Neue Instagram Sticker: Story Links und Super Mentions

Neue Instagram Sticker: Story Links und Super Mentions

Instagram arbeitet immer an neuen Features, damit User interessiert an der App bleiben und sie weiterhin benutzen. Derzeit sind gleich mehrere Funktionen im Test. Dazu gehören neue Sticker für die Story und Star-Wars-Hintergründe für die Chats.

Der Instagram Researcher und Social-Media-Experte Alessandro Paluzzi entdeckte den Test für einen Link Sticker. Dieser könnte, wenn er das ist, was er zu sein verspricht, ziemlich interessant für alle werden, die über ihren Instagram Account versuchen, Traffic auf andere Seiten zu leiten. In dem Screenshot von Paluzzi ist der Sticker neben dem Location und dem Mention Sticker in der Story zu sehen.

Screenshot des Link Stickers, © Alessandro Paluzzi – Twitter

Derzeit können nur Accounts mit über 10.000 Followern einen Swipe-up Link in ihre Stories integrieren. Der Sticker sieht nun so aus, als könnte er wie jeder andere Sticker in der Story an jeden beliebigen Platz gesetzt werden. Das würde Accounts die Möglichkeit geben, ihre Stories anders zu gestalten und nicht immer auf den Swipe-up Link zu vertrauen, der am unteren Bildschirmrand angezeigt wird. Der Link Sticker könnte deutlich prominenter in der Story platziert werden. Unklar bleibt, ob man zum Beispiel mehrere Link Sticker in einer Story verbauen könnte oder ob auch Accounts mit weniger als 10.000 Followern Zugriff auf den Sticker hätten. Da dies jedoch wohl eine der gefragtesten Instagram-Funktionen ist, würde die Social App diese keinesfalls unbemerkt einführen.

Neuer Instagram Sticker: Super Mention für bezahlte Markierungen?

Paluzzi entdeckte außerdem einen weiteren neuen Sticker, der derzeit „Super Mention“ genannt wird. Hier ist etwas unklar, was die genaue Funktion ist, doch Paluzzi mutmaßt, dass es sich um eine Art Erweiterung der Live Badges handelt. Diese können Fans eines Accounts während eines Live Streams erwerben und so ihren Kommentar hervorheben. Das erhöht die Chancen, dass der jeweilige Creator den Kommentar sieht. Der Super Mention Sticker könnte bezahlt in die eigene Story eingebaut werden und durch eine besondere Markierung sicherstellen, dass der erwähnte Account auf die Story aufmerksam wird.

Screenshot des Super Mention Stickers, © Alessandro Paluzzi – Twitter

Star-Wars-Hintergründe für die Direct Messages auf Instagram

Zuguterletzt könnten bald Star-Wars-Hintergründe in den DMs zur Auswahl stehen. Facebook hatte Ähnliches im Messenger bereits ausprobiert und scheint die Designmöglichkeiten nun auch auf Instagram verfügbar machen zu wollen.

Es könnte zu vermuten sein, dass die Hintergründe anlässlich des vierten Mai ausgerollt werden, an dem Fans den Star Wars Day feiern. Derartige Themenhintergründe könnten zukünftig auch Filmstarts oder den Launch eines Games etc. begleiten. Es ist noch unbekannt, ob und wann die vorgestellten Features ausgerollt werden. Von Instagram gibt es keinen offiziellen Kommentar dazu.

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Viewability Benchmarks: Durchschnittliche Sichtbarkeitsrate von Videowerbung sinkt deutlich

Viewability Benchmarks: Durchschnittliche Sichtbarkeitsrate von Videowerbung sinkt deutlich

Die Sichtbarkeit von Videoanzeigen ist im ersten Quartal 2021 deutlich gefallen. Zum Jahresbeginn sank die durchschnittliche Viewability sowohl international als auch in Deutschland. Im Display-Bereich ist die Sichtbarkeit kaum verändert – doch die Viewable Viewtime ist ebenfalls deutlich zurückgegangen.

