Whitepaper: IT Hardware leasen statt kaufen

Leasing statt Kauf: Was bei Autos Usus ist, kann auch bei IT-Hardware sinnvoll sein. Mittlerweile entscheiden sich immer mehr Unternehmen gegen einen Kredit und für einen Leasingvertrag. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:

  • stets aktuelles Equipment
  • übersichtliche Kostenstrukturen
  • frei bleibendes Kapital
  • hohe IT-Sicherheit
  • Service und Wartung
  • Employer Branding
  • Steuern sparen

Wie das Ganze funktioniert und ob das Leasing von IT Hardware auch für dich das Richtige ist, erfährst du im Whitepaper von Aluxo.

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PC as a service“ 

Wer sich auf dem Markt behaupten, Mitarbeiter:innen zufriedenstellen und die Digitalisierung erfolgreich meistern will, muss IT-technisch auf dem neuesten Stand bleiben. Geleastes Equipment erleichtert dies ungemein. Im Whitepaper „Leasen statt kaufen“ von Aluxo erfährst du, was es dabei zu beachten gibt. So wird erklärt, welche steuerlichen Aspekte eine Rolle spielen, wann sich Leasing für dich lohnt, wie sich Raten zusammensetzen und vieles mehr.

Lade dir jetzt das Whitepaper herunter und entscheide, ob Leasing auch für dich eine Option ist.

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Weltfrauentag: Die 3 beliebtesten Bilder von Frauen im Jahr 2020

Weltfrauentag: Die 3 beliebtesten Bilder von Frauen im Jahr 2020

Visualität spielt bei der Kommunikation eines Unternehmens oder einer Marke eine große Rolle. Viele Brands legen zunehmend Wert darauf, sich möglichst vielfältig und inklusiv zu präsentieren. Passend zum Weltfrauentag zeigt eine Analyse der Medienplattform iStock, dass auch das Frauenbild, das von Unternehmen vermittelt werden möchte, immer diverser wird. Die Untersuchung hat ergeben, dass 2020 die drei meistverkauften Bilder mit dem Suchbegriff „Frau“ eine Schwarze Frau, eine Frau, die asiatisch gelesen werden kann, und eine Frau, die dem Anschein nach aus Indien stammt, zeigen. Dies verdeutlicht die große Nachfrage nach diversem Bildmaterial und beweist, dass stereotypische Darstellungen zunehmend weniger gefragt sind.

Dr. Rebecca Swift, Global Head of Creative Insights bei iStock, kommentiert diese Studienergebnisse zum Weltfrauentag wie folgt:

Tatsache ist, dass unsere Wahrnehmung dessen, was möglich ist, dadurch geprägt wird, was wir sehen. Aus diesem Grund ist es sowohl beruhigend als auch äußerst erfreulich, zu wissen, dass unsere Kunden nicht nur nach Bildern suchen, die vielfältige Frauen in einem positiven Kontext zeigen, sondern diese letztendlich auch herunterladen und verwenden. Das bedeutet nämlich auch, dass sich die visuelle Darstellung von Frauen auf der ganzen Welt verbessert. Diese Entwicklung sollte definitiv gefeiert werden.

Mehr Diversität und Inklusion: 74 Prozent erwarten kulturelle Vielfalt in den Unternehmen

Diese positive Entwicklung hin zu mehr Diversität und Inklusion spiegelt sich auch in den Erwartungen wider, die Konsument:innen heute an die visuellen Inhalte von Marken stellen. Denn die Studie zeigte weiter, dass es 67 Prozent Befragten aus Deutschland wichtig ist, dass die Unternehmen, bei denen sie einkaufen, Vielfalt in all ihren Formen zelebriert. Mit 74 Prozent sind es vor allem junge Kund:innen, die die Meinung vertreten, dass Diversität etwas ist, das sie nicht nur sehen wollen, sondern sogar erwarten.

Das lokale Google Ranking zu verbessern, sollte auf der Prioritätenliste jedes Unternehmens stehen. Das Salesurance E-Book zeigt auf, wie das Google Ranking funktioniert und welche Faktoren entscheiden, welches Unternehmen von Google auf den obersten Plätzen gerankt wird.

