News auf Social Media: Auf diesen Plattformen werden Nachrichten konsumiert

News auf Social Media: Auf diesen Plattformen werden Nachrichten konsumiert

Schon lange wird Social Media nicht mehr nur noch dafür genutzt, Inhalte mit Freunden zu teilen. Die Plattformen sind für viele Menschen ein zentraler Ort für den Konsum von Content geworden. Und auch Nachrichten werden immer häufiger auf den Sozialen Medien geteilt und gelesen. Diese Entwicklung birgt jedoch gewisse Risiken. So sind etwa Fehlinformationen auf Social Media ein weitreichendes Problem: Auf Facebook werden Fake News mittlerweile häufiger angeklickt als Nachrichten aus vertrauenswürdigen Quellen. Wie genau es um den Nachrichtenkonsum auf Social Media steht und welche Plattformen hierfür besonders oft genutzt werden, verrät ein Report des Pew Research Centers. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Weniger News-Konsum auf Social Media als 2020

Der Bericht, welcher die Gewohnheiten von 11.178 Menschen in den USA untersucht hat, offenbart, dass der Nachrichtenkonsum auf Social Media leicht zurückgegangen ist. Während 2020 noch ganze 23 Prozent angaben, häufig Nachrichten über Social Media zu lesen, liegt diese Zahl 2021 bei nur noch 19 Prozent. Fast ein Viertel gibt an, ihre News niemals auf den Social-Plattformen zu konsumieren. Der geringfügige Rückgang kann mehrere Ursachen haben: Möglicherweise wird News auf Social Media mit mehr Skepsis begegnet, doch auch eine generelle Abnahme der auf den Sozialen Medien verbrachten Zeit kann ein Grund sein. Dennoch nutzt fast die Hälfte der Befragten oft oder manchmal Social Media, um dort ihre Nachrichten zu erhalten.

© Pew Research Center

Facebook und YouTube sind die beliebtesten Plattformen für Nachrichten

Facebook liegt mit großem Abstand auf dem ersten Platz der Social-Plattformen, die für den Konsum von Nachrichten genutzt werden. Während 66 Prozent der Befragten angeben, Facebook zu nutzen, bezieht fast die Hälfte von ihnen, nämlich 31 Prozent, hier auch ihre Nachrichten. YouTube verfügt mit 72 Prozent der Studienteilnehmer:innen über noch mehr User als Facebook, und immerhin 22 Prozent dieser nutzen die Plattform auch für Nachrichten. Alle anderen Social-Media-Seiten liegen weit hinter Facebook und YouTube. Twitch wird mit nur einem Prozent am seltensten für den Konsum von News genutzt.

© Pew Research Center

Twitter User konsumieren regelmäßig News auf der Plattform

Eine besonders interessante Entwicklung lässt sich im Fall Twitter beobachten. Zwar nutzen insgesamt weniger Menschen die Plattform. Doch von denjenigen, die auf Twitter aktiv sind, konsumieren ganze 55 Prozent hier regelmäßig Nachrichten. Dies kann daran liegen, dass Twitter vom Charakter her mehr auf Nachrichten ausgerichtet ist als andere Plattformen, wie das Pew Research Center erklärt:

When looking at the proportion of each social media site’s users who regularly get news there, some sites stand out as being more “newsy” even if their total audience is relatively small. Twitter, for example, is used by 23% of U.S. adults, but more than half of those users (55%) get news on the site regularly.

© Pew Research Center

Weitere Ergebnisse der Umfragen zeigen verschiedene demografische Trends auf. So wird etwa Facebook vor allem von Frauen für den News-Konsum genutzt, und Snapchat und TikTok sind insbesondere für junge Erwachsene beliebte Plattformen für Nachrichten. Die Ergebnisse offenbaren die Eigenheiten und Unterschiede der verschiedenen Sozialen Medien im Bezug auf die Verbreitung und den Konsum von Nachrichten. Auch Marketer und Brands können aus den Ergebnissen wichtige Erkenntnisse mitnehmen, die die spezifischen Merkmale der verschiedenen Social-Plattformen betreffen.

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Dass Social Commerce einer der Trends des aktuellen und kommenden Jahres ist, ist lange kein Geheimnis mehr. So gut wie jedes Unternehmen versucht auch über Instagram, Facebook, TikTok, Snapchat oder Pinterest Produkte zu verkaufen. Und das aus gutem Grund: Nach Angaben von McKinsey wuchs der US-amerikanische E-Commerce-Markt im ersten Quartal 2020 so stark wie im gesamten Jahrzehnt davor.

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Kannst du bald Idea Pins bei Facebook und Instagram teilen?

