Instagram arbeitet am Badge Popular Business on Instagram

Instagram arbeitet am Badge Popular Business on Instagram

Creator und Unternehmen nutzen soziale Netzwerke für das Teilen und Verbreiten ihrer Inhalte, den Kontakt zu Fans, Followern und Kund:innen sowie zur Präsentation von Produkten und Angeboten. Im Rahmen des Social Commerce möchten viele über TikTok, YouTube, Instagram und Co. Conversions fördern. Dabei unterstützt Metas Tochterplattform Instagram Business Accounts womöglich künftig mithilfe eines neuen Badges. Dieses soll populäre Unternehmen oder Creator hervorheben. Da es die Popularität im Vergleich zu vergleichbaren Accounts betont, dürfte es zudem den Wettbewerb auf der Plattform schüren.

Popularität auf Instagram soll sich auszahlen

Noch befindet sich das Badge mit dem Titel Popular Business on Instagram in der Testphase. Der Reverse Engineer und Social-Media-Experte Alessandro Paluzzi hat es jedoch schon entdeckt. Er teilt auf Twitter einen Screenshot, der das Badge zeigt. Darauf ist auch zu erkennen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um ein solches zu erhalten. Demnach müssen Unternehmens-Accounts ein starkes Follower-Wachstum aufweisen – wie das genau definiert ist, wird im Pop-up zum Badge nicht dargelegt. Weitere Faktoren sind Tags und Erwähnungen. Erhalten Business Accounts im Vergleich zu ähnlichen Accounts auf der Plattform relativ viele davon, können sie ein Badge erhalten, das ihnen Beliebtheit attestiert.

Dieses Badge könnte Unternehmens-Accounts dabei helfen, neue Follower und schließlich Kund:innen zu gewinnen, weil die Profile dadurch herausstechen würden. Es könnte darüber hinaus sein, dass die Konten, denen solche Accounts zugewiesen werden, in Instagrams Algorithmen besser gerankt werden. Das könnte dann aber eher an den ohnehin guten Interaktionsmomenten liegen, die Voraussetzung für das Badge sind.

Mehr Möglichkeiten für Social Proof und Brand Building

Vor allem die Aktivitäten von und Interaktionen mit Accounts sind für Instagram – auch bei der Empfehlung – entscheidend. Erwähnungen erhalten Unternehmen im Rahmen von Kooperationen oder dann, wenn sie bereits eine Love Brand darstellen, häufig. Dank der im Frühjahr eingeführten Enhanced Tags können Business Accounts auch öfter mit relevanten Tags in Beiträgen Dritter bedacht werden.

Enhanced Tags auf Instagram
Enhanced Tags (mit einem Klick auf das Bild gelangst du zu einer größeren Ansicht), © Instagram

Instagram möchte allem Anschein nach die Möglichkeiten erweitern, die Unternehmens-Accounts auf der Plattform haben, um ihre Marke und ihre Angebote in den Fokus zu stellen. Immerhin arbeitet die Meta-Tochter derzeit auch an einer neuen und umfangreichen Media-Kit-Option.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wieso es auf Instagram nicht den einen Algorithmus gibt und wie die Algorithmen funktionieren, kannst du unseren Artikel zum Thema lesen. Wann das Popular on Instagram Badge ausgerollt wird, ist bisher noch unklar. Das Unternehmen selbst hat sich noch nicht offiziell zum Feature geäußert. Nach einem Roll-out könnte es jedoch, gerade in Kombination mit dem blauen Haken und weiteren Trust-Signalen, für mehr Interaktionen, Follower und womöglich auch Conversions über Instagram sorgen.

Der ultimative Leitfaden für Instagram-Marketing

Mit dieser ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitung bekommst du alle Werkzeuge an die Hand, um deinen Instagram Auftritt optimal aufzubauen oder auszubauen. Bereit durchzustarten?

Kostenloses Whitepaper sichern

Powered by WPeMatico

Teile diesen Beitrag
Chance für lokale Shops: Meta launcht kollaborative Ads für Lieferservices

Chance für lokale Shops: Meta launcht kollaborative Ads für Lieferservices

Online-Lieferservices boomen – auch solche für Lebensmittel. Immer häufiger sind Ads für diese auch auf Social Media zu sehen. Meta hat nun ein neues Werbeformat für Facebook und Instagram angekündigt: Mit den kollaborativen Ads für lokale Marken und Lieferservices können Brands ihre Produkte auf den Plattformen ins Spotlight setzen, Kund:innen können diese direkt über einen Lieferservice erwerben. Die kollaborativen Werbeanzeigen sind ab sofort weltweit verfügbar.