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Internationaler Frauentag: So feiern die Social-Media-Plattformen female Empowerment

Internationaler Frauentag: So feiern die Social-Media-Plattformen female Empowerment

Am 8. März wird jährlich der Internationale Frauentag begangen, um auf immer noch vorherrschende Ungleichberechtigung der Geschlechter, Gewalt gegen Frauen und die weibliche Emanzipation unter anderem in der Arbeitswelt aufmerksam zu machen. Auch im 21. Jahrhundert haben Frauen vielerorts noch nicht die gleichen Rechte wie Männer. Daher spielt der Weltfrauentag nicht nur in Politik und Medien mittlerweile eine Rolle, sondern auch auf Social Media. Wir zeigen dir wie TikTok, Facebook und Co. weltweit Frauen feiern möchte.

#WhenWomanWin: TikTok feiert von Frauen geführte Unternehmen und Female Leaders auf der Plattform

Die Kurzvideo-App kündigte an, eine Reihe von Events anlässlich des Women’s History Month zu veranstalten. Im März soll wöchentlich ein thematischer Schwerpunkt mit Bezug auf weibliche Creator oder Frauen, die ein Business aufgebaut haben, gesetzt werden. TikTok erklärt:

This month, we’re celebrating the incredible women who use their strength, intelligence and creativity to make a lasting impact on the global TikTok community and beyond. […] Throughout March, we’ll unveil a variety of themed programming featuring popular creators, and beloved artists and celebrities who are inspiring powerhouse women.

Weiter launcht die Social Media App eine eigene Website zu den Aktionen rund um den internationalen Frauentag und pusht in den unterschiedlichen Wochen verschiedene Hashtags wie #WhenWomenWin, #ThankstoHer oder #SheEarnedIt.

@tiktok

get ready for unstoppable voices of woman-identifying people everywhere. #WomensHistoryMonth is now and we’re here for it 💪#WhenWomenWin

♬ original sound – TikTok

Snapchat will Support für Frauen mit Stickern fördern

Auch der Social-Media-Pionier möchte auf den Weltfrauentag aufmerksam machen. Daher launchte Snapchat bereits Ende Februar 2021 zahlreiche Sticker, die die User in ihre Snap Stories einbauen können. Schriftzüge wie „Commit to Equality“, „Empowered Women empower women“ oder „Support your Sisters“ soll eine aktive gegenseitige Unterstützung unter Frauen repräsentieren.

Social-Media-Riese in Feierlaune: Instagram und Facebook zelebrieren den Internationalen Frauentag

Auch der Social-Media-Konzern feiert den Frauentag 2021. So gab das Unternehmen bekannt, dass eine Vielzahl von Aktionen sowohl auf Facebook als auch auf Instagram durchgeführt werden. Im Rahmen dieser Ankündigungen ist der Launch von Live Rooms auf Instagram wohl die größte Neuerung. Zusätzlich rollte Facebook für Instagram und den Messenger neue Sticker aus, die auf den Women’s History Month aufmerksam machen sollen.

Frauentag 2021 Facebook Instagram Sticker
Neue Sticker im Messenger und auf Instagram anlässlich des Women’s History Month, © Facebook

Auf Facebook feiert der Social-Media-Riese den Frauentag mit verschiedenen Aktionen, um Frauen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. So erklärt die Social-Plattform in einem Blogpost:

On Facebook we’re encouraging people to #shoutout a leading lady in their life. Use #shoutout and #IWD2021 to find and share inspiring stories. We’re also launching a new category in Community Help on Facebook to enable people and nonprofits to organize drives and collect essential items like clothing, undergarments, shoes and feminine hygiene products for underserved women and girls.

Weiter stellte Facebook eine Infografik zusammen. In dieser wird gezeigt, wie Frauen 2020 die Social-Plattform genutzt haben, um in der Coronakrise zu helfen oder ihre eigene Karriere voranzutreiben.

So haben Frauen Facebook 2020 genutzt, © Facebook

First of many: Google feiert erfolgreiche Frauen als Vorbilder

Auch der Suchmaschinengigant feiert den Woman’s History Month 2021 mit einer besonderen Aktion. Unter dem Titel „First of many“ zeigt Google zum Internationalen Frauentag in einem Video Frauen, die als Durchbrüche in Sport, Entertainment und Wissenschaft erzielen konnten.

