr zu erfahren. Auch falls du konkrete Fragen hast, zahlt sich die kostenlose Teilnahme für dich aus. Nach den Talks hast du nämlich die Möglichkeit, dich in Echtzeit mit den Speakern auszutauschen.

Jetzt kostenloses Ticket sichern!

Und das Beste: Du kannst teilnehmen, von wo du möchtest. Egal, ob im Büro, bequem im Home Office oder von der Couch aus – mit einem Laptop, Tablet oder Smartphone bist du dabei.

Diese Speaker sorgen für deine Experience

Matthias Göhler beim Digital Bash - Customer Experience

Hast du schonmal von „Sofortness“ gehört?  Matthias Göhler, Chief Technology Officer, EMEA, von der Zendesk GmbH beschreibt damit die akuten Anforderungen von Usern an deine Seite. In seinem Vortrag lernst du, wie solche Kund:innenerwartungen die Serviceversprechen von Unternehmen revolutionieren und was das alles mit dem Metaverse zu tun hat.

Dominik Bloß beim Digital Bash - Customer Experience

Das Frage-Antwort-Spiel wird mit wachsender Anzahl an Datenbanken und Kanälen immer schwieriger. Um deinen Kund:innen dennoch einen klaren Weg durch die Datenlabyrinthe mit Umwegen auf Instagram, Homepage, Google und Co. zu weisen, empfiehlt Dominik Bloß von der Yext GmbH ganzheitliche Datensätze, die Content sammeln. Als Account Executive Enterprise kennt er sich bestens damit aus und spart Yext damit bares Geld.

Benjamin Auffenberg und Stefanie Paul sidn dabei

Deine Inbox ist voller Anfragen à la „Wo ist mein Paket?“, wodurch du den Überblick über akute Mails verlierst? Dann ist der Vortrag „#1 CX-Hack – wie du automatisiert Service-Anfragen zum Thema ,wo ist mein Paket‘ um bis zu -45 % senkst!“ optimal für dich. Benjamin Auffenberg von PAQATO und Stefanie Paul von Erdt Concepts zeigen dir anhand des Paradebeispiels Jägermeister, wie du deine Service-Inbox zurückgewinnst und ganz nebenbei Kund:innen das Leben erleichterst.

Sophie Hundermark von der Hundertmark GmbH

Chatbots mögen wohl die Zukunft sein – aktuell bringen sie jedoch noch einige User um den Verstand, wenn sie falsch eingesetzt werden. Sophie Hundertmark, Beraterin und wissenschaftliche Projektmitarbeiterin bei der Hundertmark GmbH, weiß, wo die Bots sinnvoll eingesetzt werden, und wie damit nachhaltig die Customer Experience optimiert wird.

Agenda für den Digital Bash – Customer Experience

  • 9:30 – 9:40 Uhr: Opening Digital Bash – Customer Experience 2022
    Michelle Sobek | Online Marketing Managerin | OnlineMarketing.de
  • 9:40 – 10:10 Uhr: Radikale CX – Wie Kundenerwartungen die Serviceversprechen von Unternehmen revolutionieren
    Matthias Göhler | Chief Technology Officer, EMEA | Zendesk GmbH
  • 10:15 – 10:45 Uhr: Die digitale Infrastruktur als Schlüssel für ein nachhaltiges Kundenerlebnis
    Dominik Bloß | Account Executive Enterprise | Yext GmbH
  • 10:50 – 11:20 Uhr: 1 CX-Hack – wie du automatisiert Service-Anfragen zum Thema „wo ist mein Paket“ um bis zu -45 % senkst! #Proof of Concept von Jägermeister
    Benjamin Auffenberg | Head of Sales | PAQATO GmbH
    Stefanie Paul | Account Managerin | Erdt Concepts
  • 11:25 – 11:55 Uhr: Chatbots zur Steigerung der CX – Geht das?
    Sophie Hundertmark | Beraterin und Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin | Hundertmark GmbH
  • 12:00 Uhr: Key Takeaways und Abschluss
    Michelle Sobek | Online Marketing Managerin | OnlineMarketing.de

Dein Ticket zu besserer UX.