Viewability international: Display steigt, Video sinkt

Um vier Prozentpunkte sank die Sichtbarkeit von Video-Ads laut dem Meetrics Report global, von 86 (Q4 2020) auf nur noch 80 Prozent (Q1 2021). Im Display-Bereich hingegen gab es international sogar ein geringes Wachstum um ein Prozent (auf 61 Prozent). Die Viewable Viewtime aber ging von 19,6 Sekunden auf 15,9 Sekunden zurück. Als relevantesten Gründe für die sogenannte Non-Viewability gelten im ersten Quartal des Jahres hier die Anzeige „Below the Fold“ (31 Prozent), zu wenig Zeit für die Anzeige (26 Prozent) oder ein zu kleiner Bereich für diese (18 Prozent).

Viewability von Display- und Videokampagnen in Q1 2021, international, Meetrics
Viewability von Display- und Videokampagnen in Q1 2021, international, © Meetrics

Die besseren Viewability-Werte im Videokontext gab es dabei für kleinere Anzeigen, sowohl auf Desktop als auch auf Mobile. Denn Meetrics hat in diesem Jahr erstmals detaillierte Sichtbarkeitsraten für unterschiedliche Player-Größen der Videoanzeigen ausgegeben:

Bessere Viewability für kleinere Anzeigen
Bessere Viewability für kleinere Anzeigen, © Meetrics

Der Benchmark Report beinhaltet darüber hinaus eine detaillierte Übersicht zu einzelnen Ad-Formaten und Benchmarks für weitere Märkte. In dem Benchmark Report werden auch die häufigsten Gründe für fehlende Sichtbarkeit nach ihrer prozentualen Verteilung ausgewiesen und welche positiven und negativen Trends in den verschiedenen Märkten für die Mediaplanung zu beachten sind. Nicht optimale Positionen von Display-Werbung sind hierbei weiterhin die häufigsten Gründe für mangelhafte Sichtbarkeiten.

Viewability in Deutschland: Deutliches Minus bei der Viewable Viewtime und Videosichtbarkeit

Auch in Deutschland ist im ersten Quartal die Videoanzeigen-Viewability deutlich zurückgegangen. Von 90 sank sie auf 86 Prozent. Damit wird ein Negativ-Trend fortgesetzt, wie Max von Hilgers, Managing Director und Co-Founder von Meetrics, betont:

Verglichen mit dem Beginn der Corona-Krise sank die durchschnittliche Sichtbarkeit von Video-Werbung zunehmend für nunmehr drei Quartale in Folge. Damit Werbebotschaften auch in Zukunft die gewünschten Zielgruppen erreichen, muss die Platzierungsqualität weiterhin optimiert werden. Ein maßgeschneiderter Mix aus Ad Verification Tools sichert die Kontrolle und die Effektivität digitaler Werbekampagnen.

Während die Viewable Viewtime sogar um über fünf Sekunden zurückging (von 25,7 auf 20,1 Sekunden), ist die Sichtbarkeit der Display-Anzeigen immerhin gleichgeblieben (59 Prozent). Diese liegt aber anders als die Video-Viewability hinter dem internationalen Vergleich zurück.

Viewability Rates in Deutschland in Q1 2021
Viewability Rates in Deutschland in Q1 2021, © Meetrics

Auf dem Desktop ist die Sichtbarkeit der Display Ads allerdings von 74 auf 70 Prozent gesunken. Die Viewable Viewtime fiel in Q1 2021 ebenfalls deutlich geringer aus als zuvor (25,4 Sekunden verglichen mit 33,4 Sekunden in Q4 2020). Die erfolgreichsten Formate sind die Halfpage Ad und der Skyscraper:

Erfolgreiche Display-Werbeformate, Desktop, Deutschland
Erfolgreiche Display-Werbeformate in Q1 2021, Desktop, Deutschland, © Meetrics

Im Mobile-Bereich stieg die Sichtbarkeit der Display-Anzeigen hingegen von 47 auf 49 Prozent – international liegt die Viewability hier jedoch bei 56 Prozent. Der Rückgang der Viewable Viewtime ist auch hier zu erkennen. Statt 16,6 Sekunden (Q4 2020) stehen in Q1 2021 nur noch 14,2 Sekunden zu Buche. Die mit Abstand erfolgreichsten Formate in diesem Bereich sind Interstitial und Mobile Banner (6:1):

Erfolgreiche Display-Werbeformate, Mobile, Deutschland
Erfolgreiche Display-Werbeformate in Q1 2021, Mobile, Deutschland, © Meetrics

Marketer können anhand der Erkenntnisse im aktuellen Report von Meetrics ihre Kampagnenerfolge verorten und ihre Planung für kommende Anzeigen feinjustieren. Die kompletten „Viewability Benchmarks“-Reports mit einer detaillierten Auflistung unterschiedlicher Banner-Formate und den einzelnen Angaben zu diversen Ländern kannst du auf der Meetrics Website finden.