So zeigt Google in dem Clip beispielsweise die Rapperin Cardi B. Die Musikern gewann 2019 als erste Solokünstlerin in der Kategorie „Bestes Rap-Album“ einen Grammy. Auch die deutsche Wissenschaftlerin, Ärztin und Unternehmerin Özlem Türeci, die maßgeblich am Impfstoff gegen Covid-19 mit geforscht hat, ist in dem Video zu sehen.

Dass der Women’s History Month und der Internationale Frauentag in den Social-Media-Netzwerken mittlerweile ein Anlass für den Launch neuer Features und mannigfaltiger Aktionen ist, ist ein eindeutiges Zeichen, dass Gleichberechtigung und Female Empowerment auch bei vielen Online Communities immer wichtiger werden.

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Hidden Likes bei Instagram: Bekommen Creator bald die Wahl?

Hidden Likes bei Instagram: Bekommen Creator bald die Wahl?

Like, share, comment – wie gut ein Post bei Instagram funktioniert, hängt stark vom Engagement der User ab. Und da Bilder und Videos eher geliked als geteilt oder kommentiert werden, ist die Zahl der Likes ein für viele Creator relevanter, da auch messbarer Hinweis auf die Popularität des Contents. Doch bereits 2019 kündigte Instagram an, die Zahl der Likes – zunächst nur testweise – verstecken zu wollen. Anfang März sorgte dann ein Fehler bei der Plattform für Furore: Der Test für die Hidden Likes war versehentlich ausgeweitet worden und die Like-Anzahl war unter beinahe allen Posts verschwunden. Inzwischen sind die Likes zwar zurückgekehrt, doch die Diskussion um die Anzeige der Likes ist aufs Neue entbrannt. Nun hat sich Adam Mosseri, Head of Instagram, selbst zu Wort gemeldet und gibt an, dass Instagram daran arbeitet, die nur für Creator sichtbare Like-Anzahl als Option für User möglicherweise schon in den kommenden ein bis zwei Monaten zur Verfügung zu stellen. Ein entsprechendes Feature wurde bereits entdeckt.

„Eine polarisierende Idee“ – Instagram möchte versteckte Likes nicht obligatorisch machen

In einem kurzen Video, das Mosseri bei Twitter geteilt hat und das sich unter anderem auch mit den gerade gelaunchten Live Rooms beschäftigt, erklärt der Instagram-Chef, dass die Idee, die Likes bei Posts nicht mehr anzuzeigen, durchaus unterschiedlich aufgefasst wird. Daher arbeite man daran, diese Anzeige für die User bereitzustellen, die sie möchten, aber auch denen, die sie nicht möchten, keine Hidden Likes aufzuzwingen. Adam Mosseri sagt:

Clearly it’s a very polarizing idea. So right now, what we’re looking for is: Is there a way for us to bring private like accounts to those who are interested in it and not to those who aren’t? So expect more on that from us the next month, maybe two. And hopefully we’ll come with the right balance.

Dass Instagram tatsächlich bereits an der optionalen Funktion arbeiten könnte, zeigt eine Beobachtung von Mobile-Entwickler Alessandro Paluzzi. Bereits im Januar tweetete er einen Screenshot, der zeigt, dass Instagram an einer Option zum Verstecken der Like-Anzahl arbeitet. Dabei wird in diesem Test deutlich, dass Creator die Like-Anzahl direkt bei der Erstellung der Posts unter „Advanced settings“ verstecken können.

Zum Zeitpunkt seines Posts war noch völlig unklar, ob und wann eine entsprechende Funktion für mehr oder sogar alle Instagram User ausgerollt wird. Nach den jüngsten Aussagen von Adam Mosseri können Creator auf der Plattform womöglich noch vor dem Sommer 2021 damit rechnen. Ob sich aber viele dazu entschließen würden, die Anzahl ihrer Likes – die sie selbst immer noch sehen könnten – zu verstecken, bleibt fraglich. Denn nach wie vor gelten Likes als Indikator für erfolgreichen Content. Eine Aufweichung dieser Beziehung könnte allerdings einen umfassenden Effekt auf die Social-Media-Landschaft haben.

