Rearrange your Grid: Instagram Feature kommt für mehr User

Rearrange your Grid: Instagram Feature kommt für mehr User

Das sogenannte Grid, also die Kachelansicht aller Posts auf dem Instagram-Profil, war lange rein chronologisch. Doch genau hier setzt Instagrams neues Feature an: Mit Edit Grid können erste Nutzer:innen ihre Beiträge ab sofort frei verschieben. Für Creator, Brands und digitale Portfolios bedeutet das ein deutlich flexibleres Storytelling – visuell wie inhaltlich.


Das sind 2025 die wichtigsten Entwicklungen auf Instagram

Adam Mosseri vor Instagram-Logo
© ffirst, Meta via Canva

Was das neue Edit Grid Feature kann

Bisher war es nur möglich, bis zu drei Beiträge zu pinnen. Das heißt: Sie bleiben dauerhaft ganz oben im Profil sichtbar – unabhängig vom Veröffentlichungsdatum. Besonders beliebt ist dieser Mechanismus für Gewinnspiele, FAQs oder Kooperationen. Doch er ist begrenzt. Mit dem neuen Edit Grid Tool geht Instagram nun einen Schritt weiter: Über ein einfaches Drag-and-Drop lassen sich sämtliche Beiträge beliebig sortieren – und so thematisch oder visuell neu arrangieren.

Diese Funktion war in den vergangenen Jahren mehrfach in Testphasen zu sehen – unter anderem vom App-Forscher Alessandro Paluzzi dokumentiert. Nun wird sie laut dem auf Instagram spezialisierten Threads Account reblmedia für immer mehr Nutzer:innen ausgerollt.

Wir selbst konnten das Feature bislang noch nicht testen – es scheint schrittweise und regionenabhängig ausgerollt zu werden.

Mehr Kontrolle über das eigene Profil – visuell und strategisch

Dass Instagram der Profilgestaltung aktuell so viel Raum gibt, ist kein Zufall. Die Plattform entwickelt sich zunehmend zu einem kuratierten Schaufenster für Creator – mit mehr Kontrolle über Inhalte, visuelle Anordnung und das gesamte Erscheinungsbild. Besonders spannend: Instagram-Chef Adam Mosseri kündigte bereits im Januar 2025 eine Funktion an, mit der sich das gesamte Profil individuell neu strukturieren lässt – etwa durch den Wechsel vom quadratischen zum 3:4-Format oder durch das freie Verschieben einzelner Posts im Grid. Er sagte Anfang des Jahres:

We’re building a tool so you can re-order your entire grid and make it whatever you want.

Diese Umstellungen sollen jetzt schrittweise ausgerollt werden. Das Profil wird im Kontext dieser Entwicklungen nicht länger als statisches Archiv verstanden – sondern als strategisch gestaltbare Bühne für digitale Identitäten. Parallel zur neuen Sortierfunktion verändert sich auch die Darstellung im Grid: Statt des gewohnten quadratischen Formats zeigt Instagram Beiträge künftig standardmäßig im Verhältnis 3:4 an. Der Hintergrund: Die meisten Fotos und Videos werden ohnehin vertikal aufgenommen – entsprechend sollen sie im Profil auch besser zur Geltung kommen. Mosseri erklärt:

Most photos and videos that are uploaded to Instagram at this point are vertical […].


Instagram führt 3:4 statt Quadrat im Grid ein:
Musst du umstellen?

Hand hält Smartphone mit Instagram-Logo, kommt aus Blattwerk, grün
© Pramod Tiwari – Unsplash

Ein strategisches Update für visuelle Markenführung

Mit Edit Grid führt Instagram ein Feature ein, das weit über reine Designspielerei hinausgeht. Für Creator, die auf eine konsistente Außendarstellung und gezieltes Storytelling setzen, bietet die neue Funktion erstmals die Möglichkeit, ihr Profil kuratiert zu strukturieren.

Das Tool wird derzeit schrittweise ausgerollt. Nutzer:innen, die bereits Zugriff haben, finden den Menüpunkt Edit Grid in den Profileinstellungen. Dort lassen sich Beiträge per Drag-and-Drop intuitiv verschieben und in einer Vorschau prüfen.

