Bing Video Creator: KI-Videos von Sora for free

Bing Video Creator: KI-Videos von Sora for free

Du kannst jetzt direkt über Bing aus Text-Prompts kurze Videos machen, ohne dafür zahlen zu müssen. Der Bing Video Creator, powered by Sora von OpenAI ist da. Damit sollen deine Vorstellungen in Sekunden zum Leben erweckt werden können. Alle User können auf den neuen KI-Videogenerator zugreifen, allerdings nur in einem bestimmten Bereich. Wir zeigen dir Beispiele aus der Kreation und demonstrieren, wie du das Tool einsetzt.


Endlich für alle:

OpenAIs KI-Video-Tool Sora auch für Free User verfügbar

Screenshot aus dem Sora-Explore-Bereich mit drei KI-generierten Bildern: links ein Fashion-Magazin-Cover mit einer Fantasy-Figur, in der Mitte eine gelbe Spielzeugente auf nassem Kopfsteinpflaster, rechts ein futuristisches Ramen-Restaurant mit Neonlicht und Motorrad bei Nacht.
© OpenAI via Canva


Bing Video Creator mit Sora Power: Erstmal nur in der App

Kurz nach der Bereitstellung von OpenAIs leistungsfähigem KI-Videogenerierungs-Tool Sora für Free User bringt Microsoft eine ähnliche Option in die Bing-Umgebung. Der Tech-Konzern, der eng mit OpenAI zusammenarbeitet, stellte jüngst den Bing Video Creator vor. Dieser ist jetzt für alle Nutzer:innen verfügbar, die Bing über die App nutzen – nur nicht in China und Russland. Auf dem Desktop soll er zeitnah ebenfalls integriert werden. Bisher finden User dort nur den Verweis auf die App, samt QR Code, sowie eine Option, um aus Text-Prompts KI-Bilder zu generieren.

Der Bing Video Creator soll bald auch auf dem Desktop verfügbar sein, Screenshot von bing.com mit Bildern, QR Code und Textfeld
Der Bing Video Creator soll bald auch auf dem Desktop verfügbar sein, Screenshot von bing.com

In der App können angemeldete Microsoft Bing User dann aus Text-Prompts kurzerhand KI-Videos erstellen. Bis zu zehn schnelle Generierungen stehen bereit (oder mehr, wenn Reward-Punkte von Bing eingesetzt werden); alle weiteren brauchen etwas länger bis zum fertigen Videoprodukt. Mit dem neuen Feature möchte Microsoft nach eigener Aussage die KI-Videogenerierung demokratisieren.

Bing Video Creator represents our efforts to democratize the power of AI video generation. We believe creativity should be effortless and accessible to help you satisfy your answer-seeking process. Whether you’re letting your imagination run wild, bringing a story to life, or looking for that perfect video to communicate what you’re thinking, Bing Video Creator puts the power of video creation at your fingertips. We’re excited to empower anyone to turn their words into wonder through an AI-generated video.

So nutzt du das Video-Tool

Im rechten unteren Screen-Bereich der Bing App kannst du aus der Auswahl der Tools den Video Creator auswählen. Du kannst auch in der Search Bar nach dem Bing Video Creator suchen.

So kommst du in der Bing App zum Bing Video Creator, © Microsoft , Smartphone Mockups mit Bing App und Icons für Tools
So kommst du in der Bing App zum Bing Video Creator, © Microsoft

Bist du im Tool, kannst du deinen Text-Prompt eingeben und Videos von bis zu fünf Sekunden Länge im 9:16-Format kreieren. Das 16:9-Format kommt bald dazu. Bis zu drei Videos kannst du gleichzeitig generieren lassen. Das fertige Video kannst du herunterladen oder teilen, auch den Link zum Video kannst du direkt weitergeben. Alle Kreationen speichert Microsoft für 90 Tage, in denen du die Prompts noch verfeinern oder die Videos erneut erstellen kannst. Ist eines davon etwa als Promo oder auf TikTok, im Reel oder als Short gut angekommen, kannst du ein ähnliches noch einmal erstellen.

Microsoft zeigt auf dem Blog mehrere Beispiele, teilweise mit Prompt:

In a busy Italian pizza restaurant, a small otter works as a chef and wears a chef’s hat and an apron. He kneads the dough with his paws and is surrounded by other pizza ingredients.