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Neue Studie: So viele Hashtags solltest du auf Instagram benutzen

Neue Studie: So viele Hashtags solltest du auf Instagram benutzen

Wer auf Instagram organisch wachsen möchte, muss sich dabei zu einem großen Teil auf Hashtags verlassen. Diese helfen dabei, eine größere Reichweite zu erlangen und neue Follower für sich zu gewinnen. Neben der Frage, welche Hashtags am sinnvollsten sind, ist auch die Anzahl dieser ein oft und viel diskutiertes Thema. In den aktuellen Hashtag Benchmarks haben die Expert:innen von Fanpage Karma von Januar bis Dezember 2020 über fünf Millionen Beiträge untersucht und herausgefunden, was die optimale Anzahl ist und welchen Impact Hashtags auf deine Interaktionen und Reichweite haben können.

Instagram: Wie viele Hashtags werden durchschnittlich pro Post genutzt?

Bei Hashtags auf Instagram gibt es eine Begrenzung nach oben. Mehr als 30 pro Post kannst du nicht verwenden. Doch solltest du diese komplett nutzen? Zunächst hat Fanpage Karma untersucht, wie viele Hashtags derzeit pro Post genutzt werden. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten nicht an das Limit von 30 Hashtags gehen. Je nach Profilgröße wurden durchschnittlich zwischen drei und sieben Hashtags benutzt.

© Fanpage Karma

Interessanterweise steigt mit mehr Followern zunächst auch die Nutzung von Hashtags. Profile, die zwischen 1.000 und 5.000 Follower haben, nutzen dabei durchschnittlich am meisten (6,8 Hashtags pro Post). Ab über 5.000 Followern beginnt die Anzahl zu sinken und landet bei Profilen mit über fünf Millionen Followern bei durchschnittlich einem Hashtag. Das könnte darauf zurückzuführen sein, dass so große Profile nicht mehr aktiv ihre Reichweite oder Follower-Anzahl erhöhen müssen. Diese Grafik spiegelt nun zunächst aber nur reine Fakten wider und hat keine Aussagekraft darüber, ob die jeweiligen Profile mit ihrer Entscheidung richtig fahren. Hierfür muss vielmehr betrachtet werden, wie viele Interaktionen der einzelne Post hat.

Instagram: Wie viele Hashtags bringen die meisten Likes?

Ein Ansatz wäre es, die Likes eines Posts mit seiner Hashtag-Anzahl in Relation zu setzen und somit zu bestimmen, wie viele Hashtags in mehr Likes resultieren. Hierbei würde jedoch die Follower-Zahl das jeweiligen Accounts außer Acht gelassen, was die Zahlen verfälschen würde. Schließlich wird ein Account mit über einer Million Follower vermutlich immer mehr Likes bekommen als einer mit 1.000 Followern. Dementsprechend ist es notwendig, die Likes zunächst durch die Anzahl der Follower zu teilen, ehe sie mit den Hashtags abgeglichen werden. Aus der so entstandenen Grafik lässt sich schnell ablesen, welche Anzahl von Hashtags für mehr Likes am besten funktionieren.

© Fanpage Karma

Deutlich ist zu erkennen, dass die Likes pro Follower ansteigen, je mehr Hashtags verwendet werden. Am meisten Likes gibt es, wenn die 30 Hashtags komplett ausgenutzt werden. Wenn es also dein Ziel ist, möglichst viele Likes für deine Posts zu bekommen, dann solltest du für deine Posts auf Instagram immer 30 Hashtags benutzen.

Instagram: Wie viele Hashtags sollte ich für eine größere Reichweite nutzen?

Nicht immer sind Likes das primäre Ziel von Instagram Accounts. Was ist zum Beispiel, wenn du lieber deine Reichweite steigern möchtest? Auch hier hat Fanpage Karma Untersuchungen angestellt und die Reichweite pro Follower pro Post ins Verhältnis zu der Anzahl der genutzten Hashtags gesetzt.

