In Echtzeit: Google möchte News mit Big Moments neu präsentieren

In Echtzeit: Google möchte News mit Big Moments neu präsentieren

Wenn ein Thema trendet, sich ein Ereignis Bahn bricht oder Ein Live Event stattfindet, dann informieren sich die User im Digitalraum über die aktuellen Entwicklungen meist bei sozialen Medien. Insbesondere Twitter, aber auch TikTok, Instagram, Facebook und mitunter gar YouTube bieten die Möglichkeit, Updates quasi in Echtzeit zu erhalten. Viele Publisher und Creator informieren ihre Follower dort. Zum Beispiel über die Entwicklungen beim Sturm auf das Capitol in Washington, D.C. Anfang 2021, bei einem wichtigen Sportereignis wie dem Fußball-EM-Finale in diesem Jahr oder im Kontext der Trielle rund um die Bundestagswahl 2021 und die Wahl selbst.

Aufgrund der umfassenderen Perspektiven und notwendigen Recherche können Artikel von Publishern zumindest zeitlich nicht mit dieser Informationsoption mithalten. Das gilt auch für Google News. Dort werden zwar diverse sehr aktuelle und relevante Themen abgebildet – allerdings immer erst, nachdem sie bei Social Media wie Twitter schon zu kursieren begonnen haben. Deshalb möchte Google nun eine eigene Breaking-News-Sektion aufbauen, die Informationen in Echtzeit an die Google User weitergeben könnte. Mit dem möglichen Start diese Projekts mit Namen Big Moments könnte die News-Rezeption der Menschen deutlich verändert werden.

Schneller, schneller, schneller: Googles Big Moments soll Echtzeitinformationen mit Kontexten kombinieren

Nach Angaben verschiedener US Publisher wie Bloomberg, The Information und Android Police arbeitet Google schon seit über einem Jahr an Big Moments. Vor allem nach den Ereignissen im Rahmen des Sturms auf das Capitol im Januar 2021 habe man die Entwicklung vorangetrieben, weil man hierbei nur zeitverzögert Neuigkeiten via Google News ausspielen konnte. Das Feature Big Moments soll nun Echtzeit-Insights – womöglich wie in Form eines Tickers – bereitstellen. Diese sollen allerdings mit beispielsweise historischen Fakten als Kontext unterfüttert werden, um ein möglichst umfassendes Bild von einem Sachverhalt oder einer Entwicklung liefern zu können. Das könnte den Millionen von Menschen, die über Google oder Google News nach brandaktuellen Neuigkeiten suchen, rasch die passenden Antworten liefern, die diese dann nicht via Social Media ermitteln müssten.

Ob das Feature Big Moments allerdings zeitnah ausgerollt wird, ist noch unklar. Das Presse-Team von Google gab bisher nur an, dass die Funktionen noch getestet würden. Außerdem ist noch nicht abzusehen, ob bei einem Roll-out nur Google News oder auch der reine Search-Bereich mit den Echtzeit-News versehen würde.

Bereits seit 2015 zeigt Google in den SERPs Tweets von Twitter an, die bereits sehr aktuelle Inhalte widerspiegeln. Derzeit findet sich bei Google News auch ein Bereich mit der Bezeichnung „In den Nachrichten“, der ähnliche wie die Trends bei Twitter Schlagworte zu aktuellen Entwicklungen anzeigt.

Schlagworte zu aktuellen Themen bei Google News, Screenshot Google News
Schlagworte zu aktuellen Themen bei Google News, Screenshot Google News

Ein Klick auf diese lenkt die User dann zu den neuesten Artikeln zu diesen Themen. Bisher ist eine Mischung aus Social Media und Suchmaschinen für interessierte User hilfreich, um aktuelle News und Updates zu erhalten. Google würde es hingegen lieber sehen, wenn die User alle relevanten Informationen auf den eigenen Plattformen erhalten könnten.