Tipps zur Prompt-Optimierung für den Bing Video Creator

Zusätzlich zu den Beispielvideos liefert Microsoft ein paar Tipps, die die KI-Videokreation – mit jedem Tool – optimieren können.

  1. Sei deskriptiv: Beim Prompting für Visuals kommt es auf die Details an. Microsoft rät: Anstelle von „eine Person, die läuft“ beispielsweise zu schreiben: „eine junge Frau mit rotem Mantel läuft im Sonnenaufgang durch eine verschneite Waldlandschaft“.
  2. Nutze Sprache, um Szenen zu definieren: Mit Verben wie tanzen, transformieren oder erkunden kannst du der KI Intentionen und Bewegungen vermitteln, Adjektive wie verträumt, sonnig oder filmisch können zum atmosphärischen Setting beitragen.
  3. Experimentiere mit Tonalität und Stil: Mit spezifischen Prompt Modifiern kannst du das Setting deines Videos schnell umwandeln. Schreibe zum Beispiel: „animiert wie ein Cartoon“ oder „im Stil eines Film-Trailers“.

Bei jeder Videokreation gibt Microsoft Video-Credits an und beruft sich auf den C2PA für sichere KI-Nutzung. Zudem werden die Responsible AI-Prinzipien von Microsoft unterstützt. Welche Quellen aber Sora für das KI-Videotraining genutzt hat und ob dabei Werke von Künstler:innen und Creatorn ohne konkrete Zustimmung miteinbezogen wurden, ist unklar.

Während Microsoft mit dem Bing Video Creator die KI-Kreation der User vorantreibt, können die Nutzer:innen dank der neuen Copilot Search in Bing auf eine KI-gestützte Konkurrenz für Google und Perplexity zugreifen, die blitzschnell kompakte Informationen liefert und das KI-Reasoning dahinter anzeigt.


Konkurrenz für Google und Perplexity:

Das kann Copilot Search in Bing

Person sitzt an Schreibtisch vor Bildschirm, darauf die Copilot Search in Bing
© Microsoft via Canva

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Edits arbeitet an Teleprompter Feature für Video-Creator

Edits arbeitet an Teleprompter Feature für Video-Creator

Woche für Woche entwickelt sich die Standalone App zur Videobearbeitung Edits weiter. Seit dem globalen Launch Ende April hat die Konkurrenz für CapCut, Canva, Adobe Premiere Pro und Co. schon eine ganze Reihe vielfältiger neuer Funktionen und Zusatzoptionen erhalten. Dazu zählen neue Schriftarten und neue Voice-Effekte sowie Videoeffekte, sogenannte Beat Marker für die Synchronisation von Video und Sounds, ein Inspiration Tab und die Apply all-Funktion, mit der sich Filter, Effekte, Übergänge und weitere Bearbeitungen gleichzeitig auf alle Clips eines Projekts anwenden lassen.

Während Edits nun eine weitere Apply all-Verbesserung im Soundkontext erhalten soll, hat der Prouct Lead der App, Tom Bender, ebenso eine Teleprompter-Option angekündigt, die unter anderem das jüngst eingeführte Crop Feature ergänzt – sodass Creator ihre Videos noch einfacher und schneller zusammenstellen, bearbeiten und optimieren können.


Crop Feature endlich bei Edits:

Videobearbeitung für Reels noch einfacher

Smartphone Mockup mit Video-Tool Edits und Zuschnitt vom Video auf Screen, rosa-orangener Hintergrund mit dünnen Streifen
© Instagram via Canva


Creator-Videos mit Produktion wie im Fernsehen? Teleprompter Feature für Edits kommt

Im Gespräch mit Reece Rogers hat Bender für WIRED einige Neuerungen für Edits vorgestellt, die die Relevanz der App für Creator weiter steigern sollen. Immerhin war diese nach dem Start mit Interesse, teilweise aber auch Ernüchterung aufgenommen worden. Einige Creator und Social-Media-Expert:innen bemängelten fehlende Funktionen. In den aktuellen iPhone App Charts im Bereich „Foto und Video“ belegt Edits derzeit nur Rang zwölf (Stand: 3. Juni 2025), hinter CapCut, Canva, TikTok Studio und Co. Daher ist Meta daran gelegen, die App so rasch wie möglich weiter aufzurüsten. Laut Tom Bender geht Edits dabei besonders auf das Feedback der Creator ein und versucht, jeden Monat, ja beinahe jede Woche neue Features bereitzustellen.