Mit dem Edit Tool stellt Instagram das eigene Profil stärker in den Mittelpunkt – nicht nur als visuelles Archiv, sondern als strategische Bühne für Inhalte. Die Plattform reagiert damit auf den gestiegenen Anspruch vieler Creator, ihre digitale Präsenz individuell, professionell und markengerecht zu gestalten.

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WhatsApp bringt Usernames und personalisierte AI Chatbots

WhatsApp bringt Usernames und personalisierte AI Chatbots

Wer heute mit Fremden auf WhatsApp schreibt, gibt eine sehr private Informationen immer preis: die eigene Telefonnummer. Doch genau das könnte sich bald ändern. WhatsApp arbeitet nicht nur an einer neuen Privatsphärefunktion mit einzigartigen Usernames, sondern testet parallel ein Feature, das den Messenger grundlegend verändern könnte: personalisierte KI-Chatbots. Nutzer:innen können damit eigene Assistent:innen entwickeln – inklusive Persönlichkeit, Avatar und Zweck. Die Möglichkeit, personalisierte AI Chatbots zu erstellen, war bisher nur über externe Meta-Angebote wie das Meta AI Studio nutzbar oder auf Plattformen wie Instagram eingebettet (etwa in Form von KI-basierten Assistenzen oder Empfehlungen).

Eigene KI gestalten: WhatsApp startet das AI Studio

Laut einem Bericht von WABetaInfo, einem auf WhatsApp spezialisierten Publisher, testet Meta derzeit ein neues Highlight Feature: AI Chatbots direkt in WhatsApp. In der aktuellen Android-Betaversion 2.25.18.4 wird das integrierte AI Studio erstmals an ausgewählte Nutzer:innen ausgerollt.

Der Prozess ähnelt der Benutzer:innenführung, wie man sie bereits vom Meta AI Studio für Instagram oder Messenger kennt. Im Fall von WhatsApp wählen Nutzer:innen beispielsweise aus Rollen wie „Mentor“, „Teacher“ oder „Helper“ und fügen Eigenschaften wie „empathisch“, „spielerisch“ oder „selbstbewusst“ hinzu. Das Ziel: ein individueller Chatbot, der auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist – ohne Programmierkenntnisse.

Auch ein Avatar lässt sich direkt in der App gestalten oder bearbeiten. Wer möchte, kann den Chatbot privat nutzen – etwa für tägliche Motivation, Lernhilfe oder mentale Gesundheit – oder ihn per Link mit Freund:innen, Gruppen oder der Community teilen. WhatsApp testet die Funktion offenbar öffentlich: Einige Betatester:innen berichten, dass sie die neue Option zur Chatbot-Erstellung bereits in ihrer App entdeckt haben. Für die breite Nutzer:innenschaft ist der Zugang allerdings noch nicht freigeschaltet – ein Roll-out steht bisher aus. Daher können auch wir noch nicht darauf zugreifen.

Was können die AI Chatbots leisten?

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig. Von Reiseassistent:innen über Chatbots für Sprachtraining bis zu kleinen Expert:innen-Bots für bestimmte Themen ist vieles denkbar. Wer etwa gerne kocht, kann sich einen freundlichen Rezept-Coach bauen. Wer in einer WhatsApp Community aktiv ist, kann Gruppen mit einem Info-Bot zu Veranstaltungen oder Lernmaterialien unterstützen. WhatsApp stellt zur Unterstützung Templates zur Verfügung, die auf den gewählten Angaben basieren. Das reduziert den Aufwand und sorgt für konsistente Persönlichkeitsprofile.

Schon vor Kurzem zeigte WhatsApp, dass kleine, aber gezielte Feature-Erweiterungen viel bewirken können: Etwa mit der Funktion zum Kopieren einzelner Wörter in Chats, die ein präziseres Messaging ermöglicht. Die AI Chatbots führen diesen Weg konsequent weiter – mit deutlich mehr Potenzial.