© Fanpage Karma

In der Grafik ist zu erkennen, dass die Reichweite bei zwei bis zwölf Hashtags pro Post steigt. Ab da ist zwar auch noch ein Anstieg zu verzeichnen, doch zwischendurch fällt die durchschnittliche Reichweite auch immer wieder ab. Doch auch hier sind 30 Hashtags der eindeutige Gewinner. Warum es einen Einbruch bei 26-29 Hashtags gibt, konnten sich die Expert:innen jedoch nicht erklären.

Take-aways

Die Untersuchungen zeigen deutlich, dass sich die Anzahl der verwendeten Hashtags pro Instagram Post auf den Erfolg und die Reichweite auswirken kann. Wenn du also das Meiste aus deinen Instagram Posts holen möchtest, teste es doch einfach mal für 30 Tage aus und nutze bei jedem Post die Maximalanzahl an Hashtags. Achte dabei darauf, nicht immer die gleichen 30 Hashtags zu verwenden, sondern diese etwas zu variieren.

Lass uns in den Kommentaren wissen, ob du Unterschiede feststellen konntest!

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Programmatic: Grundlagenarbeit gegen die Black Box

Programmatic verspricht Werbetreibenden einen effizienten Einkauf von Werbekontakten in Echtzeit und häufig mit automatisierter Preisfindung. Und so treffsicher, dass sich jede Evaluation erübrigt. Damit geht jedoch ein kompletter Kontrollverlust einher, weswegen die Versprechungen von Technologiepartnerunternehmen und Agenturen durchaus kritisch hinterfragt werden sollten. Liefern die programmatisch eingekauften Werbekontakte tatsächlich die notwendige Qualität und den gewünschten Return on Investment? Wie lässt sich die Performance überprüfen?

Vorteil mit Geschmäckle

Der offene Programmatic-Markt, abseits der Walled Gardens, lebt von seiner Anbieter:innenvielfalt und der daraus resultierenden Wahlfreiheit für Kooperationspartner:innen. Denn um eine vergleichbare Reichweite im offenen Markt zu erzeugen, stellen Publisher ihr Inventar bei zahlreichen Plattformen gleichzeitig zur Verfügung. Das gibt Handlungsfreiraum und Kontrolle – zumindest in der Theorie.

Denn mit einer Fülle an Anbieterunternehmen steigt auch der Konkurrenzdruck und mithin der Preisdruck auf der Anbieter:innenseite. Im Sinne des Arbitragegeschäfts der Zwischenhändler:innen werden auf ihrer Seite also durchaus – und bei der Menge an Anbieterunternehmen gibt es genügend schwarze Schafe – Abstriche in Kauf genommen und getroffene Maßnahmen und Vorgehensweisen nicht hinterfragt.

Vom Vertrauen zur Transparenz

Auf eine Evaluierung zu verzichten, zeugt von Vertrauen. Jedoch alle Möglichkeiten zu haben, jederzeit eine Evaluierung vornehmen zu können ist Transparenz. Und Transparenz herzustellen bedeutet auch, Geschäftspartner:innen ein Grundverständnis der Strukturen zu geben, indem systemische, technische, preisliche und strategische Zusammenhänge vollständig offengelegt werden. Nur so können Kampagnen zielgerichtet in allen Facetten betrachtet werden und vor allem ist nur so erfolgreicher Kompetenzaufbau und -ausbau überhaupt möglich.

Warum das wichtig ist? Weil die Verschleierung und das Zurückhalten von Informationen allzu oft auf der Tagesordnung stehen. Und das ist nur möglich, weil Werbetreibende aufgrund fehlender Detailkenntnis überhaupt nicht wissen, wonach sie fragen sollen. Das Ziel der Transparenz muss sein, ein Arbeiten auf Augenhöhe zu ermöglichen und so auch eine Chancengleichheit im Buhlen um die Aufmerksamkeit der Konsument:innen zu erreichen. Transparenz wird dabei zum Fundament einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit der einzelnen Player am Markt.