Lebensmittelhändler:innen, Restaurants und Lieferservices können profitieren

Lokale Businesses und Unternehmen in der Konsumgüterindustrie können mit den neuen kollaborativen Ads auf ihre Produkte aufmerksam machen. Bei Interesse können User diese mit einem Klick auf „Shop Now“ direkt bei einem lokalen Lieferservice bestellen. Meta betont, dass alle Produkte, die in den kollaborativen Ads angezeigt werden, zum Zeitpunkt der Ad-Ausspielung auch verfügbar sind. Der angezeigte Preis sei darüber hinaus immer up-to-date.

© Meta

Convenience für Kund:innen, Chancen für Händler:innen

Meta zufolge haben verschiedene Brands, darunter die US-amerikanische Fast-Food-Kette Wendy’s, bereits positive Erfahrungen mit der Nutzung der kollaborativen Ads machen können. Kristin Tormey, Social Media and Gaming Manager bei The Wendy’s Company, berichtet:

Collaborative Ads have helped us unlock the ability to directly optimize and measure conversions from our delivery consumers. As we continue to grow our presence in the digital space, opportunities like Collaborative Ads are where we are looking to activate, as it allows us to strengthen our partnerships with our delivery providers, as well as our consumer.

Einer von Meta in Auftrag gegebenen Studie zufolge nutzen 22 Prozent der Online Shopper weltweit einen Lieferservice für Lebensmittel. Laut der Studie möchten 57 Prozent der Kund:innen darüber hinaus beim Lebensmitteleinkauf die Möglichkeit haben, Produkte direkt auf der Seite zu kaufen, auf der sie diese gefunden haben. Die kollaborativen Ads könnten für alle Beteiligten daher eine interessante Chance darstellen.

In diesem Leitfaden zur besseren User Experience geht es um moderne Portale, wie sie sich entwickelt haben, warum sie so erfolgreich sind und welchen Nutzen sie Unternehmen bieten. Außerdem wird dir anhand von Beispielen aus der Praxis gezeigt, wie erfolgreich Portale sein können!

Whitepaper kostenlos herunterladen

Powered by WPeMatico

Teile diesen Beitrag
So verbiegt TikTok die eigenen Regeln für Top Creator

So verbiegt TikTok die eigenen Regeln für Top Creator

TikTok bevorzugt, laut durchgesickerter Audioaufzeichnungen eines internen TikTok Meetings im Herbst 2021, Inhalte von Influencern, Prominenten und Menschen mit mehr als fünf Millionen Followern. Hierfür hat die ByteDance-Tochter ein zweistufiges Content-Moderationssystem entwickelt, um ausgewählte Beiträge gezielt priorisieren zu können. Selbst bei Verstößen dieser VIPs auf TikTok soll die Entertainment-Plattform mithilfe des „nachsichtigeren“ Systems diese schützen können.

Emily Baker-White, Journalistin für unter anderem Forbes und Autorin des Forbes-Artikels über den Leak, weist auf Twitter auf TikToks separates Content-Moderationssystem für Creator mit mehr als fünf Millionen Followern hin.

Wertvolle Creator auf TikTok unterliegen besonderem Schutz; selbst wenn sie Regeln missachten

TikTok unterliegt, wie sämtliche soziale Plattformen, einer Reihe von Community-Richtlinien. Diese gelten für alle Mitglieder und gilt es zu überwachen. Denn nur so können User vor Fake News, Hate Speech und dergleichen geschützt werden. Erst kürzlich hat eine Studie über die TikTok-Suche ergeben, dass jedes fünfte Video Fehlinformationen enthält. Insbesondere im Kontext des Coronaimpfstoffs, der Ereignisse rund um den Sturm auf das Capitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021 und hinsichtlich verschiedener Suchanfragen zum Thema Abtreibung. Und eigentlich heißt es auf der Website der Plattform, dass die Regeln zum Schutz vor solchen Inhalten „für alle und alles auf TikTok gelten“.

Doch die Audioaufzeichnungen zeigen, dass im Rahmen des Moderationssystems wertvolle Konten mit sogenannten Creator Labels gekennzeichnet und somit geschützt wurden. Während eines Treffens Ende September 2021 erklärte ein Mitglied des Trust & Safety-Teams von TikTok, dass die Labels „besonderen Nutzer:innen“ vorbehalten seien und sagte:

We don’t want to treat these users as, um, like any other accounts. There’s a bit more leniency, I’d say.