WhatsApp testet neues Kopier-Feature:
Textstellen in Nachrichten gezielt auswählen und kopieren

Visualisierung der neuen WhatsApp-Funktion: Ein Smartphone zeigt die Auswahl und Kopieroption einzelner Textteile in einem Chat, umgeben von fliegenden WhatsApp Icons auf dunklem Hintergrund.
© WABetaInfo via Canva

Mit den neuen Funktionen wächst auch die Verantwortung – und die Skepsis

Je mehr personalisierte Chatbots in WhatsApp integriert werden, desto dringlicher stellt sich die Frage: Welche Daten fließen dabei eigentlich wohin? Und wie transparent ist die Kontrolle über Inhalte, wenn selbst entwickelte KI-Charaktere Teil von Gruppen- oder Einzel-Chats werden?

Nutzer:innen sollten genau prüfen, welche Rechte sie ihrer selbst erschaffenen KI einräumen – und welche Informationen Meta aus diesen Interaktionen potenziell analysieren oder weiterverwerten kann. Besonders relevant wird das vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Europäischen Union: Seit Juni 2025 nutzt Meta auch Inhalte von Facebook und Instagram, etwa öffentliche Beiträge oder Kommentare, zur Schulung seiner KI-Modelle – sofern Nutzer:innen dem nicht aktiv widersprochen haben.

Auch wenn WhatsApp-Nachrichten offiziell ausgenommen sind, zeigt der Schritt: Die Grenze zwischen personalisierter Interaktion und datengetriebenem Geschäftsmodell ist fließend – und der Umgang mit neuen KI-Funktionen bleibt nicht nur technisch, sondern auch politisch und ethisch bedeutsam. Zwar gibt es immer noch eine Opt-out-Möglichkeit, doch sie ist nicht direkt in den Einstellungen zu finden, sondern muss über ein spezielles Formular beantragt werden.

Usernames statt Telefonnummern: Mehr Privatsphäre im Chat

Parallel arbeitet WhatsApp an einer weiteren, lang ersehnten Funktion: individuellen Usernames. Wie 9to5Mac berichtet, soll bald jede:r Nutzer:in einen eigenen Handle festlegen können – ähnlich wie auf Telegram oder Signal. Die Telefonnummer wird dabei im Chat nicht mehr angezeigt. Die technischen Details: Usernames müssen mindestens einen Buchstaben enthalten, dürfen keine Sonderzeichen oder das Präfix „www.“ beinhalten. Gültige Handles erscheinen künftig automatisch in Chats, Gruppen oder Kontakten – inklusive Benachrichtigung bei Namensänderungen.

Das neue Handle-System soll vor allem im Umgang mit neuen Kontakten oder größeren Gruppen mehr Sicherheit und Kontrolle bieten. Die Integration könnte zudem neue Formen der Interaktion ermöglichen – etwa in Foren, auf Websites oder bei Events, wo Nutzer:innen bislang nur über ihre Telefonnummer erreichbar waren. Auch diese Funktion befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und wurde bislang nicht öffentlich getestet. Die Verfügbarkeit entsprechender Strings in den aktuellen Betaversionen deutet jedoch darauf hin, dass der Start näher rückt.

Damit reiht sich der Username Roll-out in eine Reihe arbeitsreicher Entwicklungen bei WhatsApp ein – zuletzt sorgte vor allem die lang erwartete iPad App für Schlagzeilen. Auch bei kleineren Updates zeigt WhatsApp aktuell viel Bewegung: Mit neuen animierten Stickern und überarbeiteten Privatsphäreeinstellungen im Status verfolgt Meta eine klare Linie. Wir haben das Feature näher analysiert.


WhatsApp liefert Sticker-Nachschub und Collage im Status
– und stärkt deine Privatsphäre

Update für den WhatsApp Status
© WhatsApp via Canva

Zwischen Chat und KI – willkommen im neuen WhatsApp

Mit AI Chatbots und Usernames geht WhatsApp den nächsten logischen Schritt: weg vom reinen Messenger, hin zur Plattform für personalisierte Kommunikation. Nutzer:innen können nicht nur dynamischer kommunizieren, sondern ihre Assistent:innen gleich selbst gestalten.

Gleichzeitig wird das Thema Privatsphäre neu gedacht. Handles statt Telefonnummern bieten mehr Kontrolle, KI-Funktionen mehr Spielraum für kreative Anwendungen – ob im Alltag, für Creator-Projekte oder im Business-Kontakt.