Kannst du bald Idea Pins bei Facebook und Instagram teilen?

Pinterest möchte es für User erleichtern, die maximale Reichweite aus ihren Idea Pins herauszuholen. Das Story-ähnlich Feature, das Pinterest erst kürzlich launchte, könnte daher bald eine Sharing-Funktion bekommen. Das heißt, das Idea Pins bald auch bei Instagram oder Facebook geteilt werden können. Den Feature-Test entdeckte der Twitter Account @whimchic und teilte davon einen Screenshot:

In dem Tweet heißt es, dass die Idea Pins auf Instagram und Facebook ein Pinterest-Wasserzeichen haben. So sollen User auf das neue Feature aufmerksam gemacht und zur Inspirationsplattform gelockt werden.

Wasserzeichen in den Idea Pins: Schränkt Instagram vielleicht die Reichweite ein?

Dass viele User Instagram und Facebook als Distributionskanal nutzen – auch um Content, der in anderen Apps entstanden ist, zu promoten –, ist dem Social-Konzern nicht unbekannt. Allerdings möchte die Facebook-Familie natürlich vornehmlich Content pushen, der auf der eigenen Social-Plattform entstanden ist. Deswegen schränkt Instagram beispielsweise bereits die Reichweite von Reels ein, die das TikTok-Wasserzeichen vorweisen.

Es ist also vorstellbar, dass das Wasserzeichen bei den Idea Pins ebenfalls dazu führen könnte, dass Instagram und Facebook die Views und Reichweite drosselt. So hätte die Funktion, die sich nun im Test befindet, nur einen Bruchteil des von der Inspirationsplattform gewünschten Effekts.

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Eines ist klar: Video-Content ist nicht nur in den sozialen Netzwerken ein Trend. Im on-demand Webinar von movinimage erfährst du in knackigen 25 Minuten, wie du das Format auch für deinen Online-Handel nutzen kannst.

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Netflix for free: Spezialangebot für Android User nicht für alle verfügbar

Netflix for free: Spezialangebot für Android User nicht für alle verfügbar

Eine ganze Staffel von Bridgerton, Lupin oder Blood & Water bei Netflix schauen, und das völlig kostenlos: Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Doch der Streaming-Dienst bietet nun genau das an. Um den inzwischen 209 Millionen zahlenden Kund:innen weitere hinzufügen zu können, wurde ein komplett kostenfreies Angebot ins Leben gerufen. Dieses ist aber einerseits nur auf mobilen Geräten von Android verfügbar und bietet andererseits lediglich einen Teil des gesamten Netflix Contents an. Vor allem aber steht das Angebot zunächst nur in einem Land in Afrika zur Verfügung.

Kostenfreier Netflix-Konsum in Kenia – folgen weitere Regionen?

Auf dem offiziellen Netflix Blog erklärt Cathy Conk, Director für Produktinnovation beim Unternehmen, dass das Angebot für Menschen in Kenia gilt. Diese können sich, sofern sie mindestens 18 Jahre alt sind, einfach mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort für die Netflix Experience anmelden. Dabei werden keine Zahlungsinformationen erfasst. Anschließend können sie mobil via Android eine Vielzahl der populären Filme und Serien der Plattform konsumieren. Dazu zählen der Publikums-Hit Bridgerton, der Actionfilm Army of the Dead und die südafrikanische Serie Blood & Water.

Free Plan Interface
In Kenia gibt es die neue kostenfreie Netflix Experience, © Netflix

Mit diesem Angebot hofft das Unternehmen User davon zu überzeugen, künftig zahlungspflichtig das gesamte Angebot von Netflix wahrzunehmen. Die Watching Experience fungiert also als Teaser. In Kenia wurde dieser erste Test gestartet, da dort viele Menschen bisher noch nicht auf den Streaming-Dienst zugreifen.

If you’ve never watched Netflix before — and many people in Kenya haven’t — this is a great way to experience our service. And if you like what you see, it’s easy to upgrade to one of our paid plans so you can enjoy our full catalog on your TV or laptop as well,

so Cathy Conk.

Könnte das Feature in weiteren Ländern ausgerollt werden?

Für Netflix kommt diese kostenfreie Experience in Kenia einer Marketing- und Branding-Kampagne gleich. Dabei fragen sich viele User andernorts womöglich, ob ein ähnliches Angebot auch in ihre Region kommen könnte. Gegenüber Variety gab das Presseteam von Netflix an, dass Kenia als Testraum gewählt wurde. Sollte die Aktion dort zu gute Resultate für das Unternehmen liefern – das heißt zu mehr kostenpflichtigen Abonnements führen –, könnte sie auf andere Regionen ausgeweitet werden. Dass ein vergleichbares Angebot in einem Land wie Deutschland zur Verfügung gestellt wird, ist allerdings unwahrscheinlich. Laut Analyseunternehmen Comparitech hat Netflix hierzulande rund elf Millionen zahlende User – und Deutschland zählt damit zu den größten Märkten für das Unternehmen überhaupt.