Eines davon, noch ein MVP (Minimum Viable Product) ist das Teleprompter Feature. Dieses soll in den nächsten Wochen ausgerollt werden. Damit haben Creator die Möglichkeit, beim Ablesen von Skripten oder vorgeschriebenen Sketch-Texten und dergleichen direkt in die Kamera zu schauen. Das erinnert an die Teleprompter bei TV-Sendungen oder Nachrichten-Shows. Mit dem Feature könnten die Creator die Problematik umgehen, sich lange Textpassagen erst merken oder für das Ablesen zur Seiten schauen und gegebenenfalls weitere Schnitte einbauen zu müssen.

Ein genaues Startdatum für die Funktion gibt es nicht. Wer sich aber für eine solche interessiert, kann auch mithilfe von KI-Diensten eine eigene Teleprompter-Variante entwickeln. Das demonstriert Jeremiah Warren, Creative Director und Fotograf für Perplexity. Die AI Answering Machine launchte jüngst die Perplexity Labs, eine Art digitalen Projektraum, der mit KI-Unterstützung Projekte von Nutzer:innen umsetzen kann. Das Unternehmen erklärt:

[…] Labs can craft everything from reports and spreadsheets to dashboards and simple web apps — all backed by extensive research and analysis. Often performing 10 minutes or more of self-supervised work, Perplexity Labs use a suite of tools like deep web browsing, code execution, and chart and image creation to turn your ideas and to-do’s into work that’s been done […].

Pro User von Perplexity können mithilfe von Labs nun selbst ein Teleprompter Feature entwickeln, indem sie einfach einen entsprechenden Prompt eingeben und die KI für die App-Entwicklung einsetzen. Wie das geht, zeigt Warren im Video.

Auch mit anderen KI-Diensten dürfte die Entwicklung eines Zusatz-Features möglich sein.

Noch mehr Edits-Funktionen in Aussicht

Die Edits nutzenden Creator können sich indes noch auf ein weiteres hilfreiches Feature freuen. Demnächst sollen sie die Lautstärke der Videos im Apply all-Kontext mit einem Regler für alle Videos in einem Projekt gleichzeitig anpassen können.

Edits auf Smartphone Screen, Videobearbeitung mit Ton und Buttons, schwarzer Hintergrund;
Eine neue Lautstärkeoption für alle Videos in einem Projekt auf Edits, © Meta via WIRED
Eine neue Lautstärkeoption für alle Videos in einem Projekt auf Edits, © Meta via WIRED

Mit diesem und vielen weiteren Features möchte Meta die App nach und nach zu einer relevanten Option für Instagram Creator und viele weitere User aus der Branche machen. Durch die enge Verbindung zu Instagram, Facebook und Threads dürfte der Konzern gute Karten für einen Nutzungszuwachs haben, zumal die Feature Updates nicht abreißen. Und umsonst ist die App auch noch, obgleich es bereits Hinweise auf künftige Paid-Funktionen gab.

Dabei ist Edits nur eine App aus Metas immensem Social-Media-Kosmos, der Milliarden User umfasst, die in kurzer Zeit abertausende Reels kreieren. Auch eine Standalone Reels App stand nach Angaben von The Information zuletzt schon im Raum. Kein Wunder, denn neue Apps bringen Meta neues Ad-Inventar, was am Beispiel Threads zu sehen ist. Die Social-Media-Konkurrenz für X hat schon über 350 Millionen monatlich aktive User, wird jetzt mit Werbung bespielt und sorgt für mehr Umsatz bei Meta. Im ersten Quartal 2025 lag der Werbeumsatz Metas schon bei 41,4 Milliarden US-Dollar.


Lass dich inspirieren:

Edits Update für deinen Video-Content

Edits Update
© Instagram via Canva

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Whitepaper: Invalid Traffic und Werbebetrug – State of the Market Report

Fragst du dich, ob deine Anzeigen überhaupt von echten Menschen gesehen werden? Oder denkst du darüber nach, wie viel Invalid Traffic über deine Marketing-Kanäle kommt? Dann ist der State of the Market Report zum Thema Invalid Traffic und Ad Fraud genau das Richtige für dich. Fraud0 zeigt dir anhand von Insights basierend auf Milliarden von Datenpunkten der Kund:innen aus dem Jahr 2024, wo die Traffic-Qualität sinkt, Bots wiederkehren und die Qualität der Ad-Platzierungen nachlässt. Ganze 1,2 Milliarden Website Sessions und 10,8 Milliarden Ad Impressions wurden analysiert – und für dich im Report aufbereitet. Wichtig zu wissen: Das Whitepaper ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Bist du bereit, den Schleier zu lüften und verborgene Zusammenhänge sichtbar zu machen? Im Report entdeckst du wertvolle Insights, die dir helfen, deine Marketing-Strategie auf das nächste Level zu heben.