Methodologie

In den vierteljährlichen Reports gibt Meetrics einen Überblick zu Sichtbarkeitsraten und durchschnittlichen Sichtbarkeitsdauern. Grundlage für die Meetrics Viewability Benchmarks ist die Richtlinie „50/1“ des IAB und des Media Rating Council (MRC). Demnach müssen mindestens 50 Prozent der Werbemittelfläche für mindestens eine durchgehende Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers gewesen sein. Bei Video Ads lautet die Empfehlung „50/2“, das heißt das Werbemittel muss mindestens mit 50 Prozent seiner Fläche für wenigstens zwei Sekunden sichtbar geworden sein.

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Neues Monetarisierungs-Feature: Apple führt Subscription-Modell für Podcasts ein

Neues Monetarisierungs-Feature: Apple führt Subscription-Modell für Podcasts ein

Für viele Creator dürfte diese Neuerung ein echter Gamechanger werden: Denn Apple kündigte nun ein Subscription-Modell für Apple Podcast an. Das neue Monetarisierungs-Feature soll ab Mai 2021 in 170 Ländern eingeführt werden. Dabei können die Podcast Hosts den Preis für ein Abonnement selbst festlegen, die dadurch zugänglichen Benefits definieren und kostenfreie Hörproben für die Nutzer:innen anbieten. Apple erklärt:

Creators interested in offering subscriptions can log in to Apple Podcasts Connect and enroll in the new Apple Podcasters Program for an annual fee, which provides access to all of the tools required to build and distribute premium subscriptions on Apple Podcasts.

Neben dem Subscription-Modell kündigte Apple ebenfalls eine Reihe neuer Tools für Apples Podcast Connect Dashboard an. Diese sollen die Creator beim Verwalten ihres Contents unterstützen. So sind Podcaster nun in der Lage, Channels anzulegen, in denen Episoden zusammengefasst und individualisierte Beschreibungen erstellt werden können. Diese Channel können for free angeboten werden oder Teil des kostenpflichtigen Subscription-Modells sein.

Die Neuerungen im Apple-Podcast-Portal, © Apple

Apple Podcast: Neben dem Subscription-Modell kommen auch neue Scheduling Tools

Des Weiteren führt Apple für den Podcast-Bereich neue Scheduling Tools ein. Mit diesen können neben der Veröffentlichung einer Episode auch die Verfügbarkeit der Folge in bestimmten Ländern und die Metadaten festgelegt werden. Außerdem können über das erneuerte Dashboard mehr Insights zu den Hörer:innen und deren Interaktionen mit den Episoden eingesehen werden. Weiter erklärt der Tech-Riese:

Apple Podcasts Connect also now offers a robust system for managing multiple users and roles, making it easy to invite collaborators to manage your subscriptions, channels, and shows.

Alle weiteren Informationen zu den Neuerungen in Apple Podcasts findest du hier.

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iOS 14.5 kommt nächste Woche – samt einschneidendem IDFA Update

iOS 14.5 kommt nächste Woche – samt einschneidendem IDFA Update

Wenn Apple ein Event veranstaltet und seine zahlreichen neuen Produkte und Features präsentiert, ist die Digitalwelt gebannt. Als Tim Cook News zum iPhone 12, das es wahlweise auch in violett geben wird, oder die neuen Air Tags zum Verknüpfen mit dem Mobilgerät und Wiederfinden diverser Gegenstände wie Schlüssel vorstellte, dürften sich viele Apple User bereits auf die Neuerungen gefreut haben. Doch neben den Neuigkeiten zu Apple TV, zum iMac oder zum iPad Pro gab es auch News zum Betriebssystem iOS: Denn das lang erwartete und von Marketern gefürchtete Update auf iOS 14.5 steht schon Ende April an. Ab dem 26. April 2021 müssen Apps im App Store die AppTrackingTransparency-Vorgaben Apples einhalten – und User obligatorisch nach der Erlaubnis zum Tracking fragen.

