„Billie Eilish“ sagen, Billie Eilish hören: YouTube hat die Sprachsuche integriert

„Billie Eilish“ sagen, Billie Eilish hören: YouTube hat die Sprachsuche integriert

Wenn du auf YouTube Musik hören, eine Show sehen oder dir Sport-Highlights angucken möchtest, brauchst du deine Suchanfrage nicht mehr einzutippen. Stattdessen kannst du inzwischen auf die Sprachsuche zurückgreifen. Diverse User haben sie schon seit Monaten, einige seit wenigen Wochen. Anfang 2021 hat Googles Videoportal die Funktion allerdings umfassend zur Verfügung gestellt.

YouTube setzt auf Spracheingabe bei der Suche

Der SEO-Experte Barry Schwartz wunderte sich unlängst öffentlich auf Twitter, ob das Icon für die Sprachsuche bei YouTube auf dem Desktop neu sei:

Aus den Reaktionen wurde deutlich, dass das Feature für einige User neu, für andere wiederum seit Wochen verfügbar war. Ein User aus Schweden gab beispielsweise an, schon seit Monaten auf die Funktion zugreifen zu können. In Deutschland ist diese dagegen erst vor wenigen Wochen aufgetaucht. Und jetzt steht sie auf dem Desktop sowie mobil zur Verfügung.

YouTubes Sprachsuche auf dem Desktop
YouTubes Sprachsuche auf dem Desktop, Screenshot YouTube

Wer die Sprachsuche nutzen möchte, kann einfach auf das Mikrofon-Icon tippen oder klicken und dann die Suchanfrage einsprechen. Dazu muss allerdings der Zugriff auf das Mikrofon des jeweiligen Geräts gewährt werden. Im Test konnten wir feststellen, dass über die Sprachsuche die meisten Suchanfragen verstanden werden, insbesondere dann, wenn nicht zu schnell gesprochen wird. YouTube hat sowohl „Billie Eilish“ als auch längere Anfragen wie „Once Upon a Time in Hollywood“ oder „Creedence Clearwater Revival“ beim ersten Mal erkannt.

YouTubes Sprachsuche auf dem Desktop
YouTubes Sprachsuche auf Mobile, Screenshot YouTube App

Die Sprachsuche zu verwenden, spart Nutzer:innen allerdings womöglich nicht besonders viel Zeit. Immerhin müssen sie im Vorwege die Suchfunktion noch mit einem Tipp oder Klick aktivieren. Zudem hilft die Auto-Fill-Option in der Suchleiste beim Eintippen meist schon weiter und verkürzt den Vorgang. Womöglich wird die Sprachsuche bei YouTube dann populär, wenn User wie bei Sprachassistenten einfach mit Sprachbefehlen die Suche aktivieren, suchen und eines der Ergebnisse abspielen können. Nichtsdestotrotz könnten viele User, die ohnehin oft Voice Features nutzen, vermehrt auf die Funktion zurückgreifen; gerade im mobilen Kontext. Teste das Feature doch einfach mal selbst.

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Google Display Network vs. Programmatic Advertising

Datengetriebenes Marketing ist nicht mehr bloß eine Modeerscheinung, sondern macht inzwischen bei immer mehr Unternehmen einen großen Teil des Werbebudgets aus. Im Zeitalter von Big Data stehen Unternehmen so viele Informationen über ihre Zielgruppe zur Verfügung, wie nie zuvor. Gleichzeitig eröffnen sich immer neue Wege, die Zielgruppe einerseits ausfindig zu machen, andererseits mit Werbeanzeigen gezielt anzusprechen. Zu den beiden wichtigsten Maßnahmen zur Buchung von Online-Anzeigen gehört die Arbeit mit dem Google Display Network sowie Programmatic Advertising.

Das Google Display Network: Die All-in-One-Lösung vom Riesenanbieter

Das Google Display Network (GDN) gehört zu den größten Werbenetzwerken und setzt sich aus einer Vielzahl an verschiedenen Seiten zusammen, auf denen Anzeigen über Google Ads bzw. Google AdSense geschaltet werden können. Zu dem Netzwerk gehören über eine Million Werbepartner:innen, dazu kommt eine Vielzahl an Partner:innenseiten und Apps. Um Teil des Google Display Networks zu werden, müssen sich diese zunächst bei dem Online-Riesen bewerben. Nur wenn die einzelnen Websites verschiedenen Richtlinien von Google gerecht werden und sich zudem einer Qualitätsprüfung unterziehen lassen, können sie überhaupt in das Netzwerk aufgenommen werden.