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Nach Ausfall: Instagram führt In-App-Benachrichtigung für mehr Transparenz ein

Nach Ausfall: Instagram führt In-App-Benachrichtigung für mehr Transparenz ein

Instagram arbeitet an einer neuen In-App-Benachrichtigung. Diese soll im Fall eines Ausfalls User über die Art der technischen Störung unterrichten. Nachdem Anfang Oktober alle Facebook-Dienste, also WhatsApp, Instagram und Facebook selbst, über mehrere Stunden ausfielen, reagierte man nun schnell und möchte Usern in Zukunft vor allem die Unsicherheit über den derzeitigen App-Status nehmen.

Ist Instagram gerade down? Neue Benachrichtigung soll User informieren

Wenn eine Nachricht auf WhatsApp einen Moment lang nicht verschickt wird oder der Feed bei Facebook oder Instagram sich nicht aktualisiert, schiebt man dies als User eventuell zunächst auf die eigene Internetverbindung oder eine kurze Störung. Dass die großen Plattformen von einem massiven Ausfall betroffen sein könnten, wird zunächst wohl niemand vermuten. Doch nach mehreren Minuten steigt die Unsicherheit und die meisten User wenden sich an eine andere Plattform, die noch funktioniert. Im Fall von #facebookdown war das Twitter. Dafür, dass User sich in Zukunft bei einem Ausfall nicht an die Konkurrenz für Informationen wenden müssen, sollen die In-App-Benachrichtigungen sorgen.

© Instagram

We’re going to test out new notifications when certain parts of Instagram aren’t working, and we notice that people have a lot of questions. We want to make it easier to understand what’s going on, directly from the source,

erklärt Instagram in einem Blogpost. Demnach werden User im Fall einer Störung dies in ihrem Aktivitätenprotokoll angezeigt bekommen. Mit einem Klick auf die Meldung sollen sie weitere Informationen erhalten. Natürlich werden die meisten bei einem längeren Ausfall dennoch auf andere Plattformen ausweichen. Doch durch die Erklärung von Instagram selbst kommen sie dort nicht so planlos an.

Account-Status erklärt eventuelle Verstöße

Neben den In-App-Benachrichtigungen führt Instagram ein weiteres Informations-Feature ein. Dieses soll dabei helfen, zu verstehen, warum ein Account oder ein Post gebannt wurde. Das neue Feature nennt sich „Account Status“. Hier können User erfahren, ob etwas, das sie gepostet haben, potentiell die Community Guidelines verletzt. Ihren Status finden sie unter Einstellungen > Account > Account Status. Wer denkt, dass ein Fehler vorliegt, kann über „Request a Review“ Einspruch einlegen. Beide Feature sollen zunächst für einige User ausgerollt und bei positivem Feedback für alle verfügbar werden.

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So kannst du Programmatic-Advertising-Kampagnen offline mit Print-Mailings verstärken

Weibliche Hundebesitzer, 30 bis 50 Jahre, mit Einfamilienhaus und hohem Haushaltsnettoeinkommen – diese Zielgruppe will Terra Canis, ein Unternehmen für Premium Tierfutter, mit seiner Kampagne erreichen. Zielgerichtet sollen User, auf die diese Merkmale zutreffen, Werbung für ein Terra-Canis-Produkt erhalten. In der Online-Welt ist das mittels Programmatic Advertising kein Problem. Aber wie lässt sich das Print-Mailing in diese Kampagne integrieren?

Das ist besonders für den Handel interessant, weil physische Mailings in der Lage sind, einen starken Kaufimpuls zu setzen. Die CMC Print-Mailing-Studie hat dieses Jahr bereits zum vierten Mal bestätigt, dass hier Conversion Rates von zehn Prozent und mehr möglich sind. Dieses Momentum sollte auch für Terra Canis genutzt werden – aber eben unter genauer Berücksichtigung der Zielgruppe mit ihren spezifischen Merkmalen.

Da war eine Nuss zu knacken. Denn einerseits ist es zwar längst möglich, Werbesendungen über ein Marketing-Automation-System auszusteuern – aber eben nicht für Neukund:innen-Kampagnen. Andererseits erlaubt es eine Offline-Retargeting-Lösung der Deutschen Post, unbekannten Online-Nutzer:innen gezielt ein Print-Mailing zuzuschicken, wenn diese zum Beispiel den Kaufprozess abbrechen. Aber eben bisher nur diesem konkreten User und nicht ganzen Zielgruppen.