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Der Report offenbart, welche blinden Flecken in der Analyse oft übersehen werden: von ungültigen Conversions bis hin zu ineffizienten Platzierungen. Zudem zeigt er, worauf Marketer wirklich achten sollten, um fundiertere Entscheidungen zu treffen. Erfahre unter anderem,

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Google zeigt AI Overviews zwischen organischen Non-KI-Ergebnissen an

Google zeigt AI Overviews zwischen organischen Non-KI-Ergebnissen an

Die Suche verändert sich grundlegend – weg von zehn blauen Links, hin zu KI-kuratierten Antworten. Google rückt generative Inhalte stärker in den Fokus und gestaltet das Sucherlebnis neu: KI-gestützte Zusammenfassungen werden direkt zwischen den klassischen organischen Treffern ohne KI-Übersicht angezeigt. Der App-Forscher Radu Oncescu wies auf Threads darauf hin, dass diese sogenannten AI Overviews inzwischen ohne separate Kennzeichnung mitten in der Ergebnisliste auftauchen.

Wir selbst konnten diese Darstellung in unseren Tests bislang nicht reproduzieren – sie dürfte sich also noch im Roll-out befinden oder auf bestimmte Suchanfragen beschränkt sein. Mit dem globalen Roll-out in über 200 Ländern und mehr als 40 Sprachen sehen rund 1,5 Milliarden Nutzer:innen regelmäßig diese automatisch generierten Antwortboxen – erstellt von Googles Modell Gemini 2.5. Diese Entwicklung verändert nicht nur die Darstellung von Suchergebnissen, sondern auch die Anforderungen an Inhalte, die dort überhaupt noch sichtbar werden sollen.

Google priorisiert KI-Inhalte – und verändert die Sichtbarkeit von Websites

Laut einer aktuellen Analyse von Semrush werden bis zu 17 Prozent der Suchergebnisse in Europa inzwischen mit AI Overviews ergänzt. Besonders betroffen sind informationsorientierte Anfragen – also genau jene Inhalte, auf die viele Publisher, Plattformen und Marken spezialisiert sind. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr ausschließlich über klassische Rankings, sondern über Präsenz in diesen neuen KI-Ergebnissen.

Website-Betreiber:innen stehen damit vor einer zentralen Frage: Welche Inhalte erscheinen noch in den AI Overviews – und unter welchen Bedingungen?

Antworten darauf liefert Google selbst im Search Central Blog. Dort nennt der Konzern sieben Faktoren, die über die Sichtbarkeit in AI Overviews und dem neuen dialogbasierten AI Mode entscheiden. Wir fassen sie für im Folgenden kompakt und praxisnah zusammen. In unserem Hauptartikel zu den AI Overviews erfährst du noch mehr über diese relevanten Faktoren für mehr Sichtbarkeit.


So wirst du in den AI Overviews gefunden

drei Smartphone Mockups mit AI Overviews auf Screen, violetter Hintergrund
© Google via Canva

Diese 7 Faktoren entscheiden über Sichtbarkeit in der KI-Suche

1. Unikaler und wertvoller Content
Google erwartet Inhalte mit echtem Mehrwert. Seiten, die AI Tools zur Texterstellung nutzen, ohne dies kenntlich zu machen, laufen laut Googles Quality Rater Guidelines Gefahr, als „Low Quality“ eingestuft zu werden. In unserem Beitrag auf OnlineMarketing.de zeigen wir, wie sich das auf die Sichtbarkeit auswirkt – und wie Publisher mit KI-Inhalten verantwortungsvoll umgehen können.