Leichte und intuitive Bedienung

Ein besonderer Vorteil des Google Display Networks ist die intuitive Bedienung und der verständliche Aufbau. Einfache KPIs wie beispielsweise Klicks können somit schnell abgelesen und interpretiert werden. Besonders besticht das Google Display Network mit seiner enormen Reichweite. Laut Eigenangaben werden über die Plattform 90 Prozent aller Internetnutzer:innen weltweit erreicht.

Ausrichtungs- und Targeting-Optionen

Im GDN lassen sich Kampagnen schnell in Kombination mit den angebotenen Targetings verknüpfen. Gerade Werbetreibende, deren Ziel es ist, eine breite Masse an Nutzer:innen und eine Vielzahl an Klicks zu generieren, werden hier sehr ansprechende Ergebnisse erzielen. Aus der hohen Anzahl an Klicks, welche generiert werden, sollte sich im Idealfall eine hohe Conversion Rate ergeben. Erreicht wird dies durch ein auf Kategorien basierendes Targeting. Durch die Kategorisierung und die grobe Zusammenfassung von Gruppen ist jedoch nicht gewährleistet, dass du die gewünschte Präzision erreichst. Gerade dort, wo das Ziel ist, ganz bestimmte Gruppen anzusprechen, hat das Google Display Network seine Schwächen.

Große Formatauswahl und flexible Preispolitik

Anzeige ist nicht gleich Anzeige! Das Google Display Network stellt daher eine Reihe von verschiedenen Formaten zur Verfügung: Text- und Banneranzeigen gibt es in verschiedenen Größen, auf YouTube sind zudem Video-Ads möglich. Auch die Abrechnungsmöglichkeiten sind sehr flexibel. Unternehmen können zwischen Cost-per-Click (CPC)-, Cost-per-1000-Impressions (CPM)- sowie Cost-per-Acquisition (CPA)-Geboten wählen. Je nachdem, welche Zielgruppe adressiert werden soll, lassen sich auch mit einem vergleichsweise niedrigen Werbebudget hohe Besucherzahlen erzielen.

Zu beachten ist dabei jedoch, dass sich die einzelnen Werbeformate und -platzierungen in ihrer Wirkung stark unterscheiden. So weisen (Banner-)Anzeigen im Display-Netzwerk oft niedrigere Klick- und Conversion-Raten auf als Google Ads, also Werbung im Suchnetzwerk. An dieser Stelle gilt es aber schon deutlich zu differenzieren: Nutzer:innen, welche bereits auf der Suche nach einem bestimmten Produkt sind und sich demnach schon sehr tief im Conversion-Funnel befinden, konvertieren erwartungsgemäß immer schneller. 

Hohe Transparenz und viel Kontrolle

Ein großer Vorteil des Google Display Networks ist die Transparenz. Nutzer können entscheiden, auf welchen Internetseiten die Anzeigen veröffentlicht werden und diese sogar selektiv bestimmen, was allerdings immer im Widerspruch zum datengetriebenen Marketing steht. Denn es ist immer eine Mutmaßung, dass Nutzer:innen immer auf bestimmten Seiten verkehren und man deshalb ihre persönlichen Best of Websites als die entscheidenden Seiten definieren. Wir empfehlen dir daher, deine Anzeigen nicht ausschließlich auf einer Liste an Websites, einer sogenannten Whitelist, auszusteuern, da es die Reichweite einschränkt, das Preisniveau deutlich steigen lässt und den Erfolg der Maßnahme gefährdet.

Hohe Effizienz dank guter Selektion: Programmatic Advertising

Programmatic Advertising bezeichnet die datenbasierte und automatisierte Aussteuerung einzelner Werbeanzeigen in Echtzeit. Mithilfe der Daten werden den Nutzer:innen relevante und individuell zugeschnittene Anzeigen bereitgestellt. Teil des Programmatic Advertisings ist ein Auktionsprozess, bei dem zunächst die Relevanz der Anzeige für die Nutzer:innen überprüft wird und anschließend der Höchstbietende, der zudem am besten mit den Interessen der Nutzer:innen übereinstimmt, den Zuschlag für die Werbeeinblendung erhält. Somit wird das Mediabudget vor allem dann eingesetzt, wenn auch wirklich relevante User erreicht werden.