Digital und physisch wirkt zusammen

Und diese Nuss haben The Adex und die Deutsche Post jetzt gemeinsam geknackt. Sie haben eine strategische Kooperation geschlossen, um datenschutzkonform Online- und Offline-Daten zu verknüpfen. So kannst du im Rahmen von Programmatic-Advertising-Kampagnen Online-Werbung mit klassischen Print-Mailings kombinieren.

Der Mensch ist online und offline, digital und physisch,

sagt Lars Schlimbach, Head of Partner-Management & -Development Dialogmarketing Deutsche Post.

Zusammen mit The Adex bringen wir das Beste aus zwei Welten zusammen: Dynamische und spitze Online-Zielgruppen mit einem impulsstarken 1:1-Kanal, der einen haptischen Touchpoint in die digitale Customer Journey integriert.

Das Ziel: Werbetreibende wie zum Beispiel Terra Canis können auf dieser Basis Kund:innen und Zielgruppen über Online und Print synchronisiert ansprechen. Anders gesagt: The Adex segmentiert die von Partner:innen in seiner Data-Management-Plattform (DMP) hinterlegten Daten kanalneutral zu Zielgruppen. Diese Online-Segmente, wie zum Beispiel bei Terra Canis „Hundebesitzerinnen“, werden anschließend in offline übersetzt. Das erfolgt datenschutzkonform ausschließlich auf Mikrozellenebene (ein Online Identifier wird zu einer Mikrozelle – im Durchschnitt 6,6 Haushalte). Die resultierenden Mikrozellen können optional nochmal mit den Haushaltsdaten der Deutschen Post geschärft werden, hier „Einfamilienhäuser“.

Kampagnen konsequent auf Effizienz und Wirkung trimmen

Am Ende gibt es eine Liste mit Haushalten, die in Mikrozellen liegen, welche einen hohen Anteil an Hundebesitzer:innen aus Einfamilienhäusern haben. Das Prinzip funktioniert dann so: In der Data-Management-Plattform von The Adex werden Zielgruppen segmentiert. Diese Segmente werden dann mit anonymen IDs übergeben. Und du kannst sie dann nicht nur mit programmatischer Online-Werbung ansprechen, sondern eben auch per Print-Mailing.

Offline-Kampagnen werden also auf Basis von Daten aus digitalen Nutzer:innenprofilen ausgesteuert – wenn gewünscht auf einheitlicher Datenbasis mit einer Online-Kampagne.

Die hohe Aktualität und Granularität der Online-Daten, die Werbetreibende jetzt auch in der postalischen Offline-Ansprache von Zielgruppen nutzen können, ermöglicht nicht nur neue Targeting-Optionen, sondern auch konsequent auf die Wirkungsverstärkung ausgerichtete Kampagnenansätze, die nachhaltig die Budgeteffizienz steigern,

erklärt Dino Bongartz, CEO von The Adex.

Neukunden in die Zange nehmen

Die neue Lösung erweitert also Programmatic Print-Mailing um eine weitere Anwendung und baut damit die Brücke zwischen Online und Offline aus. Eine gute Nachricht. Denn inzwischen dürfte der Anteil von Programmatic Advertising bei der digitalen Werbung bei 76 Prozent liegen. Unabhängig von einem konkreten Trigger wie etwa einem Website-Besuch beim Offline Retargeting kannst du jetzt ganze Zielgruppen-Segmente einbeziehen. Das heißt: Du kannst zum Beispiel potentiellen Neukund:innen ein besonderes Angebot oder einen Gutschein per Print-Mailing schicken und anschließend genau diesen Usern per digitaler Werbung Reminder zukommen lassen. Oder umgekehrt.

Weitere Infos findest du hier.

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Google passt Search Console Testing Tools an URL-Prüftool an

Google passt Search Console Testing Tools an URL-Prüftool an

Google bietet Webmastern und SEOs drei Standalone Tools, die dabei helfen, Fehler oder Optimierungsbedarf bei ihren Seiten ausfindig zu machen. Dabei handelt es sich um den AMP-Test, den Test auf Optimierung für Mobilgeräte und den Test für Rich-Suchergebnisse. Diese Testing Tools basieren auf der gleichen Engine wie das URL-Prüftool aus der Search Console. Obwohl die Optionen die gleiche Engine haben, ist das User Interface bisher unterschiedlich gewesen. Deshalb passt Google all diese Tools nun aneinander an. So werden vorherige Funktionen standardisiert und einige aus dem URL-Prüftool bekannte Features werden für die oben genannten Testing Tools übernommen.