Jetzt kommt Apples AppTrackingTransparency: iOS 14.5 geht an den Start

Für Entwickler:innen hat Apple bereits die sogenannten Release Candidates für iOS 14.5 veröffentlicht. Diese können ab jetzt in der Betaversion genutzt werden. In einem Post zu den Air Tags aus Apples Newsroom vom Dienstag (20. April) wird deutlich, dass der Start der neuen Betriebssystemversionen, sowohl iOS 14.5 als auch iPadOS 14.5, für „kommende Woche“ angesetzt ist. Konkreter wird das Datum auf dem Developer Blog genannt. Dort heißt es, dass alle Apps im App Store ab dem 26. April auf die Anforderungen von iOS 14.5 eingehen müssen. Damit ist es auch notwendig, die Tracking-Erlaubnis der User einzuholen. Zusätzlich vermerkt Apple:

As a reminder, collecting device and usage data with the intent of deriving a unique representation of a user, or fingerprinting, continues to be a violation of the Apple Developer Program License Agreement.

Das Update könnte zu Einnahmeverlusten und einem No-ID-Zeitalter führen

Diese Änderung ist für Marketer und Entwickler:innen wohl die relevanteste. Die Ankündigung dieses Updates – das Apples IDFA (Identifier for Advertisers) quasi obsolet zu machen droht – sorgte seit vergangenem Jahr für Furore. Facebook beispielsweise klagte öffentlichkeitswirksam über drohende Einnahmeverluste für diverse Branchenteilnehmer:innen. Selbst CEO Mark Zuckerberg äußerte sich kritisch und eine Kartellrechtsklage stand im Raum.

Dass es zu Einnahmeverlusten im Rahmen des IDFA Updates kommen wird, vermutet auch Ben Jeger, Director Central Europe bei AppsFlyer. Im Interview mit OnlineMarketing.de erklärte er:

Inwieweit ganze Unternehmen in Gefahr sind, ist schwer abschätzbar. Sicher ist davon auszugehen, dass Werbeumsätze einbrechen werden, und das wird die Apps besonders hart treffen, die sich größtenteils über Werbung finanzieren. Einige von ihnen werden möglicherweise auf In-App-Käufe oder andere Monetarisierungsmethoden umschwenken.

Pan Katsukis, CEO von Remerge, hat zu Apples erfolgter Privacy-Umstellung in iOS 14.5 gegenüber OnlineMarketing.de angegeben, dass er nicht glaube, dass „die Zukunft des digitalen Advertisings auf einer ID basieren“ werde. Allerdings sei die Entwicklung, der Apples Veränderung Rechnung trägt, schon länger absehbar gewesen. In einem aktuellen Statement erklärt er entsprechend:

Das für Apps nun verpflichtende Opt-in zum Nutzertracking mittels IDFA rüttelt am Grundgerüst der gesamten Mobile-Werbebranche und bedeutet für manch einen Marktteilnehmer herbe Einschnitte. Der Trend geht aber schon länger in Richtung eines stärkeren Verbraucher- und Datenschutzes. […] Wir sind also gut aufgestellt und begreifen die Anti-Tracking-Funktion von Apple auch als Chance für die gesamte Werbebranche.

Mehr Emojis, Air Tag-Unterstützung und AppTrackingTransparency: iOS 14.5 bringt zahlreiche Neuerungen

Neben dem Update zur AppTrackingTransparency hat iOS 14.5 für User, die diesen datenschutzgetriebenen Schritt gutheißen könnten, einige spannende Neuerungen zu bieten. Apple erklärt, wie MacLife berichtet:

iOS 14.5 ermöglicht das Entsperren des iPhone mit der Apple Watch, wenn du eine Mund-Nasen-Bedeckung trägst. Darüber hinaus werden AirTags unterstützt und für Emojis, die Paare zeigen, können separate Hautfarben ausgewählt werden. Mit dem ATT-Framework (AppTrackingTransparency) kannst du steuern, welche Apps deine Aktivitäten in Apps und auf Websites anderer Unternehmen tracken dürfen.