Reichweite auch außerhalb des Google-Universums

Über Programmatic-Advertising-Plattformen (sogenannten Demand Side Platforms, kurz DSP und Supply Side Platforms, kurz SSP) sind, neben Google, noch zahlreiche andere internationale Netzwerke und Publisher erreichbar. Dies gewährleistet eine immense Menge an verfügbaren Websites und eine äußerst hohe Reichweite. Mit der Vielzahl der verschiedenen AdExchange-Plattformen steigt gleichzeitig die Chance, die richtigen Nutzer:innen zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Umfeld zu erreichen, deutlich.

Mehr Transparenz durch mehr Tools

Auch in diesem Punkt bietet Programmatic Advertising viele Vorteile. Es lassen sich zahlreiche Technologien verknüpfen und Tools einbinden, welche wesentlich höhere Transparenz bei der Aussteuerung und Granularität bei den Ergebnissen ermöglichen. Durch das Real-Time-Bidding ist die Performance einer Kampagne praktisch unmittelbar ersichtlich. Dies erlaubt ein schnelles Eingreifen und Anpassungen, wenn es Möglichkeiten zur Verbesserung gibt.

Präzises Targeting auch bei Nischenzielgruppen

Während das Google Display Network lediglich auf die Daten von Google zur präzisen Auslieferung der Anzeigen zurückgreift, kann Programmatic Advertising durch die Nutzung von Informationen verschiedener Anbieter ein sehr präzises Targeting liefern. Vodafone-Nutzer:innen, die gerne Marmelade zum Frühstück essen, ein Smartphone von Samsung nutzen und sich in der vergangenen Woche neue Sneaker von Nike bestellt haben, lassen sich durch Programmatic Advertising gleichermaßen leicht identifizieren wie ansprechen.

Fazit: Für optimale Ergebnisse Programmatic Advertising mit GDN ergänzen

Sowohl die Anzeigenschaltung über das GDN als auch mittels Programmatic Advertising bringen jeweils ihre eigenen Vorteile mit sich. Die Möglichkeiten, die eigene Zielgruppe individuell anzusprechen, sind in beiden Fällen sehr gut. Vor allem beim präzisen Targeting, der Auswahl der Werbeformate sowie der Vielfalt der erreichbaren Seiten stößt man beim GDN jedoch früher oder später an seine Grenzen. Die Möglichkeiten, durch die Macht der Daten potenzielle Kunden oder Interessierte treffsicher zu erreichen, nutzt vor allem Programmatic Advertising voll aus.

Für Unternehmen ergibt sich jedoch hieraus die Handlungsempfehlung, zuerst zu entscheiden, welche Ziele mit der eigenen Kampagne erreicht werden sollen. Möchte man nur eine partielle Zielgruppe erreichen oder geht es erstmal vordergründig darum, ein Produkt auf den Markt zu bringen und eine große Reichweite in mehreren Zielgruppensegmenten aufzubauen? Dabei gilt es auch darauf zu achten, wo die jeweilige Zielgruppe unterwegs ist – bewegt sich diese vorrangig im Google-Universum oder ist diese auch auf Plattformen außerhalb davon viel unterwegs? Wichtig ist: Beide Maßnahmen schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich vielmehr gegenseitig. Vor allem für die ersten Schritte in die Welt der Display-Werbung ist das GDN eine geeignete Plattform. Für noch effizientere Kampagnen und noch größere Reichweite ist Programmatic Advertising der nächste logische Schritt.

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Whitepaper: Langfristige Kundenbindung durch Cross-Channel-Kommunikation

Was ist besser als Kund:innen zu einem Kauf zu bringen? Sie langfristig an sich zu binden! Doch wie kann man als Unternehmen in der Masse der Werbebotschaften herausstechen? Neben Personalisierung und Individualisierung ist eine Ansprache über mehrere Kanäle hinweg die optimale Strategie, um Kund:innen langfristig zu begeistern und an sich zu binden. Mit einer Cross-Channel-Kommunikationsstrategie sorgst du dafür, dass deine Zielgruppe deine Werbebotschaft über verschiedene Kanäle erhält. im Whitepaper „Cross-Channel-Kommunikation: 10 Tipps wie Sie durch Cross-Channel Ihre Kunden dauerhaft binden“ erklärt Mailify, wie das funktioniert.

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Das Whitepaper gibt einen Überblick über Cross-Channel Marketing. Bei der Cross-Channel-Strategie werden Kund:innendaten zentralisiert gesammelt und genutzt, um erfolgreichen Content für die verschiedenen Kanäle zu erstellen. Im Speziellen geht das Whitepaper auf zwei Kanäle ein, die auch deinen Marketing-Mix bereichern sollten: E-Mail und SMS Marketing. Mit einer optimalen Bespielung dieser beiden Kanäle, die im Whitepaper beleuchtet wird, kann erfolgreiche Kund:innenbindung ganz einfach gelingen.