Im Kern am Ziel vorbei

Aber von Anfang an: Vereinfacht dargestellt funktioniert Programmatic – und Werbung generell – in einem gleichbleibenden Fünfklang aus Werbetreibenden, Werbeträger, Werbebotschaft, Konsument:innen und erzielter Wirkung.

Aus Sicht des Werbetreibenden ist dies eine Gleichung mit zunächst nur wenigen Unbekannten. Man kennt sich selbst und ist sich im Idealfall auch über Produkte, Ziele und Marktstrategien bewusst. Ableitend daraus ergibt sich die Zielgruppe, bei der in der Werbung eine bestimmte mittelbare oder unmittelbare Wirkung erzielt werden soll. Um dies zu erreichen, kommt eine bestimmte Werbebotschaft zum Einsatz, die über den entsprechenden Werbeträger an die Konsument:innen herangetragen werden soll.

Die größte Unbekannte in dieser Gleichung ist der Werbeträger, denn hier verlassen sich Werbetreibende auf externe Zahlen, Daten und Fakten – oder sie müssen eben vertrauen. Effektiv ist der Werbeträger für Werbetreibende nur dann, wenn über ihn die richtige Zielgruppe in der richtigen Umfeldqualität und im passenden Format (Banner, Größen, Slots, Volumina) angesprochen werden können – und zwar zum richtigen Preis.

Dafür braucht es natürlich Informationen und im Zweifel einen direkten Draht zum Werbeträger. In der „guten alten Zeit“ wurde dieses Vertrauen auf Leser- und Auflagenzahlenanalysen fundiert – Online wie Print. Performte ein Werbemittel trotz passendem Umfeld nicht – und die Daten lagen vor –, konnte Ursachenforschung betrieben werden.

Den zeitfressenden Aufwand des direkten Drahts zu jedem Publisher, des Durcharbeitens von Analysen und Nachjustieren in puncto Zielgruppe – so das Versprechen – macht Programmatic obsolet. Es ist egal, wo deine Zielgruppe sich aufhält, wichtig ist nur zu wissen, wer sie ist. Und so wird sie automatisiert auf dem Werbeträger erreicht, bei dem sie sich aufhält. Klingt einfach. Doch muss der Ansatz natürlich ebenso einer Validierung standhalten, wie alle anderen vor ihm. Aber das bedeutet Aufwand, Kosten und im Zweifel die ehrliche Aussage, vielleicht doch nicht so viele Konsument:innen wie ursprünglich geplant im Netzwerk ansprechen zu können.

Ein unmoralisches Angebot

„Schränke deine Transparenz beim Werbeträger ein und im Gegenzug bekommst du garantierte Werbewirkung von uns!“ – Ein solches Angebot landet natürlich selten so unverblümt auf dem Tisch der Werbetreibenden, aber im Grunde ist dies der Deal, den wir heute vielfach sehen.

Die Kontrolle über Umfeldqualität, Genauigkeit der Zielgruppenansprache und der jeweiligen Formate wird aus der Hand gegeben, alles, um die Ziele und die Menge der gewünschten Kontakte zu erreichen. Der Werbeträger wird zur Black Box, gerechtfertigt wird dies mit der Zielerreichung. Diese wiederum wird auf simple Performance KPIs reduziert, wie On-Site Conversions oder garantierte Viewability. Ja, sie muss entsprechend simplifiziert werden, weil das neue Gießkannenmodel an der Stelle nicht mehr zurückspielen kann. Einfache Reports mit Klickzahlen am Ende der Kampagne reichen jedoch nicht aus, um die Performance einer Kampagne zu bewerten. Sie haben oft nichts mit wirklichen Business Outcome zu tun. Der ganze Bereich der Werbewirkung fällt unter den Tisch.

Mehr noch: Wenn egal ist, wo Konsument:innen sich befinden, leidet auch die Umfeldqualität, etwa durch verstärkten Fokus auf Longtail-Umfelder in Branding-Kampagnen, um die versprochenen, garantierten Impressions aufzufüllen. Keine Frage, der Longtail hat seine Berechtigung in Performance-Kampagnen, geht es aber um Markenbildung, hat er hier jedoch nichts verloren, denn hier müssen Marke und das passende Umfeld Hand in Hand gehen.