Diese Angaben werden nun in allen betroffenen Testing Tools gemacht

Vier konkrete Angaben zu den Websites werden nun in den vier beschriebenen Tools in gleichem Design und mit der gleichen UI zur Verfügung gestellt. Wie Amir Taboul, Search Console Software Engineer, auf dem Google Search Central Blog erklärt, werden die folgenden Kategorien Tool-übergreifend einsehbar sein:

  • Seitenverfügbarkeit: Es wird angezeigt, ob Google die Seite crawlen konnte, wann sie gecrawlt wurde oder ob beim Crawlen der URL Hindernisse aufgetreten sind
  • HTTP-Header: Die von der überprüften URL zurückgegebene HTTP-Header-Antwort
  • Seiten-Screenshot: Die gerenderte Seite, wie sie von Google angezeigt wird
  • Gepaarte AMP-Inspektion: Inspiziert sowohl die kanonische als auch die AMP-URL
So sehen die Angaben etwa im Test für Rich-Suchergebnisse aus
So sehen die Angaben etwa im Test für Rich-Suchergebnisse aus (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

SEOs und Seitenbetreiber:innen können dank dieser Anpassung ihre Testergebnisse noch besser abgleichen. Etwaiges Feedback können sie über verschiedene Kanäle an Google weitergeben, etwa auch über den Google Search Central Account auf Twitter. Bei diesem teilte Google kürzlich auch mit, was bei Ungereimtheiten zwischen dem Bericht zur Indexabdeckung und dem URL-Prüftool zu beachten sei. Da der Bericht zur Indexabdeckung langsamer aktualisiert wird als das URL-Prüftool, sind die Angaben aus letzterem aktueller und sollten als verbindlich angenommen werden. Steht dort, dass eine Seite indexiert ist, im Bericht zur Indexabdeckung aber, dass sie noch gecrawlt werden muss, ist davon auszugehen, dass sie tatsächlich schon indexiert ist.

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Facebook Live Audio Rooms starten in Deutschland

Facebook Live Audio Rooms starten in Deutschland

Der Social-Konzern kündigte im April an, neue Features für die Plattform zu testen und in naher Zukunft zu implementieren. Jetzt scheint es so weit zu sein. In einem Blogpost schreibt Facebook:

Nach dem Start von Live Audio Rooms in den USA im Juni freuen wir uns nun, das Produkt weltweit für Personen des öffentlichen Lebens und Creator*innen sowie für Gruppen einzuführen, darunter auch in Deutschland. 

Die Live Audio Rooms können vorerst nur mit dem iOS-Betriebssystem genutzt werden. Facebook gibt an, für den deutschen Markt an einer Android- und Desktop-Version zu arbeiten.

Live Audio Rooms Deutschland
Die Live Audio Rooms, © Facebook

Audio Rooms auch in Deutschland: Das bietet das Facebook Feature

Facebook erklärt, dass das neue Audio-Feature vorerst ausschließlich von folgenden Usern und in einem ausgewählten Bereich genutzt werden kann:

1. Personen des öffentlichen Lebens und Creator

Ab sofort können weltweit alle Personen des öffentlichen Lebens und Creator Live Audio Rooms nutzen. Facebook gibt an, dass das Feature während der Tests in den USA auf große Resonanz bei den Nutzer:innen gestoßen ist.

2. Gruppen

Innerhalb der Facebook-Gruppen können nun Live Audio Rooms veranstaltet werden. So sollen die Hosts die Chance haben, ihre Community aufzubauen und das Engagement zu fördern.

Weiter schreibt der Social-Konzern, dass beständig an der Erweiterung der Audio-Features gearbeitet wird. Facebook erklärt:

Unser Ziel ist es, dass alle Personen des öffentlichen Lebens, Gruppen, Creator*innen und weitere Partner*innen einen Live Audio Room einrichten können. Unsere Audio-Reise hat gerade erst begonnen!