2. Optimierte Page Experience
Nutzer:innenfreundlichkeit ist entscheidend. Dazu zählen eine saubere Navigation, klare Seitenstruktur und schnelle Ladezeiten. Seit 2024 regristriert Google zusätzlich die Kennzahl Interaction to Next Paint (INP) – sie zeigt, wie reaktionsschnell eine Seite bei Interaktionen ist. Eine gute INP-Wertung ist daher für die Sichtbarkeit im KI-Kontext essenziell.

3. Sichtbarkeitsoptionen bewusst setzen
Technische Einstellungen wie nosnippet, data-nosnippet, max-snippet oder noindex steuern, ob Inhalte von Google angezeigt oder ausgelesen werden dürfen. Auch Google Extended – eine Zusatzkontrolle zur Steuerung der Verwendung durch KI-Modelle – sollte strategisch konfiguriert werden. Wer Inhalte zu stark einschränkt, reduziert ungewollt die eigene Sichtbarkeit.

4. Strukturierte Daten konsequent nutzen
Google versteht Inhalte besser, wenn sie maschinenlesbar aufbereitet sind. Strukturierte Daten (etwa möglich für Produktinformationen, FAQs oder Bewertungen) helfen dabei, Content korrekt einzuordnen – und erhöhen die Chance, in AI Overviews aufzutauchen. Wichtig: Das verwendete Markup muss stets korrekt validiert sein.

5. Multimodalität ermöglichen
Die Suche wird zunehmend visuell, interaktiv und sprachgesteuert. Googles Modell Gemini 2.5 unterstützt multimodale Inhalte – also die Kombination von Text, Bild, Video und Sprache. Für Seitenbetreiber:innen bedeutet das: Inhalte sollten nicht nur lesbar, sondern auch visuell und auditiv anschlussfähig sein. Auch Daten aus dem Google Merchant Center oder Business Profile können hier gezielt eingebunden werden.

Parallel zur organischen Sichtbarkeit baut Google die Werbeintegration in den AI Overviews und dem AI Mode weiter aus. Für Marken bedeutet das: Sichtbarkeit ist nicht mehr nur eine SEO-Frage, sondern auch eine Budgetentscheidung. Welche Ads-Formate jetzt relevant werden und wie sich diese Entwicklung auf Marketing-Strategien auswirkt, zeigt unser Artikel.


Google bringt multimodale Suche in den AI Mode

2 Smartphone Mockups mit Search-Elementen, Comic-Stil von Google, AI Mode, heller Hintergrund
© Google via Canva

6. Website Visits als Touchpoints gestalten
Laut Google sind Klicks aus AI Overviews besonders qualifiziert. Nutzer:innen sind häufig besser informiert, wenn sie auf eine Website gelangen. Deshalb sollten Seiten nicht nur auf Klicks optimiert sein, sondern weiterführende Aktionen ermöglichen – etwa durch Newsletter-Optionen, vertiefende Medienangebote oder direkte Conversion-Elemente.

7. Inhalte an die neue Suchlogik anpassen
Früher bestand eine Suchanfrage aus zwei bis drei Stichwörtern. Heute werden komplette Fragen gestellt – oft mobil oder über Sprachsuche. Google reagiert mit dialogischen, kontextbezogenen Ergebnissen. Inhalte sollten daher semantisch aufgebaut sein – etwa in Form von FAQs, Anleitungen oder interaktiven Glossaren.

Wie sich das Suchverhalten verändert – und was das für Content bedeutet

Die Art zu suchen hat sich verändert – und damit auch die Erwartungen an Inhalte:

  • Früher: kurze Keywords, meist Desktop
  • Heute: vollständige Fragen, häufig mobil oder via Voice
  • Zukünftig: multimodale Suchanfragen mit Bild, Video und Sprache kombiniert

Mit dem neuen AI Mode setzt Google diese Entwicklung fort. Die klassische Ergebnisliste wird zur dynamischen Antwortfläche. Nutzer:innen können komplexe Fragen stellen und erhalten Schritt-für-Schritt-Antworten im Gesprächsformat – vergleichbar mit ChatGPT oder Perplexity. Das verändert auch die Erwartungen an Content. Für Publisher bedeutet das: Inhalte müssen nicht nur ranken, sondern sich flexibel in dialogbasierte Suchprozesse einfügen – semantisch vernetzt, visuell unterstützt und technisch perfekt aufbereitet.