Auf die Nachfrage nach der Existenz eines eigenen Systems für die Inhaltsmoderationen von besonders wertvollen Creatorn erklärte die Unternehmenssprecherin Jamie Favazza gegenüber Forbes:

TikTok is not more lenient in moderating accounts with more than 5 million followers. We do not have moderation queues based on following size. Favazza did not immediately answer a follow-up question about whether the company had previously employed such a system.

Die Bevorzugung und der Schutz wichtiger Personen auf Social-Media-Plattform ist nicht neu

TikTok ist nicht das erste Social-Media-Unternehmen, das die Regeln für bestimmte Personen anpasst. Auch Twitter, YouTube und Spotify haben mit Regelverstößen von A-Listen-Prominenten oder auch Medienunternehmen zu kämpfen. Doch ein Unternehmen ist dafür berühmt berüchtigt, bestimmte Creator mit wertvoller Reichweite zu bevorzugen: Meta. Das Unternehmen hinter Facebook und Instagram nutzt ebenfalls ein ausgeklügeltes System namens XCheck, um ausgewählte Nutzer:innen zu schützen, etwa Prominente, Journalist:innen und Politiker:innen.

Ein internes Memo, über das zuerst das Wall Street Journal berichtete, kritisierte Meta dafür und schrieb:

[I]t creates distrust, fuels the narrative that Facebook is ‚biased‘ and undermines our goal of building legitimacy with stakeholders and community.

Damals bestätigte Facebook die Existenz des Systems und beschrieb es als Qualitätssicherungssystem für „Inhalte, die mehr Verständnis erfordern könnten“.

Das Bevorzugungssystem von TikTok scheint erheblich weniger ausgefeilt, doch unverblümter zu sein als das XCheck-System von Facebook. Denn während die Eignung von Facebooks XCheck teilweise davon bestimmt wird, ob ein Account „aktuell“ oder „PR-risikoreich“ war, scheint die Grenze bei TikTok rein numerisch zu sein: Creator Labels sind laut des geleakten Audioberichts schlichtweg für Konten reserviert, die mehr als fünf Millionen Follower haben.

Gefahren des Vorzugssystem von TikTok für wertvolle Creator

Evelyn Douek, Professorin an der Stanford Law School und Senior Research Fellow am Knight First Amendment Institute in Columbia, erklärte, dass es verständlich sei, dass Social-Media-Unternehmen eine spezielle Überprüfung wirklich hochkarätiger Konten durchführen möchten. Das Risiko jedoch besteht darin, dass ein solches System leicht missbraucht werden könnte, besonders wenn es von Leuten betrieben werde, die einen finanziellen Anreiz hätten, Inhalte beizubehalten oder zu entfernen. Sie erklärte weiter:

A system meant to ensure that rules are applied consistently is very different from a system meant to ensure that rules are applied inconsistently, say, when the bottom line is at stake.

Vergangene Eklats um TikTok-Inhalte von Konten mit über 5 Millionen Followern

Daniel Aronov, ein australischer Arzt, der 13 Millionen Follower auf TikTok hatte, erhielt Kritik, weil er während seiner Operationen Videos gepostet hatte, und wurde schließlich von einer australischen Aufsichtsbehörde angewiesen, sein TikTok-Konto zu löschen. Issey Moloney, eine 17-Jährige, die für ihre 5,9 Millionen Follower Beiträge über psychische Erkrankungen veröffentlichte, wurde kritisiert, weil sie zur Selbstdiagnose ermutigt hatte. Als Antwort auf Fragen zu diesen Konten sagte Sprecherin Favazza:

While we can confirm violative content has been removed from accounts you’ve flagged, we prioritize people’s privacy and therefore do not disclose private information about accounts.

Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen dir, welchen Stellenwert Social-Media-Analysen für dich als Marketer:in haben sollten und wo du künftig anknüpfen kannst, um besser messen zu können!

Jetzt kostenlos herunterladen

Powered by WPeMatico

Teile diesen Beitrag
Spotlight für Creator, exklusiver Content für Fans: Das ist neu bei Facebook Pages

Spotlight für Creator, exklusiver Content für Fans: Das ist neu bei Facebook Pages

Meta hat einige neue Features für Creator, die Facebook-Seiten verwenden, herausgebracht. Die neuen Funktionen sollen diesen dazu verhelfen, von mehr Usern entdeckt zu werden und ihre Community aufzubauen. Neben der Option, andere Creator auf der eigenen Seite hervorzuheben, rückt auch Facebook selbst beliebte Creator mehr in den Fokus. Darüber hinaus können sich besonders aktive Fans auf exklusiven Content freuen. Im Folgenden zeigen wir dir alle Features im Überblick.