Einen Schritt voraus: Facebook bekommt in den USA einen Audio Hub

Während hierzulande der Launch der Live Audio Rooms eine willkommen Erweiterung der Facebook-Plattform sein dürfte, ist der Social-Konzern für den nordamerikanischen Markt schon einen Schritt weiter. Denn in den USA führt die Plattform für hörbaren Content einen ganzen eigenen Bereich ein.

Der neue Audio Hub bei Facebook in den USA, © Facebook
Der neue Audio Hub bei Facebook in den USA, © Facebook

Mittels eines Tabs bei Facebook Watch können Nutzer:innen ab sofort auf einen Audio Hub zugreifen. Dort sollen die User verschiedene Audioformate wie Live Audio Rooms, Podcasts oder Audio-Creator entdecken können. Sollten die Live Audio Rooms in Deutschland Anklang finden, ist es vorstellbar, dass Facebook auch hierzulande einen Audio Hub einführt.

Facebook: Soll die Plattform wieder attraktiver gemacht werden?

Nach dem Facebook-Ausfall Anfang Oktober äußerten sich einige User, dass es gar nicht so schlimm gewesen sei, dass die Plattform nicht erreichbar war. Das Wegfallen von WhatsApp und Instagram sei demnach viel schlimmer gewesen. Und auch bei einer Studie, in der Gen-Zler:innen befragt wurden, welche Social-Netzwerke sie am wenigsten nutzen würden, war Facebook unter den Antworten. Beides zeigt, dass die Plattform enorm an Popularität und Bedeutung eingebüßt hat.

Das möchte Facebook mit der Erweiterung der Funktionen offensichtlich ändern. Denn neben den Live Audio Rooms – die den Usern eine Alternative zu den Twitter Spaces oder Clubhouse bieten sollen – führte der Social-Konzern erst kürzlich auch Facebook Reels ein. Der Fokus auf Audio- und Kurzvideo-Content soll dem Netzwerk offensichtlich dabei helfen, wieder jüngere Nutzer:innen anzusprechen. Ob dieser Plan aufgeht, bleibt abzuwarten.

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Q4 Power Guide: So bereitest du dein Business auf das stärkste Quartal des Jahres vor

Q4 Power Guide: So bereitest du dein Business auf das stärkste Quartal des Jahres vor

Für 2021 wird in Deutschland ein Rekordumsatz von 85 Milliarden Euro im E-Commerce prognostiziert. Der E-Commerce Boom nimmt kein Ende und insbesondere im letzten Quartal des Jahres können Händler:innen auf noch mehr Einnahmen setzen. Denn der Singles Day, Black Friday und Cyber Monday sowie das Weihnachtsgeschäft sind enorm wichtige Umsatzfaktoren. Außerdem sind 37 Prozent der User bereit, neue Läden, Marken oder Plattformen auszuprobieren. Das geht aus dem Smarketer-Bericht „Endspurt 2021: So bereiten Sie sich auf das stärkste Quartal des Jahres vor 2021“ hervor. Dieser zeigt, welche Potentiale Händler:innen derzeit nutzen und auf welche Fallstricke sie achten sollten. Immerhin wachsen die Herausforderungen rund um Privatsphärebedenken und den verstärkten digitalen Wettbewerb sowie die Erwartungen von Kund:innen bei Themen wie Service, Nachhaltigkeit und Mobile-Freundlichkeit.

Themen, die Händler:innen für Q4 auf der Agenda haben sollten
Themen, die Händler:innen für Q4 auf der Agenda haben sollten, © Smarketer

Mobile und SEO ein Muss: Wo und wie Shopper mit Marken interagieren

Das Online Shopping ist im Zuge der Coronapandemie noch deutlich mehr zum Alltag für viele Menschen geworden. Auch für viele User, die zuvor womöglich weniger digital eingekauft haben. Smarketer gibt im Bericht an, dass 67 Prozent der sogenannten Silver Surfer (Menschen ab 50 Jahren) künftig mehr online einkaufen werden. Zudem geben 50 Prozent der Befragten aus den von Smarketer angeführten Studien an, dass sie mehrere Shops besuchen, ehe sie kaufen. Das ist für viele Händler:innen eine Chance, um User von sich und den eigenen Angeboten zu überzeugen. Gleichzeitig bedeutet diese Bereitschaft, stets rechts und links nach Angeboten zu schauen, auch weniger Loyalität gegenüber einem Shop oder einer Marke.