Ob Impressions im Longtail jedoch aufgefüllt werden und dabei auch die Brand Safety immer berücksichtigt wird, dafür fehlt es oftmals an Transparenz und in der Konsequenz an Kontrolle. So wird die Kampagenauditierbarkeit seitens der Anbieterunternehmen auf ein notwendiges Mindestmaß reduziert, um ihr Geschäftsmodell nicht zu riskieren. Gleichzeitig fehlen dank mangelnder Einblicke im Rückkanal nötige Insights, um Learnings aus laufenden oder abgeschlossenen Kampagnen zu ziehen und zukünftige Kampagnen zu verbessern. Und so sehen Werbetreibende auch nicht, dass ihre Anbieterunternehmen im Arbitragegeschäft viel Geld verdienen, also günstige Impressions in Masse einkaufen und für einen höheren Gesamtpreis wieder verkaufen, anstatt diesen Vorteil an Werbetreibende weiterzureichen.

Gemeinsam zum Erfolg

Die Aufgabe eines Dienstleisterunternehmens muss es sein, den Auftraggeber:innen im richtigen Maß über alle Grundlagen, Maßnahmen, Entscheidungen und Möglichkeiten aufzuklären. Werbetreibende Unternehmen sind aber ihrerseits in der Verantwortung, den Weg hin zum Transparenzstandard nicht allein den Agenturen und Adtech-Anbieterunternehmen zu überlassen. Transparenz muss als Teil des Deals zwischen Auftraggeber:innen und Dienstleisterunternehmen auch eingefordert werden. Und natürlich muss sie dann auch in beide Richtungen fließen, sonst bleiben Strategien, Steuerung aber auch Innovationen im Dunklen und es entsteht auch keine offene Fehlerkultur.

Ein bisschen müssen sich also alle auf der Buy- und Sell-Seite und dazwischen an die eigene Nase fassen und hinterfragen: „Habe ich alle Informationen, die ich brauche, um ein aussagekräftiges Reporting zu erstellen und fundierte Entscheidungen zu treffen?“ Und: „Habe ich alle notwendigen Informationen und Daten weitergegeben, damit die Zusammenhänge klar sind?“ Wer keinen intrinsischen Antrieb hat, transparent zu arbeiten, wird vermutlich auch durch keine Branchenstandards oder -vorgaben dazu verleitet, dies zu tun. Aber dann haben solche Personen und Unternehmen auch wirklich nichts in unserer Branche (oder irgendeiner Branche) zu suchen!

BOXOUT:

Fehlt Transparenz oder ist sie nur unzureichend vorhanden, dann werden Werbetreibenden folgende wirksame Schritte empfohlen:

  1. Fragen: Bestimme Fragen sorgen für Druck und damit für mehr Klarheit und die Einforderung der Transparenz im tagtäglichen Geschäft. Wie setzt sich der eingesetzte Werbeeuro zusammen? Und wie viel zahlt ihr für einzelne Targetings, die Daten und weitere Dienstleisterunternehmen der Supply Chain? Warum fiel die Entscheidung auf bestimmte Partnerunternehmen? Welche Indikatoren, außer die, die im Reporting festgehalten sind, können noch für den Kampagnenerfolg wichtig sein? Und kommt das Reporting so aus dem System, wie ich es erhalte?
  2. Kompetenzaufbau: Wer nicht weiß, welche Fragen gestellt werden müssen, muss sich Hilfe suchen – am besten natürlich inhouse mit fähigen Kolleg:innen, die das Thema durchdrungen haben. Gibt es diese Kolleg:innen (noch) nicht, so lohnt die Unterstützung von außen und der kritische Blick auf den Status quo und sein Optimierungspotenzial.
  3. Anforderungskatalog: Bekommen Werbetreibende nicht die Transparenz, die sie brauchen oder sich im Sinne einer partnerschaftlichen, mehrwertorientierten Zusammenarbeit wünschen (Stichwort Arbitragegeschäft), dann muss möglicherweise nach neuen Partnerunternehmen Ausschau gehalten werden. Aber es hilft auf jeden Fall, die Anforderungen an transparentes Werbewirtschaften für sich selbst einmal zu definieren.

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