Für Netflix ist es nicht das erste Mal, dass Content der Plattform kostenfrei angeboten wird. Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise eine Website gelauncht, die einige Filme und Serien for free angeboten hat. Dort gab es etwa Stranger Things, Bird Box und Our Planet zu sehen. Die Aktion ersetzte in einigen Regionen wie Deutschland den kostenlosen Probemonat, den es nicht mehr gibt. Allerdings ist die entsprechende Web App in Deutschland inzwischen nicht mehr abrufbar. Das bestätigt auch der Tech Publisher Chip.

Wie viel Erfolg der neue Test von Netflix in Kenia hat, muss die Zeit zeigen. Allerdings gibt es vor allem in Afrika und Asien noch einige unerschlossene Märkte für den Streaming-Dienst. Diese könnten künftig für ein beschleunigtes Wachstum sorgen.

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Stalker Mode on: Facebook versteckt Story Views

Stalker Mode on: Facebook versteckt Story Views

Wenn man als Instagram User eine Story postet, ist es spannend zu sehen, wie viele Menschen und wer genau sich diese Story angeguckt hat. Sei es um zu sehen, ob der Schwarm den Post mitbekommen hat oder für Creator und Unternehmen, um zu wissen, welche Personen sie erreicht haben. Doch nun möchte Facebook diese Daten einschränken. Mehrere User berichten davon, dass sie keine Einzelpersonen mehr in ihrer Story-Statistik sehen. Stattdessen wird nur noch die Anzahl der Viewer angezeigt.

„We’re trying someting new“

Der Social-Media-Experte Matt Navarra fragte auf Twitter nach Erfahrungen. Mehrere User konnten berichten, dass ihnen ein Pop-up angezeigt wurde, in dem die verschwundenen Story Views angekündigt wurden. Die Twitter-Nutzerin Elodie Flenniau postete einen Screenshot des Pop-ups.

© Elodie Flenniau – Twitter

Bisher können Facebook User in den Statistiken ihrer Story nachvollziehen, wie viele Menschen ihre Story angeguckt haben. Außerdem erhalten sie eine Liste aller Viewer und ihrer Reactions. Nach dem Pop-up ist dies nicht mehr möglich, was bedeutet, dass User nun Stories angucken können, ohne dass die Creator es mitbekommen. Zudem teilen viele User ihre Stories öffentlich, sodass jede:r unerkannt Stories angucken könnte. In den Einstellungen bei einer Story-Erstellung kann jedoch angepasst werden, wer die Story angucken kann.

© Screenshot Facebook

Es gibt kein Feedback von Facebook, warum mit der eingeschränkten Story-Views-Anzeige experimentiert wird. Seit einigen Monaten können Instagram User die Anzahl der Likes ihrer Feed Posts verschwinden lassen. Das soll ungesunde Vergleiche mit anderen unterbinden und den Spaß am Posten zurückbringen. Ob bei den Stories der gleiche Gedanke dahintersteckt, ist unklar.

Für eine vereinfachte Netiquette? So ist es nicht mehr seltsam, wenn Expartner:innen die Story gucken

Andrew Hutchinson von SocialMediaToday vermutet in seinem Artikel zu dem Thema, dass Facebook unangenehme Situationen vermeiden will, wie wenn Kolleg:innen die Urlaubs-Story anschauen oder Expartner:innen immer die ersten Viewer sind:

[…] if your new colleague is checking out your holiday snaps, maybe that’s a little weird, and maybe it could make things strange at work, even though it’s a relatively harmless action. I’d assume that’s what Facebook is looking to avoid, those potentially awkward circumstances where someone is checking out your content which might make you feel uncomfortable, even though there’s no ill-intent on the part of the viewer.

Das wäre eine Erklärung, jedoch haben User immer noch die Kontrolle darüber, wer ihre Story angucken kann und haben sogar die Möglichkeit, einzelne Personen davon auszuschließen. Kein Grund also für Facebook, diese Entscheidung für alle User zu übernehmen. Denn gerade für Unternehmen und Creator kann es wichtig und interessant sein, zu wissen, wer die Stories anguckt. Dazu, ob der Test auch bei Instagram eingeführt wird, gibt es bisher noch keine Hinweise.

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