Noch steckt vieles in der Beta. Aber klar ist: WhatsApp testet gerade, wie sich Messaging, Identität und Künstliche Intelligenz künftig verbinden lassen. Und wer früh mitspielt, hat vielleicht schon bald nicht nur einen neuen Chatbot im Profil, sondern ein neues Verständnis von digitaler Interaktion.

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Bing Video Creator: KI-Videos von Sora for free

Bing Video Creator: KI-Videos von Sora for free

Du kannst jetzt direkt über Bing aus Text-Prompts kurze Videos machen, ohne dafür zahlen zu müssen. Der Bing Video Creator, powered by Sora von OpenAI ist da. Damit sollen deine Vorstellungen in Sekunden zum Leben erweckt werden können. Alle User können auf den neuen KI-Videogenerator zugreifen, allerdings nur in einem bestimmten Bereich. Wir zeigen dir Beispiele aus der Kreation und demonstrieren, wie du das Tool einsetzt.


Endlich für alle:

OpenAIs KI-Video-Tool Sora auch für Free User verfügbar

Screenshot aus dem Sora-Explore-Bereich mit drei KI-generierten Bildern: links ein Fashion-Magazin-Cover mit einer Fantasy-Figur, in der Mitte eine gelbe Spielzeugente auf nassem Kopfsteinpflaster, rechts ein futuristisches Ramen-Restaurant mit Neonlicht und Motorrad bei Nacht.
© OpenAI via Canva


Bing Video Creator mit Sora Power: Erstmal nur in der App

Kurz nach der Bereitstellung von OpenAIs leistungsfähigem KI-Videogenerierungs-Tool Sora für Free User bringt Microsoft eine ähnliche Option in die Bing-Umgebung. Der Tech-Konzern, der eng mit OpenAI zusammenarbeitet, stellte jüngst den Bing Video Creator vor. Dieser ist jetzt für alle Nutzer:innen verfügbar, die Bing über die App nutzen – nur nicht in China und Russland. Auf dem Desktop soll er zeitnah ebenfalls integriert werden. Bisher finden User dort nur den Verweis auf die App, samt QR Code, sowie eine Option, um aus Text-Prompts KI-Bilder zu generieren.

Der Bing Video Creator soll bald auch auf dem Desktop verfügbar sein, Screenshot von bing.com mit Bildern, QR Code und Textfeld
Der Bing Video Creator soll bald auch auf dem Desktop verfügbar sein, Screenshot von bing.com

In der App können angemeldete Microsoft Bing User dann aus Text-Prompts kurzerhand KI-Videos erstellen. Bis zu zehn schnelle Generierungen stehen bereit (oder mehr, wenn Reward-Punkte von Bing eingesetzt werden); alle weiteren brauchen etwas länger bis zum fertigen Videoprodukt. Mit dem neuen Feature möchte Microsoft nach eigener Aussage die KI-Videogenerierung demokratisieren.

Bing Video Creator represents our efforts to democratize the power of AI video generation. We believe creativity should be effortless and accessible to help you satisfy your answer-seeking process. Whether you’re letting your imagination run wild, bringing a story to life, or looking for that perfect video to communicate what you’re thinking, Bing Video Creator puts the power of video creation at your fingertips. We’re excited to empower anyone to turn their words into wonder through an AI-generated video.

So nutzt du das Video-Tool

Im rechten unteren Screen-Bereich der Bing App kannst du aus der Auswahl der Tools den Video Creator auswählen. Du kannst auch in der Search Bar nach dem Bing Video Creator suchen.

So kommst du in der Bing App zum Bing Video Creator, © Microsoft , Smartphone Mockups mit Bing App und Icons für Tools
So kommst du in der Bing App zum Bing Video Creator, © Microsoft

Bist du im Tool, kannst du deinen Text-Prompt eingeben und Videos von bis zu fünf Sekunden Länge im 9:16-Format kreieren. Das 16:9-Format kommt bald dazu. Bis zu drei Videos kannst du gleichzeitig generieren lassen. Das fertige Video kannst du herunterladen oder teilen, auch den Link zum Video kannst du direkt weitergeben. Alle Kreationen speichert Microsoft für 90 Tage, in denen du die Prompts noch verfeinern oder die Videos erneut erstellen kannst. Ist eines davon etwa als Promo oder auf TikTok, im Reel oder als Short gut angekommen, kannst du ein ähnliches noch einmal erstellen.

