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Das populäre “With Me”-Videoformat ist derzeit gefragter als sonst. Während User zu Hause bleiben, steigen die Views von Videos, die alltägliche Aktivitäten im Haus darstellen.

„Get ready with me“, „Study with me“, „Clean with me“ und so weiter: Auf YouTube zeigt sich ein rasanter Anstieg von „With me“-Videos, während die meisten Nutzer ihre Zeit zu Hause verbringen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. In den jeweiligen Videos gehen die Creator, begleitet von einer Kamera, meist alltäglichen Aktivitäten nach. Seit Jahren erfreut sich das Format großer Beliebtheit, wie YouTube erklärt. Doch jetzt erlebt der „With me“ Content einen wahren Aufschwung.

YouTube-Kampagne: #StayHome #WithMe

Videos mit #WithMe im Titel haben laut YouTube seit dem 15. März um 600 Prozent erhöhte tägliche Views. Die Aufrufe von Videos mit „at home“ im Titel stiegen um etwa 590 Prozent. Doch es sind nicht nur die Zuschauer, die in Coronazeiten das Format vorantreiben. Auch die Creator selbst pushen die Inhalte. Schließlich müssen sich alle YouTuber, die sonst draußen unterwegs sind und dabei filmen, jetzt etwas Neues ausdenken. YouTube unterstützt ihre Bemühungen mit der „#StayHome #WithMe“-Kampagne. Seit drei Tagen läuft die Kampagne und ruft mit Hilfe zahlreicher Content Creator dazu auf, zu Hause zu bleiben. YouTube hat im eigenen Channel sogar diverse Playlists erstellt, so zum Beispiel „Jam with me“, „Workout with me“ oder „Meditate with me“.

Die ersten „With me“-Videos sind 13 Jahre alt

Die ersten „With me“-Videos erschienen 2007. Bis 2011 fristete das Genre jedoch eher ein Nischendasein. Mit dem Aufkommen der Beautyszene entstanden die „Get ready with me“ Videos, in denen sich die Creator bei der Morgenroutine und beim Schminken filmten. Mittlerweile teilt sich das Genre in zahlreiche Kategorien.

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