Die Zahl der Plätze ist begrenzt – sichere dir also schnellstmöglich deinen Zugang, um die facettenreichen Insights aus dem vielseitigen Programm mitzunehmen. Besorge dir jetzt dein Ticket für den Wissensvorsprung in der Digitalbranche mit dem  Digital Bash – User Experience von OnlineMarketing.de. 

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Eine Woche im Metaverse: Ein Creator berichtet von seinen Erfahrungen

Eine Woche im Metaverse: Ein Creator berichtet von seinen Erfahrungen

Das Metaverse wird immer greifbarer – etwa durch Kampagnen zum Einfluss des Metaversums sowie die Eröffnung des ersten Metaverse Stores. Auch Brands beginnen, die Potenziale der virtuellen Welt zu erkennen und mit Werbung und Onlineshops im Metaverse zu experimentieren. Doch wie fühlt es sich an, tatsächlich mittendrin zu sein? Creator Jonas Moll hat eine Woche im Metaverse verbracht. In diesem Artikel liest du von seinen – positiven wie negativen – Erfahrungen.

@jonasmoll95 Das wird heftig! 😳 Habt ihr das schon ausprobiert? 🙂 #selbstexperiment #jonastestet #vr ♬ Violin – Grooving Gecko

Die ersten Tage: Spektakuläre Welten und Schwindelanfälle

Jonas verbrachte mehrere Stunden pro Tag im Metaverse. Hierfür musste er sich zunächst eine VR-Brille sowie zwei Controller besorgen – und dann konnte es auch schon losgehen. Nach der Erstellung seines fiktiven Charakters bemerkte Jonas schnell, dass es ganz schön anstrengend ist, sich an eine derart fremde Umgebung zu gewöhnen. Die ersten Schwindelanfälle ließen nicht lange auf sich warten; immer wieder musste er die Brille kurz abnehmen.

Alles wirkte so real, als befände ich mich wirklich in dieser Welt. Für den Körper war das eine absolut ungewohnte Situation und ich brauchte ein paar Stunden, um mich daran zu gewöhnen. Ich kam mir wie ein Fremder vor.

@jonasmoll95 Schaffen wir es noch 😭#metaverse #selbstexperiment #jonastestet ♬ Epic Emotional – AShamaluevMusic

Neben der körperlichen Anstrengung berichtet der Creator auch von positiven Erfahrungen während seiner ersten Tage im Metaverse. Die VR-Welten – teils Replica der echten Welt, teils neu erschaffen – seien „spektakulär“. Die Kommunikation mit anderen Spieler:innen lief über das Mikrofon ebenfalls gut. Jonas konnte deutlich hören, aus welcher Richtung und Entfernung jemand sprach. Mimik und Gestik der Charaktere seien jedoch noch ausbaufähig. Ein echtes Highlight war ein virtuelles Box-Workout, welches erstaunlich anstrengend war – ebenso wie eine Metaverse-Version des Spiels Fruit Ninja.

@jonasmoll95

Markiert eine Freundin oder ein Freund, wenn ihr sowas mal machen wollt! ☺❤

♬ Epic – Joystock

Ängste überwinden im Metaverse?

Als nächstes Abenteuer im Metaversum schlug Jonas‘ Community einen Angelausflug vor. Nachdem er sich eine passende Welt und ein Ufer gesucht hatte, konnte es direkt losgehen. Der Creator beschreibt den Angelprozess als erstaunlich nah dran an der Realität. Nach einigen Tagen fühlte sich Jonas bereits „mehr zuhause“ im Metaverse und stellte sich einer großen Herausforderung: Der Überwindung seiner Höhenangst. Der Creator fuhr mit dem Fahrstuhl in den 100. Stock eines virtuellen Hauses und balancierte dort auf einer Planke. Ob er durch die Erfahrung in Zukunft in luftigen Höhen deshalb weniger ängstlich sein wird, kann er jedoch nicht voraussagen. 