Parallel zum organischen Sucherlebnis erweitert Google die Werbeintegration. Anzeigen erscheinen inzwischen direkt in den AI Overviews – kontextualisiert und prominent platziert. Noch sind sie nur in den USA sichtbar, sie sollen aber bald in neue Regionen kommen. Auch der AI Mode zeigt in den USA erste Anzeigen. Für Marken ergeben sich dadurch neue Sichtbarkeitspotenziale, insbesondere im Bereich Awareness und Branding. Welche Anzeigenformate derzeit möglich sind und wie Paid- und Organic-Strategien zusammenspielen, zeigt unser Überblick zu Googles Ads-Strategie im AI-Zeitalter.

Sichtbarkeit entsteht nicht mehr durch Keywords allein

AI Overviews und der AI Mode verschieben die Spielregeln der Suche. Wer Inhalte heute strategisch plant, muss mehr berücksichtigen als Keywords und technische SEO: Semantik, Struktur, Nutzer:innenintention – und zunehmend auch Formatvielfalt.

Die sieben Empfehlungen von Google zeigen klar, worauf es jetzt ankommt. Sie helfen Publishern, Unternehmen und Content Teams, Inhalte so aufzubereiten, dass sie auch in einer KI-dominierten Suchlandschaft sichtbar, relevant und vertrauenswürdig bleiben.

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Twitch: Rewind, parallel vertikal und horizontal streamen und Arabisch im Fokus

Twitch: Rewind, parallel vertikal und horizontal streamen und Arabisch im Fokus

In Rotterdam feierte die TwitchCon, die große Zusammenkunft von Streamern, Fans, Marken und Tech-Unternehmen, Jubiläum. Zum zehnten Mal wurde das Event ausgerichtet und brachte nicht nur die Streaming-Branche zusammen, sondern auch eine Menge spannender Neuigkeiten für Twitch User und Marketer hervor. Vor einiger Zeit haben wir mit Gemma Battenbough über Twitch als Zeitgeist-Service für Creator, Brands und Werbetreibende gesprochen. Die Head of Twitch Brand Partnership Studio in Europa und Asien-Pazifik erklärte uns, wie Creator und Marken vom populären Dienst profitieren können, gab aber zur Relevanz der TwitchCon ebenfalls an: 

To us it is so important to bring people together physically as well.

Der Streaming-Dienst mit Community-Fokus möchte ein Zugehörigkeitsgefühl schaffen. Und allein 2024 waren mehr als 21 Millionen Streamer aktiv,  darunter 9,5 Millionen neue Creator. Für diese, Brands, Avertiser und alle Tech-Interessierten gibt es jetzt große Neuigkeiten, von der Rewind-Funktion über die Mod View für Android bis hin zum Rechts-nach-links-Layout für Arabisch.


„Make any story come to life“:

Twitch als Zeitgeist-Service für Creator, Brands und Werbetreibende

Gemma Battenbough vor Twitch-Logo und bunten Elementen
© Twitch via Canva


10 Jahre TwitchCon, große Updates von Twitch: Rewind kommt bald

Sowohl auf X als auch auf dem eigenen Blog gab Twitch die vielfältigen neuen Funktionen bekannt.

Besonders der Start einer Rewind-Funktion zum Zurückspulen an jegliche Punkte im Stream sorgt für Interesse. Ab Sommer soll diese für erste Streamer ausgerollt werden. Zuschauer:innen können nach dem Zurückspulen nahtlos zum Live-Geschehen zurückkehren.

Auch neu ist das vertikale Streaming (im Full-Screen), welches Mobile-Nutzungen zugutekommen soll. Passend dazu kommt später im Jahr ein Dual-Streaming-Format, danke dem Streamer, die Enhanced Broadcasting nutzen, gleichzeitig im Hoch- und Querformat streamen können. Twitch erklärt dazu:

[…] Dies ermöglicht es uns, die Erfahrung unserer Zuschauer*innen für ein Gerät und deren individuelle Nutzung zu optimieren. Zuschauer*innen, die auf dem Desktop zuschauen, werden weiterhin das Querformat sehen. Zuschauer*innen auf Mobilgeräten sehen dein vertikales Layout, wenn sie das Telefon senkrecht halten, oder das Querformat, wenn sie es horizontal drehen […].

Des Weiteren liefert Twitch 2k Streaming für Partner:innen und Affiliates in der Open-Betaversion. Du kannst dich schon auf die Warteliste dafür setzen lassen.