Andere User zum Folgen einladen

Zwei der neuen Features bieten Creatorn sowie Usern die Möglichkeit, ihre Lieblings-Creator anderen Personen zu empfehlen. So können Fans einer Seite künftig ihre Follower oder Freund:innen dazu einladen, dieser Seite ebenfalls zu folgen.

Darüber hinaus können Creator sich gegenseitig unterstützen, indem sie die Fans ihrer Seite dazu einladen, anderen Creatorn zu folgen. Die Einladung wird sowohl als Benachrichtigung an die User gesendet als auch diesen direkt auf der Seite angezeigt.

Spotlight für aufstrebende Creator

Besonders interessant für Creator, die sich ihre Fanbase gerade aufbauen, ist das neue Rising Creators Label. Creator, die über eine aktive Community verfügen und die Content-Richtlinien für Qualität und Originalität einhalten, werden von Facebook mit einem solchen Label belohnt. Dieses wird sowohl auf der Seite selbst als auch in den Empfehlungen angezeigt. Creator behalten das Label für mindestens eine Woche, längere Zeiträume sind ebenfalls möglich, insofern sie die Kriterien weiterhin erfüllen.

Exklusiver Content für Fans und Abonnent:innen

Nicht nur Creator, sondern auch besonders aktive Fans und Abonnent:innen von Facebook-Seiten können sich freuen: Creator können ab sofort bei der Erstellung eines neuen Posts zwischen drei Optionen wählen. Sie können den Inhalt entweder für alle User öffentlich zugänglich teilen, diesen nur den Abonnent:innen des Profils bereitstellen oder aber nur Top Fans den Zugriff auf diesen gewähren. Letztere können in Zukunft demnach mit mehr exklusivem Content rechnen.

Creator können ihre Wertschätzung gegenüber den aktiven Top Fans nicht nur mit besonderen Inhalten, sondern auch mit einer Erwähnung dieser in Posts und Stories ausdrücken. Vorlagen hierfür stellt Facebook selbst bereit.

Ebenfalls neu: Button für die Post-Erstellung bei iOS

Neben den von Meta angekündigten neuen Funktionen für Facebook-Seiten hat Social-Media-Experte Matt Navarra ein weiteres neues Feature auf der Plattform entdeckt. User der Betaversion für iOS können über ein neues Plussymbol am oberen rechten Rand der App neue Beiträge posten. Die Funktion erinnert an Instagram, wie im Screenshot zu sehen ist:

Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen dir, welchen Stellenwert Social-Media-Analysen für dich als Marketer:in haben sollten und wo du künftig anknüpfen kannst, um besser messen zu können!

Jetzt kostenlos herunterladen

Powered by WPeMatico

Teile diesen Beitrag
Mehr Monetarisierung: YouTube liefert Shorts Creatorn 45 Prozent der Werbeeinnahmen

Mehr Monetarisierung: YouTube liefert Shorts Creatorn 45 Prozent der Werbeeinnahmen

Der Konkurrenzkampf zwischen TikTok, Meta und YouTube tobt. Und wer die besten Monetarisierungsprogramme für Creator bieten kann, wird langfristig Wettbewerbsvorteile gewinnen können. YouTube hat kürzlich gleich mehrere neue Monetarisierungsfunktionen bekanntgegeben, die Creator hellhörig werden lassen. Die Videoplattform wird Shorts Creator im großen Stil an Werbeeinnahmen beteiligen. Außerdem kommt das Bezahl- beziehungsweise Trinkgeld-Feature Super Thanks in den Kurzvideobereich. Zusätzlich können Creator nunmehr dank des Programms Creator Music auf populäre lizenzierte Musik in längeren Clips zugreifen – und diese weiterhin monetarisieren.

45 Prozent der Werbeeinnahmen: YouTube lässt Creator im Partner Program mitverdienen

Seit dem Frühjahr 2022 können Creator auf TikTok endlich an Werbung mitverdienen, die im Umfeld ihrer Inhalte ausgespielt wird. Mit TikTok Pulse können sie rund 50 Prozent der Ad-Einnahmen für sich beanspruchen. Damit hat die ByteDance-Tochter im Wettbewerb um die Gunst der Creator einen wichtigen Monetarisierungsansatz hervorgebracht, der lange Zeit fehlte. Immerhin konnten Creator von YouTube-Videos im YouTube-Partnerprogramm (YPP) schon lange an Werbung mitverdienen – und zwar kolportierte 55 Prozent der Ad-Einnahmen.

Eine entsprechende Option steht bald endlich auch für Shorts Creator zur Verfügung. Allerdings sollen diese ab Anfang 2023 nur mit 45 Prozent an den Werbeeinahmen beteiligt werden. Die Ausschüttungen erfolgen basierend auf den Shorts Views der Creator. Ads laufen in diesem Bereich zwischen den Videos und sämtliche Einnahmen YouTubes werden künftig mit Creatorn geteilt.