@jonasmoll95 Das war Echt krank 😅 @elenas.caprice ♬ Epic Emotional – AShamaluevMusic

Chancen für die Gaming- und Eventbranche

Das Potenzial, das in der virtuellen Welt steckt, ist laut Jonas nicht zu übersehen. Die Entwicklung des Metaverse sei vergleichbar mit der neuen Ära, die vor einigen Jahrzehnten der Gameboy einläutete. Zwar ist im Metaversum einiges mehr als nur Gaming möglich, doch insbesondere in diesem Bereich sieht Jonas für Brands große Chancen. VR-Gaming sei auch für seine Community interessant, die dies via Livestream verfolgen könne – für Jonas ein Grund, in Zukunft noch mehr Zeit im Metaverse zu verbringen.

Ein weiterer Sektor, der im Metaverse große Potenziale hat, ist die Eventbranche. Events in der virtuellen Welt könnten laut Jonas zu einer echten Alternative werden und seien deutlich interessanter als Zoom-Veranstaltungen, die kein freies Bewegen im Raum ermöglichen. Ebenso sei es möglich, ein Event mit mehreren Räumen zu planen, ohne dass die Gespräche der Teilnehmer:innen von nebenan stören, wie es in der nichtdigitalen Welt der Fall sein kann. Ein virtuelles Pink-Floyd-Konzert zeigte dem Creator, wie Events im Metaverse aussehen können:

In welche Richtung es beispielsweise in der Eventbranche gehen könnte, zeigte mir das Pink Floyd-Konzert ziemlich eindrucksvoll. Dass potenziell jede:r via Metaverse an derartigen Veranstaltungen teilnehmen kann, ist ein absoluter Gamechanger. Nicht nur, dass mir der inklusive Gedanke dahinter gefällt, da der Kauf der VR-Utensilien deutlich unkomplizierter sein wird als der Erwerb der limitierten Tickets. Veranstaltungen könnten gänzlich neu geplant werden, wenn Menschen selbst von zuhause daran teilnehmen könnten, sowohl von der Größe her als auch vom Konzept.

Auch für die Filmindustrie biete das Metaversum spannende Möglichkeiten – etwa Abonnements für Kinofilme, die mit der VR-Brille angesehen werden können. Kritisch steht der Creator hingegen Sport und Shopping im Metaverse gegenüber. Dies seien Aktivitäten, die für ihn persönlich physisch besser funktionieren.

„Möglichst von Anfang an dabei sein!“

Wir haben Jonas gefragt, an welchen Stellen im Metaverse er auf Werbung aufmerksam geworden ist. Der Creator erklärt, insbesondere im Hauptmenü der Oculus 2 Ads für neue Spiele oder anstehende Events wahrgenommen zu haben – im Metaversum selbst jedoch nur ein einziges Werbeplakat. Höchste Zeit also für Marketer, die virtuellen Welten sinnvoll zu nutzen, und dabei auch die Bedürfnisse der User nicht aus den Augen zu lassen. Aktuell seien die Angebote im Metaverse in erster Linie auf unmittelbare Umsätze – etwa durch Branding oder Kund:innengewinnung – ausgerichtet, meint der Creator.

Nichtsdestotrotz bietet das Metaverse Usern wie Brands bereits jetzt zahlreiche spannende Möglichkeiten. Die Anzahl der Gestaltungsmöglichkeiten geht dabei ins Unendliche. Bereits in zehn Jahren könnte das Metaversum mehr als eine Milliarde Menschen erreichen, vermutet Metas Angie Gifford. Auch Jonas glaubt an die Potenziale des Metaverse und rät Marken dazu, möglichst schnell Teil der virtuellen Welt zu werden:

Sobald sich das Metaverse etabliert und sich die Technologie dahinter weiterentwickelt (und das wird sie), öffnen sich für die meisten Branchen zig neue Türen. Für Marken muss es deshalb heißen: Möglichst von Anfang an dabei sein! 

Du möchtest noch mehr Insights zum Metaverse? Beim Digital Bash – Main Event kannst du am 12. Oktober im Millerntorstadion in Hamburg ein Expert:innen-Panel zum Thema Metaversum live erleben. Melde dich jetzt an!

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Instagram ohne Ads: The OG App macht es möglich

Instagram ohne Ads: The OG App macht es möglich

Ist Instagram nicht mehr das, was es einst war? Viele User würden diese Frage sicherlich mit „ja“ beantworten. Unter dem Motto „Make Instagram Instagram again“ forderten kürzlich über 300.000 Menschen, darunter auch Stars wie Kim Kardashian, in einer Petition das Ende von Instagrams TikTokification. Neben dem Fokus auf Reels und empfohlene Posts wird die App auch immer wieder für die Fülle an Ads im Feed kritisiert. Viele User dürfte es daher freuen, dass eine neue App ihnen nun die Instagram-Erfahrung bieten will, die sie sich wünschen – ganz ohne Ads und empfohlene Inhalte.