Eigene Geschenkeabos, Combos für mehr Zuwendungen und einfacherer Zugang zum Affiliat-Status

Um überhaupt beim Affiliate-Programm mitwirken zu können, vereinfacht Twitch den Zugang. Die Anforderungen für den Affiliate-Status wurden angepasst. Du musst allerdings in einem Zeitraum von 30 Tagen die vier folgenden Anforderungen erfüllen:

  1. Erreiche 50 Follower.
  2. Streame insgesamt acht Stunden lang.
  3. Streame an sieben verschiedenen Tagen.
  4. Verfüge im Durchschnitt über drei Zuschauer:innen.

Zudem können Nicht-Affiliates ab sofort Geld, das sie durch Streaming verdienen, bereits vor Erreichen der Auszahlungsschwelle abrufen, erklärt das Unternehmen. Sie erhalten Zugriff auf ausgewählte Monetarisierungs- und Community Tools. Mehr Geld via Twitch zu verdienen, ist eines der Ziele der Creator. Deshalb können diese bald eigene Geschenkeaboaktionen starten, zum Beispiel zu Jubiläen oder zum Hervorheben von Partner:innen. Zum Start gibt es 70 Stunden Promozeit pro Jahr, die man bei bis zu sieben Aktionen verwenden darf. Dazu erklärt Twitch:

[…] Im Moment sind die Aktionen auf 35 % Rabatt auf Bundles mit 5 oder mehr Geschenk-Abonnements beschränkt, aber wir prüfen auch andere Arten von Aktionen. Diese Funktion wird in den kommenden Wochen in die Beta-Phase eintreten.

Mit den neuen Combos wiederum können Viewer ihre favorisierten Creator finanziell noch einfacher unterstützen, indem sie nach wenigen Bits schon Combos erlangen und andere zum Mitmachen animieren können. Die Funktion ist noch in der geschlossenen Betaphase, wird in den nächsten Wochen aber für mehr Creator freigeschaltet. Wie die Combos und eigene Sub Promos im Stream aussehen, kannst du auf X nachvollziehen.

Fokus auf Arabisch und Moderator:innen

Eine weitere Neuerung auf Twitch bezieht sich auf eine besondere Sprache: Arabisch. Der Streaming-Dienst liefert bald ein Rechts-nach-links-Layout für Arabisch, da diese Sprache weltweit von hunderten Millionen Menschen gesprochen und im Schriftverkehr genutzt wird.

[…] Arabisch ist eine der meistgesprochenen Sprachen der Welt, und dieses Update wird noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich auf Twitch zu beteiligen und hier eine Community aufzubauen. Diesen Sommer werden wir mehr darüber berichten,

so Twitch. Zu den weiteren angekündigten Neuigkeiten zählen ein Twitch Moderators Club auf Discord und die Mod View für Android, verbesserte Shared Chats auf Mobilgeräten sowie ein Fokus auf die relevanter werdenden Clips. Denn diese sollen mit Reaktionen und Kommentaren interaktiver werden. Die Erstellung und das Teilen sollen noch einfacher werden, um mehr Aufmerksamkeit auf Streams, Storytelling und Accounts lenken zu können. Dazu gibt es auch ein neues Clips Leaderboard und einen vereinfachten Clipping Workflow.

Einige Highlights der Opening Ceremony auf der TwitchCon kannst du im Instagram Post des Unternehmens nachvollziehen. Alle Ankündigungen findest du auf der dedizierten Website.

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Feature mit Haken: Instagram lässt dich Kommentare sortieren und filtern

Feature mit Haken: Instagram lässt dich Kommentare sortieren und filtern

Kommentare sind auf Social-Media-Plattformen längst mehr als nur ein Bereich, in dem User mal eben einen Gedanken zum geteilten Content hinterlegen. Sie dienen zum umfassenden Community Building, bilden Trends und Meinungen unter den Nutzer:innen und Followern ab und sorgen für diverse Anschlusspunkte für die Suche auf der Plattform oder neue Content-Produktionen. So testete Instagram beispielsweise zuletzt eine KI-gestützte Suche in den Kommentaren – wie sie auf TikTok schon etabliert ist – und bezahlte Werbekommentare als Testimonials. Die Relevanz der Kommentare spiegelt sich aber ebenso in der Integration im populären Stories Feature wider, in der Möglichkeit, aus Kommentaren unmittelbar Threads Posts zu erstellen und in der Anzeige zur Anzahl der Kommentare sowie einem Test für Downvotes für dieselben.