Nach dem Update auf iOS 14.4 im Januar kommen mit der Version 14.5 auch neue Stimmoptionen für Siri hinzu. Die KI kann beispielsweise Anrufe ankündigen oder Notfallkontakte anrufen. Darüber hinaus stellte Apple den globalen Support für 5G bei dem Dual-SIM-Modus des iPhone 12 vor. Neu ist zudem, dass User einen präferierten Streaming Service einstellen und hunderte neue Emojis nutzen können. Eine umfassende Übersicht zu allen Neuerungen findest du beispielsweise bei MacRumours im Beitrag. Die Vorstellung neuer Produkte und Features – darunter auch die Air Tags – kannst du im Video von Apple nachvollziehen:

Wie du effektiv eine DXP und Push Notifications in Kombination einsetzt, zeigen dir Ibexa und ethinking im Webinar zur Multichannel-Optimierung am 27.4. – samt prominentem Praxisbeispiel. Jetzt kostenlos anmelden!

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LinkedIn launcht Analyse zur InMail-Kampagnen-Optimierung

LinkedIn launcht Analyse zur InMail-Kampagnen-Optimierung

LinkedIn hat eine neue Studie veröffentlicht, die Recuitern und Advertisern dabei helfen soll, ihre InMail-Kampagnen zu optimieren. Dabei zeigt die Business-Plattform, welche hauptsächlichen Engagement-Trends wichtig sind, um die Interaktionsrate zu steigern. Die Analyse basiert dabei laut LinkedIn auf zehntauschenden Mails, die von Recruitern und Headhuntern zwischen April 2020 und Februar 2021 verschickt wurden. Die Erkenntnisse aus der Studie sind allerdings nicht nur für HRler interessant. Auch Advertiser können daraus ablesen, wie eine Sponsored Mail idealerweise gestaltet sein muss, damit die Nutzer:innen darauf reagieren.

InMail-Kampagne auf LinkedIn: Kurze Mails kommen besser an

Die erste Erkenntnis, die aus der Untersuchung von LinkedIn gewonnen werden kann, ist, dass User auf kurze Mails häufiger reagieren als auf längere E-Mail-Texte. Die Business-Plattform erklärt:

The response rate for InMails of 201 to 400 characters is 16% above the average rate. In other words, these shorter InMails are 16% more likely to receive a response, compared to the average-lengthed InMail. 

Weiter schreibt LinkedIn, dass die E-Mails, die die längsten Texte vorwiesen, 18 Prozent weniger Interaktionen bei den Nutzer:innen generieren konnten. Zum Vergleich: Die kürzesten Mails, die in der LinkedIn-Studie verschickt wurden, beinhalteten 400 Zeichen oder weniger. Die längsten waren über 1.400 Zeichen lang. Die kürzesten Nachrichten haben dabei eine um ganze 41 Prozent bessere Performance vorweisen können.

LinkedIn InMail Kampgen
Kürzere Mails können auf LinkedIn bessere Interaktionsraten erzielen, © LinkedIn

Der perfekte Zeitpunkt? LinkedIn-Mails kommen Montag bis Donnerstag am besten an

Unter E-Mail-Marketern wird sich immer wieder die Frage gestellt, wann der beste Zeitpunkt für das Verschicken von Mails ist. Der E-Mail-Marketing-Profi Nico Zorn beantwortete diese Frage in unserem Digital Bash Podcast:

Den übergreifenden perfekten Zeitpunkt zum Verschicken von Mails gibt es nicht.

Dies gilt auch für InMail-Kampagnen auf LinkedIn. Allerdings konnte das Business-Netzwerk im Rahmen der Analyse herausfinden, dass Mails, die zwischen Montag und Donnerstag verschickt wurden, eine gleichbleibend hohe Response Rate generieren konnten.

LinkedIn InMail Kampagne
InMail-Kampagnen sollten zwischen Monat und Donnerstag gestartet werden, © LinkedIn

Hierzu erklärt LinkedIn, dass die Unterschiede in der Antwortrate im Allgemeinen aber marginal seien. Die einzige wirkliche Abweichung könne am Samstag identifiziert werden, so LinkedIn.

The one day that does make a difference, perhaps unsurprisingly, is Saturday. InMails sent on Saturday get 13% fewer responses than average. Candidates are more likely to be out and about on Saturday, and even if they intend to answer at a later time, it may slip through the cracks,  

heißt es in dem Bericht. Dies erscheint nachvollziehbar. Denn da LinkedIn ein Business-Netzwerk ist, werden sich viele User in ihrer Freizeit zumindest einen Tag davon abwenden.