Um den Nutzer:innen bei ihrer Produktsuche stets auffallen zu können, müssen Händler:innen ihren Auftritt insbesondere bei Suchmaschinen zeitgemäß gestalten. Denn laut Smarketer-Bericht sind Suchmaschinen sowohl beim Entdecken neuer Marken als auch beim Recherchieren nach Marken die wichtigsten Quellen.

Suchmaschinen sind für die Produktsuche extrem relevant
Suchmaschinen sind für die Produktsuche extrem relevant, © Smarketer

Die Relevanz von qualitativer SEO und einer zielführenden SEA-Strategien kann daher kaum unterschätzt werden.


Nimm jetzt am Smarketer Quiz teil und finde heraus, wie gut du dich mit Google Ads auskennst und ob du das Zeug zum SEA-Profi hast.

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Doch neben diesen Aspekten gilt es für Shops ebenso, ihre mobilen Auftritte immer weiter zu optimieren. Mobile-Optimierung ist längst keine Option mehr, sondern ein Must-have. 55 Prozent der Einkäufe werden laut Smarketer über das Smartphone getätigt. Davon laufen 40 Prozent dieser Transaktionen über Apps ab. Die UX muss also auch mobil immer funktionieren und übersichtlich gestaltet sein. Und die User erwarten auf mobilen Seiten oder in Apps längst auch personalisierte Angebote und zahlreiche Zahlungsoptionen sowie einfache Versandbedingungen.

Mobile-Optimierung ist keine Option, sondern ein Must-have
Mobile-Optimierung ist keine Option, sondern ein Must-have (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Smarketer

Für Retailer ebenfalls enorm wichtig ist es, die technische Infrastruktur ihrer Shops auf mögliche Traffic- und Einkaufsanstürme zu den Spitzenzeiten des vierten Quartals einzustellen, etwa am Black Friday. Schließlich hatten im Jahr 2020 rund 33 Prozent der User Probleme mit Shops – und diese führen unweigerlich zu Kaufabbrüchen und Umsatzeinbußen.

Vorbereitung auf das „goldene Quartal“: Kampagnenplanung schon jetzt fokussieren

Im vierten Quartal 2021 bietet sich Händler:innen und Advertisern eine ganze Reihe von Chancen, um den Umsatz zu steigern. Smarketer listet passend dazu relevante Shopping Events im sogenannten „goldenen Quartal“ auf. Dazu gehören beispielsweise auch Halloween oder die After Christmas Season.

Diese Shopping Events liefert das vierte Quartal.
Diese Shopping Events liefert das vierte Quartal (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Smarketer

Zu all den Kniffen und Ansätzen, die Händler:innen und Advertiser einsetzen können, um Q4 zu einem Erfolgsquartal zu machen, liefert Smarketer eine Reihe von Tipps, die du im Bericht der Google Ads-Agentur nachvollziehen kannst. Ob es nun darum geht, dass du Black Friday als Begriff inzwischen für deine Kampagnen nutzen darfst, oder um den bestmöglichen Startzeitpunkt für deine Angebote zur Holiday Season.

Damit die Angebote auch im Search-Kontext direkt gefunden werden, bietet sich die Integration derselben bei Google Ads an. Welch großen Stellenwert SEA für das E-Commerce-Geschäftsfeld hat, zeigt Smarketer mithilfe des Berichts sowie anhand der eigenen Angebote und liefert ein Quiz, bei dem du dich selbst in diesem Bereich testen kannst:

Quereinsteiger:in oder SEA-Profi: Hättest du das Zeug, um bei der größten Google Ads-Agentur Europas zu arbeiten? Finde im Quiz heraus, ob du der Herausforderung gewachsen wärst (per Klick aufs Bild gelangst du zum Test)!

Auszug aus dem Smarketer Quiz
Auszug aus dem Smarketer Quiz, © Smarketer

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