Jetzt möchte Instagram dieser Relevanz mit einer neuen Filter- und Sortieroption Tribut zollen. Diese soll Creatorn zugutekommen und mehr Übersicht schaffen. Allerdings können zunächst nur bestimmte Creator auf das Feature zugreifen, womöglich aus gutem Grund.


Instagram testet Downvotes für Kommentare

Instagram-App-Logo neben Facebook-App-Logo auf Screen
© Brett Jordan – Unsplash


So kannst du Instagram-Kommentare künftig sortieren – wer darf das Feature nutzen?

Im Creators Broadcast Channel auf Instagram gab das Unternehmen jüngst eine Erweiterung der Sortierfunktion für Instagram Creator bekannt. Dabei wurde direkt klargestellt, dass diese nicht für alle Nutzer:innen verfügbar ist. Nur Creator mit mindestens 100.000 Followern können auf die Funktion zugreifen. Zwar erklärt Instagram nicht, warum dieser Schwellenwert gesetzt wurde. Allerdings lässt sich vermuten, dass das Unternehmen davon ausgeht, kleinere Creator könnten in der Regel mit deutlich weniger Kommentaren für ihre Inhalte zu arbeiten haben – und deshalb eine Sortierfunktion weniger benötigen. Dabei steht die Zahl der Kommentare nicht immer im Verhältnis zur Größe des Accounts. Dennoch könnte das ein Gedankengang gewesen sein. Zudem könnte Instagram die Exklusivität für bestimmte Creator als Faktor miteinbeziehen. Teil des Meta Verified-Abonnements ist die Filteroption indes noch nicht, sodass eine Nutzung gegen Gebühr auch noch nicht möglich ist.

Wer auf die Funktion zugreifen kann, erhält zwei Optionen: die zum Sortieren der Kommentare und die zum Filtern der kommentierenden Accounts. Instagram erklärt:

Creator FYI[.] We’re expanding access to comment features on Instagram to help make it easier to connect with the audiences that are most important to you. Now, creators with 100K+ followers will now be able to sort comments by ‘Top comments‘, ‘Newest first‘ or ‘Follower count‘ and filter them by ‘People you follow‘, ‘Verified‘ or ‘Subscribers.‘ Stay tuned as we hope to bring tools like this to more creators over time!

So können sie beispielsweise die Kommentare von besonders populären Creatorn (Follower Count) in den Fokus rücken oder immer die aktuellsten im Auge behalten. Besonders, wenn sehr viele Kommentare zum Content gepostet werden, kann die Funktion hilfreich sein. Auf YouTube zum Beispiel können User als Viewer selbst auch Kommentare nach Top Comments und den neuesten sortieren. Dank der Filteroption für die Accounts können die Creator dann noch eine Unterscheidung vornehmen und etwa Abonnent:innen ins Auge fassen, um diesen gegebenenfalls zuerst zu antworten.

Kleinere Accounts benachteiligt

Der Social-Media-Experte Lindsey Gamble teilt die Neuigkeit zur Kommentarfunktion ebenfalls auf Threads und kommentiert, dass 100.000 ein recht hoher Stellenwert ist und viele kleiner Creator dennoch sehr aktive Kommentarbereiche haben.

Gerade kleinere Accounts, die gesellschaftsrelevante, trendende oder kontroverse Themen behandeln, bringen oft viele Kommentare hervor. Ein Beispiel ist der Account des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg (Peter Tschentscher) mit rund 27.900 Followern (Stand: 2. Juni 2025), der hin und wieder sehr viele Kommentare sammelt.

Ob Instagram das Feature zum Sortieren und Filtern der Kommentare künftig auch für Creator mit weniger als 100.000 Followern ausrollen wird, ist noch unklar. Wenn das Interesse groß genug ist, könnte die Plattform zukünftig einlenken.

Für alle Creator und User gibt es derweil neue Funktionen in einem anderen textbasierten Bereich, den Direct Messages. Bis zu fünf Minuten lange Sprachnachrichten, endlich Transkripte für Voice-Nachrichten und ein Following Feature für Gruppen-Chats wurden bereitgestellt.


Alles neu in den Instagram DMs:

Endlich Transkripte und 5 Minuten lange Voice Notes

Transkript in den Instagram DMs
© Meta via Canva

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