YouTube bietet insgesamt zehn Wege, um über die Plattform Geld zu verdienen, und weitet die Monetarisierungsoptionen für Shorts aus. Neben der Möglichkeit, an Werbeeinnahmen beteiligt zu werden, wird auch das Feature Super Thanks für den Kurzvideobereich geöffnet. Dieses erlaubt Zuschauer:innen und Followern, Creatorn Geld zukommen zu lassen, während sie selbst eine Animation erhalten, die im Video des begünstigten Creators erscheint. Die Creator Colin und Samir erklären im Video für den YouTube Creators Account, welche Vorteile die neuen Monetarisierungsfunktionen liefern.

Videos mit lizenzierter Musik monetarisieren

Im Clip wird auch das neue Feature Creator Music für das YouTube Studio angesprochen. Dieses Programm ist noch in der Betaphase und nur in den USA verfügbar, soll aber ab 2023 in weitere Märkte kommen. Es erlaubt den Creatorn, aus einem großen Katalog populärer und lizenzierter Musik Inhalte für die eigenen Long-Form-Videos auszuwählen und zu nutzen. Der Clou ist für die Videoproduzent:innen, dass sie diese Videos trotz der Lizenzen für die Musik monetarisieren können. Amjad Hanif, Vice President of Creator Products bei YouTube, erklärt im Blogpost:

We’re introducing Creator Music, a new destination in YouTube Studio that gives YouTube creators easy access to an ever-growing catalog of music for use in their long-form videos. Creators can now buy affordable, high-quality music licenses that offer them full monetizing potential—they will keep the same revenue share they’d usually make on videos without any music. And for creators who don’t want to buy a license up front, they’ll be able to use songs and share revenue with the track’s artist and associated rights holders.

Schon 50 Milliarden US-Dollar ausgezahlt: So kannst du am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen

Amjad Hanif erklärt im Blogpost außerdem, dass YouTube in den vergangenen drei Jahren bereits über 50 Milliarden US-Dollar an Creator, Medienunternehmen und Künstler:innen ausgezahlt hat. Und Creator, die ihre Videos nachhaltig monetarisieren möchten, können das insbesodere dank des YouTube-Partnerprogramms tun.

Ab Frühjahr 2023 sollen Shorts Creator sich beim Programm registrieren, sofern sie mindestens 1.000 Follower haben und zehn Millionen Shorts Views binnen 90 Tagen aufweisen können. Zudem müssen sie auf mindestens 4.000 valide Stunden Rezeptionszeit in den vergangenen zwölf Monaten verweisen können. Der frühere Zugriff auf das Fan Funding durch Features wie Super Thanks, Super Chat, Super Stickers und Channel Memberships kann ab 2023 allerdings auch erlangt werden, wenn nur geringere Voraussetzungen erfüllt werden – diese spezifiziert YouTube jedoch nicht.

Monetarisierungsoptionen und Voraussetzungen im YPP
Monetarisierungsoptionen und Voraussetzungen im YPP, © YouTube

Seit 15 Jahren gibt es das YPP inzwischen. Und die vielfältigen Verdienstmöglichkeiten für Creator könnten dafür sorgen, dass viele ihren Content im Bereich Shorts weiter fördern, oder dass sogar TikTok und Reels Creator vermehrt zu Shorts übergehen. In Sachen Watchtime, Trendaffinität und Popularität hat TikTok im Dreikampf mit Meta und YouTube aber noch die Nase vorn; und weitere Monetarisierungs-Features werden folgen. Beim Geldverdienen aber hat YouTube, vor allem mit der Werbemacht Googles im Rücken, schon seit Jahren eine starke Grundlage für Creator geschaffen.

Alle News zu Werbeeinnahmen mit Shorts, Änderungen am YPP und zum früheren Zugriff auf Funktionen zur Finanzierung fasst der Creators Account in einem Video zusammen.

Es ist so weit: Unser populäres Digital-Event bekommt die ganz große Bühne. Mit dem Digital Bash – Main Event erwartet dich am 12.10.2022 von 9 bis 18 Uhr eine hybride Konferenz mit einem hochkarätigen Programm💥 2 Bühnen, 40 Speaker, über 600 Minuten Content, 10+ Masterclasses, Networking, Stadiontour und vieles mehr…

Ob online oder live vor Ort – du entscheidest.

Jetzt anmelden!

Powered by WPeMatico

Teile diesen Beitrag