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Die Vorteile von Cross-Channel Marketing liegen in der heutigen digitalisierten Welt ganz klar auf der Hand:

  1. Schaffung von Synergien
  2. Individuelle Werbebotschaften
  3. Höhere Konversionsrate
  4. Positives Markenerlebnis
  5. Höhere Kundenloyalität
  6. Mehr Umsatz

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LinkedIn: Neues Feature erlaubt Einschränken von Kommentaren

LinkedIn: Neues Feature erlaubt Einschränken von Kommentaren

Die sozialen Medien dienen als Ort des Austauschs und der Diskussion. Um hier jedoch sicherzustellen, dass diese Diskussionen nicht ausarten, erdenken die sozialen Netzwerke beständig neue Optionen für User. So stellt auch LinkedIn ein neues Feature vor, das die Plattform für alle User zu einem sichereren Umfeld machen soll. Nutzer:innen können in Zukunft einstellen, wer Kommentare zu ihren Posts verfassen kann und wer nicht.

Begrenzte Zielgruppe und jetzt begrenzte Diskussion

Posts auf LinkedIn können den eigenen Connections und Followern in deren Feed angezeigt werden. Wenn einer der geposteten Inhalte besonders viel Aufmerksamkeit erhält, wird dieser bisweilen auch weiteren Usern der Community angezeigt. Jedoch können LinkedIn-Nutzer:innen auch einstellen, dass nur bestimmte Connections ihren Post sehen sollen können. Dies geht über den „Alle“-Button unter dem eigenen Profilnamen in dem Post Composer. Mit dem Update kann nun jedoch auch eingestellt werden, dass nur eine bestimmte Zielgruppe den eigenen Beitrag kommentieren darf. So heißt es im Unternehmens-Post:

[W]e’re giving you the control to decide who can comment on your post. You can now decide if you only want to hear from your connections, or if you want to hear from the broader community on LinkedIn.

Auch nachdem ein Beitrag veröffentlicht ist, können User sich noch umentscheiden und nachträglich einschränken, wer ihren Inhalt kommentieren darf. Twitter hat im vergangenen August eine ähnliche Option eingeführt, um zum Beispiel Gesprächsformate wie eine Art Interview zu ermöglichen. Twitter ist zwar in der Hinsicht anders als LinkedIn, als dass Tweets öffentlicher sind als LinkedIn Posts, deren Reichweite man schließlich einstellen kann. Dennoch schadet es nicht, den Usern die Möglichkeit zu geben, beispielsweise nur Leute aus ihrer Branche auf ihre Posts antworten zu lassen. Wie viel die Funktion tatsächlich genutzt wird, wird sich in Zukunft zeigen.

LinkedIn Kommentare einschränken im Post Composer
Über das „Alle“ oben lässt sich die Zielgruppe auswählen, über das „Alle“ unten lassen die Kommentare sich einschränken, Screenshot LinkedIn

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Hält der Hype an? Clubhouse plant Android App und Bezahlung für Creator

Hält der Hype an? Clubhouse plant Android App und Bezahlung für Creator

Die Audio Chat App Clubhouse sorgte für einen regelrechten Hype. Die App, mit der mehrere Nutzer:innen in einem Chat Room miteinander zu einem bestimmten Thema sprechen können, ist bisher allerdings nur für Apple-Geräte verfügbar. Nachdem Clubhouse ein Investment von über einer Milliarde US-Dollar zugesichert bekam, verkündeten die Gründer Paul Davison und Rohan Seth, dass die Hype App nun auch für Android User zugänglich gemacht werden soll. In einem Blog-Eintrag schreiben Davison und Seth:

From the earliest days, we’ve wanted to build Clubhouse for everyone. With this in mind, we are thrilled to begin work on our Android app soon, and to add more accessibility and localization features so that people all over the world can experience Clubhouse in a way that feels native to them.

Wann die Audio Chat App für User des Google-Betriebssystems ausgerollt wird, steht allerdings noch nicht fest.