Microsoft zeigt auf dem Blog mehrere Beispiele, teilweise mit Prompt:

In a busy Italian pizza restaurant, a small otter works as a chef and wears a chef’s hat and an apron. He kneads the dough with his paws and is surrounded by other pizza ingredients.

Tipps zur Prompt-Optimierung für den Bing Video Creator

Zusätzlich zu den Beispielvideos liefert Microsoft ein paar Tipps, die die KI-Videokreation – mit jedem Tool – optimieren können.

  1. Sei deskriptiv: Beim Prompting für Visuals kommt es auf die Details an. Microsoft rät: Anstelle von „eine Person, die läuft“ beispielsweise zu schreiben: „eine junge Frau mit rotem Mantel läuft im Sonnenaufgang durch eine verschneite Waldlandschaft“.
  2. Nutze Sprache, um Szenen zu definieren: Mit Verben wie tanzen, transformieren oder erkunden kannst du der KI Intentionen und Bewegungen vermitteln, Adjektive wie verträumt, sonnig oder filmisch können zum atmosphärischen Setting beitragen.
  3. Experimentiere mit Tonalität und Stil: Mit spezifischen Prompt Modifiern kannst du das Setting deines Videos schnell umwandeln. Schreibe zum Beispiel: „animiert wie ein Cartoon“ oder „im Stil eines Film-Trailers“.

Bei jeder Videokreation gibt Microsoft Video-Credits an und beruft sich auf den C2PA für sichere KI-Nutzung. Zudem werden die Responsible AI-Prinzipien von Microsoft unterstützt. Welche Quellen aber Sora für das KI-Videotraining genutzt hat und ob dabei Werke von Künstler:innen und Creatorn ohne konkrete Zustimmung miteinbezogen wurden, ist unklar.

Während Microsoft mit dem Bing Video Creator die KI-Kreation der User vorantreibt, können die Nutzer:innen dank der neuen Copilot Search in Bing auf eine KI-gestützte Konkurrenz für Google und Perplexity zugreifen, die blitzschnell kompakte Informationen liefert und das KI-Reasoning dahinter anzeigt.


Konkurrenz für Google und Perplexity:

Das kann Copilot Search in Bing

Person sitzt an Schreibtisch vor Bildschirm, darauf die Copilot Search in Bing
© Microsoft via Canva

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Edits arbeitet an Teleprompter Feature für Video-Creator

Edits arbeitet an Teleprompter Feature für Video-Creator

Woche für Woche entwickelt sich die Standalone App zur Videobearbeitung Edits weiter. Seit dem globalen Launch Ende April hat die Konkurrenz für CapCut, Canva, Adobe Premiere Pro und Co. schon eine ganze Reihe vielfältiger neuer Funktionen und Zusatzoptionen erhalten. Dazu zählen neue Schriftarten und neue Voice-Effekte sowie Videoeffekte, sogenannte Beat Marker für die Synchronisation von Video und Sounds, ein Inspiration Tab und die Apply all-Funktion, mit der sich Filter, Effekte, Übergänge und weitere Bearbeitungen gleichzeitig auf alle Clips eines Projekts anwenden lassen.

Während Edits nun eine weitere Apply all-Verbesserung im Soundkontext erhalten soll, hat der Prouct Lead der App, Tom Bender, ebenso eine Teleprompter-Option angekündigt, die unter anderem das jüngst eingeführte Crop Feature ergänzt – sodass Creator ihre Videos noch einfacher und schneller zusammenstellen, bearbeiten und optimieren können.


Crop Feature endlich bei Edits:

Videobearbeitung für Reels noch einfacher

Smartphone Mockup mit Video-Tool Edits und Zuschnitt vom Video auf Screen, rosa-orangener Hintergrund mit dünnen Streifen
© Instagram via Canva


Creator-Videos mit Produktion wie im Fernsehen? Teleprompter Feature für Edits kommt

Im Gespräch mit Reece Rogers hat Bender für WIRED einige Neuerungen für Edits vorgestellt, die die Relevanz der App für Creator weiter steigern sollen. Immerhin war diese nach dem Start mit Interesse, teilweise aber auch Ernüchterung aufgenommen worden. Einige Creator und Social-Media-Expert:innen bemängelten fehlende Funktionen. In den aktuellen iPhone App Charts im Bereich „Foto und Video“ belegt Edits derzeit nur Rang zwölf (Stand: 3. Juni 2025), hinter CapCut, Canva, TikTok Studio und Co. Daher ist Meta daran gelegen, die App so rasch wie möglich weiter aufzurüsten. Laut Tom Bender geht Edits dabei besonders auf das Feedback der Creator ein und versucht, jeden Monat, ja beinahe jede Woche neue Features bereitzustellen.