Ad-freie Alternative statt neuer Social App

Die kostenlos für iOS und Android verfügbare OG App hat es sich nicht als Ziel gesetzt, ein gänzlich neues soziales Netzwerk aufzubauen. Stattdessen wollen die Gründer Ansh Nanda und Hardik Patil den Usern mit The OG App eine Alternative zur Ad-überfüllten Instagram App bieten. Nutzer:innen können sich über die Plattform wie gewohnt in ihren Instagram Account einloggen. Die Gründer erklären in einem Telefonat mit TechCrunch, warum es wichtig ist, die Bedürfnisse der User über die der Advertiser zu stellen:

We saw our friends and family getting affected by social media, and even deleting apps because they didn’t have enough options to modify what they see. We wanted to put users, and not the advertisers, first with this app. We started with Instagram because we thought the app has the most toxic relationship with its users.

Interessenbasierte Feeds und Content-Stopp für 24 Stunden

Neben dem Verzicht auf Werbung und empfohlene Posts bietet die App auch einige zusätzliche Features. So können User verschiedene interessenbasierte Feeds kreieren, beispielsweise für Essen, Sport und Fotografie, ohne, dass sie den angezeigten Accounts folgen müssen. Wie im Screenshot zu sehen ist, können die User einfach zwischen den verschiedenen Feeds hin- und herwechseln sowie einen Default Feed auswählen.

© The OG App via TechCrunch

Ein interessantes Feature im Bereich Digital Wellbeing stellt die Option, für 24 Stunden keine neuen Posts im Feed angezeigt zu bekommen, dar. Diese soll User davon abhalten, ständig die App zu checken, und stattdessen dazu animieren, längere Pausen einzulegen. Der zuvor veröffentlichte Content wird weiterhin regulär angezeigt.

© The OG App via TechCrunch

Permanente Lösung statt temporärer Änderungen

Die Gründer erklären, mit vielen Usern der Instagram App gesprochen und deren Unzufriedenheit erkannt zu haben. Zwar versprach Instagram-Chef Adam Mosseri kurz nach der Erstellung der oben erwähnten Petition, einige Updates zurücknehmen zu wollen und die Anzahl der empfohlenen Posts zu reduzieren. Doch die darauffolgenden Änderungen sollten überwiegend temporär sein. Aktuell versucht sich die Meta-Plattform eher daran, einen Kompromiss zu kreieren, der sowohl auf empfohlenem Content als auch der Option, Inhalte von Freund:innen zu priorisieren, basiert.

The OG App möchte den Usern hingegen eine permanente Lösung bieten. Weitere für die kommenden Monate geplante Features sind unter anderem die Möglichkeit, personalisierte Feeds mit Freund:innen zu teilen, die Option, Stories herunterzuladen und offline anzusehen sowie Filter, mit welchen der Feed nach verschiedenen Kriterien geordnet werden kann.

Wie lang kann die App bestehen?

Ob die langfristige Existenz der App tatsächlich zu schön ist, um wahr zu sein, wird sich zeigen. Kurz nach dem Launch äußerten erste User bereits Bedenken: Der Bereich Privatsphäre sei bei der OG App noch ausbaufähig. App Researcher Alessandro Paluzzi merkt darüber hinaus an, dass die App Instagrams private API zu nutzen scheint, und deshalb keine Chance habe, langfristig zu bestehen.

Zum aktuellen Zeitpunkt haben User in Deutschland noch keinen Zugriff auf The OG App. Wer bereits jetzt eine Social App ohne Werbung erleben möchte, kann sich die Trend App BeReal anschauen. Zumindest zum aktuellen Zeitpunkt plant die Plattform keine Integration von Ads und will sich damit von der Konkurrenz abheben. Stattdessen möchte BeReal auf Paid Features als Monetarisierungsmaßnahmen zurückgreifen.

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