Mit Clubhouse Geld verdienen? Die Hype App launcht „Creator Grant Program“

Neben den Plänen, Clubhouse für Android zu launchen, verkündeten die Gründer ebenfalls, dass Creator in Zukunft mehr Unterstützung erfahren sollen. Trotz der noch fehlenden Monetarisierungsmöglichkeiten in der Audio Chat App sind prominente Creator – wie Politiker, Schauspieler oder Musiker – auf der Plattform sehr aktiv. Damit das auch so bleibt, will Clubhouse mit dem „Creator Grant Programm“ künftig finanzielle Anreize schaffen. In dem Blogpost heißt es:

Creators are the lifeblood of Clubhouse, and we want to make sure that all of the amazing people who host conversations for others are getting recognized for their contributions. Over the next few months, we plan to launch our first tests to allow creators to get paid directly—through features like tipping, tickets or subscriptions. We will also be using a portion of the new funding round to roll out a Creator Grant Program to support emerging Clubhouse creators.

Die neuen Features in der Audio Chat App lassen darauf schließen, dass Clubhouse die nächsten Schritte einleitet, um nach dem Hype nicht wieder in der Versenkung zu verschwinden. Denn die Gründer Davison und Seth sind sich durchaus bewusst, dass der Launch der App zu einem günstigen Zeitpunkt ablief. Denn durch die Coronapandemie und das damit einhergehende Social Distancing sind die Menschen momentan auf der Suche nach neuen Kommunikationsmöglichkeiten, um mit ihren Freunden und Familien in Kontakt zu bleiben.

Datenschutzbedenken: Clubhouse greift auf sämtliche Kontakte der Nutzer:innen zu

Der Hype um die App hat allerdings einen bitteren Beigeschmack. Denn Clubhouse schließt momentan nicht nur alle Android User aus, sondern ist auch hinsichtlich des Datenschutzes zu kritisieren. Prof. Dr. Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, erklärte gegenüber OnlineMarketing.de:

Die gesamte Datenschutzarchitektur der App Clubhouse zeigt, dass der Dienst offenbar zu schnell gewachsen ist und den Anforderungen der DSGVO nicht Rechnung trägt.

Clubhouse ist laut des Experten nicht DSGVO-konform. Zum einen ist keine Ansprechperson des App-Unternehmens für Datenschutzbelange bekannt, was in Europa verpflichtend ist. Zum anderen greift die App auf sämtliche Kontakte auf dem Smartphone zu. Zwar werden die User vorher gefragt, ob sie mit dem Zugriff einverstanden sind, doch die Kontakte, deren Daten so an das Unternehmen weitergegeben werden, haben dem nicht zugestimmt. Zusätzlich ist es nach der Installation der App noch nicht möglich, diese auch wieder zu löschen.

Ob Clubhouse das Investment auch nutzt, um die App DSGVO-konform zu machen, ist noch unklar. Momentan nutzen rund zwei Millionen Menschen die Audio Chat Anwendung. Ob Clubhouse einen rapiden User-Zuwachs verzeichnen kann, wenn die App auch für Android verfügbar ist, bleibt abzuwarten.

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Barilla auf Spotify: Mit diesen Playlists kochst du die perfekten Nudeln

Barilla auf Spotify: Mit diesen Playlists kochst du die perfekten Nudeln

Endlich die perfekten Nudeln kochen – das möchte der italienische Nudelhersteller allen Menschen ermöglichen. Oder zumindest den Spotify-Hörer:innen. Denn Barilla veröffentlichte auf der Musik-Streaming-Plattform nun mehrere Playlists, die enden, wenn die Nudeln den richtigen Härtegrad haben. Zusätzlich sollen die Songs die Köch:innen in die richtige Pasta-Stimmung versetzten. Denn neben italienischen Klassikern sind auch Gute-Laune-Lieder von den Rappern Jay-Z oder Nas dabei. Barilla veröffentlichte unter anderem die neun bis elf Minuten langen Playlists mit den Titeln „mixtape spaghetti“, „to boom bap fusilli“, „pleasant melancholy penne“ und „moody day linguine“. Der italienische Ableger des Publishers Publicis kommentierte die Playlists von Barilla:

Playlist Timer is a series of playlists whose durations correspond to the cooking time of Barilla’s most loved pasta shapes. An actual kitchen timer on Spotify which turns the waiting into a chance to listen to good music, entertain yourself and discover the covers of the playlists, illustrated by eight Italian artists of international caliber.

Playlists und humorvolle Visuals: Barilla bessert Image auf

Bereits zu Silvester rief eine humorvolle Kampagne des Nudelherstellers positive Reaktionen hervor.

© Barilla

Allerdings hatte Barilla nicht schon immer ein positives Image. Nachdem sich Guido Barilla, Vorstand des Konzerns, in einem Radio-Interview homophob äußerte, musste das Unternehmen zahlreiche Kampagnen starten, um diese Negativschlagzeile wieder abzuschütteln.

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