Eines davon, noch ein MVP (Minimum Viable Product) ist das Teleprompter Feature. Dieses soll in den nächsten Wochen ausgerollt werden. Damit haben Creator die Möglichkeit, beim Ablesen von Skripten oder vorgeschriebenen Sketch-Texten und dergleichen direkt in die Kamera zu schauen. Das erinnert an die Teleprompter bei TV-Sendungen oder Nachrichten-Shows. Mit dem Feature könnten die Creator die Problematik umgehen, sich lange Textpassagen erst merken oder für das Ablesen zur Seiten schauen und gegebenenfalls weitere Schnitte einbauen zu müssen.

Ein genaues Startdatum für die Funktion gibt es nicht. Wer sich aber für eine solche interessiert, kann auch mithilfe von KI-Diensten eine eigene Teleprompter-Variante entwickeln. Das demonstriert Jeremiah Warren, Creative Director und Fotograf für Perplexity. Die AI Answering Machine launchte jüngst die Perplexity Labs, eine Art digitalen Projektraum, der mit KI-Unterstützung Projekte von Nutzer:innen umsetzen kann. Das Unternehmen erklärt:

[…] Labs can craft everything from reports and spreadsheets to dashboards and simple web apps — all backed by extensive research and analysis. Often performing 10 minutes or more of self-supervised work, Perplexity Labs use a suite of tools like deep web browsing, code execution, and chart and image creation to turn your ideas and to-do’s into work that’s been done […].

Pro User von Perplexity können mithilfe von Labs nun selbst ein Teleprompter Feature entwickeln, indem sie einfach einen entsprechenden Prompt eingeben und die KI für die App-Entwicklung einsetzen. Wie das geht, zeigt Warren im Video.

Auch mit anderen KI-Diensten dürfte die Entwicklung eines Zusatz-Features möglich sein.

Noch mehr Edits-Funktionen in Aussicht

Die Edits nutzenden Creator können sich indes noch auf ein weiteres hilfreiches Feature freuen. Demnächst sollen sie die Lautstärke der Videos im Apply all-Kontext mit einem Regler für alle Videos in einem Projekt gleichzeitig anpassen können.

Edits auf Smartphone Screen, Videobearbeitung mit Ton und Buttons, schwarzer Hintergrund;
Eine neue Lautstärkeoption für alle Videos in einem Projekt auf Edits, © Meta via WIRED
Eine neue Lautstärkeoption für alle Videos in einem Projekt auf Edits, © Meta via WIRED

Mit diesem und vielen weiteren Features möchte Meta die App nach und nach zu einer relevanten Option für Instagram Creator und viele weitere User aus der Branche machen. Durch die enge Verbindung zu Instagram, Facebook und Threads dürfte der Konzern gute Karten für einen Nutzungszuwachs haben, zumal die Feature Updates nicht abreißen. Und umsonst ist die App auch noch, obgleich es bereits Hinweise auf künftige Paid-Funktionen gab.

Dabei ist Edits nur eine App aus Metas immensem Social-Media-Kosmos, der Milliarden User umfasst, die in kurzer Zeit abertausende Reels kreieren. Auch eine Standalone Reels App stand nach Angaben von The Information zuletzt schon im Raum. Kein Wunder, denn neue Apps bringen Meta neues Ad-Inventar, was am Beispiel Threads zu sehen ist. Die Social-Media-Konkurrenz für X hat schon über 350 Millionen monatlich aktive User, wird jetzt mit Werbung bespielt und sorgt für mehr Umsatz bei Meta. Im ersten Quartal 2025 lag der Werbeumsatz Metas schon bei 41,4 Milliarden US-Dollar.


Lass dich inspirieren:

Edits Update für deinen Video-Content

Edits Update
© Instagram via Canva

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