Personalisierung statt Massen-Mails: Individualisierte InMail-Kampagenen performen auf LinkedIn 20 Prozent besser

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Nutzer:innen besser auf individualisierte Mails reagieren als auf Massen-Mails – und zwar um ganze 20 Prozent besser. LinkedIn erklärt:

Of course, personalization is much more than just writing without a template or sending messages one-by-one. The content of your InMail should also show that you’re interested in the recipient as an individual. 

Diese Erkenntnis ist für viele Marketer und Recruiter nicht Neues. Die von LinkedIn gesammelten Daten unterstützen diese These aber nochmal im Bezug auf die InMail-Kampagnen auf dem Business-Netzwerk.

LinkedIn InMail Kampagnen
Personalisierte Mails kommen besser bei den Nutzer:innen an, © LinkedIn

LinkedIn hat sich für viele Unternehmen schon lange von einem reinen Recruiting-Netzwerk weg und hin zu einem weiteren Marketing-Kanal entwickelt. Egal, ob es dabei um Personal Branding über LinkedIn oder Lead-Generierung geht. Die neue Studie der Plattform kann Advertiser und HRler gleichermaßen dabei unterstützen, das Netzwerk für ihre Zwecke effektiv zu nutzen.

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So setzt du Videos 2021 optimal für deinen Online Shop ein

Corona hat in den letzten 15 Monaten sehr viel – wenn nicht alles – verändert. Die Krise war für viele Unternehmen Anstoß, neue Dinge auszuprobieren. Der persönliche Kund:innenbesuch sowie die Messe als Treffpunkt interessierter Kund:innen fiel und fällt nach wie vor weg für Produktpräsentationen, daher mussten neue Wege gefunden werden. Viele Unternehmen haben dabei Video bereits für sich entdeckt, sind sich aber nach wie vor unsicher, welche Videoformate sie an welcher Stelle optimal einsetzen können. Die folgende Liste soll dir genau dabei helfen.

Verwende Produkt- und Erklärvideos anstelle von Bildern

Wenn Kund:innen dein Produkt weder live sehen noch anfassen können, kommt Video dieser Erfahrung am nächsten. Daher solltest du unbedingt Videos in deine Produktpräsentation einbinden. Da du im Lockdown deine Produkte nicht vor Ort erklären kannst, zeige per Video direkt, wie man diese zusammenbaut, installiert oder richtig in Szene setzt. Ein Produkt in Aktion zu sehen, hilft Kund:innen enorm, sich für den Kauf zu entscheiden. Zudem ersparst du ihnen das Durchlesen einer trockenen Produktbeschreibung. Ein Video schafft dabei Vertrauen, da es der Kundschaft zeigt, dass du ihre Bedürfnisse und Probleme kennst und darauf eingehst. Mit Videos erhältst du außerdem eine persönliche Verbindung zu deinen Kund:innen aufrecht, auch wenn diese dein Geschäft oder die deiner Vertriebspartner:innen nicht besuchen können.

Produktlaunch per Webcast

Ein Videoformat, dass sich 2021 besonders gut für Produktlaunches eignet, ist der Webcast. Mit den alljährlichen Präsentationen des neuen iPhones hat Steve Jobs mit diesem Format einst Kultstatus erreicht und einen Benchmark gesetzt. Immer mehr Unternehmen setzen Webcasts inzwischen erfolgreich ein, sodass sie sich regelrecht zum „Brot-und-Butter-Modell“ etabliert haben.

Die Vorteile: Ein potenziell globales Zielpublikum, Übersetzungen erfolgen häufig automatisch und in Echtzeit, was wiederum neue Zielgruppen ermöglicht. Anders als bei einer Produktvorstellung durch Partner:innen bei vielen unterschiedlichen, dezentralen Events, hast du die vollkommene Kontrolle darüber, wie dein Produkt inszeniert wird (siehe Steve). Webcasts werden zudem vermehrt interaktiv: Deine Zielgruppe kann also meist live abstimmen, Fragen stellen und kommentieren. Wird der Webcast richtig aufgesetzt (Trailer vorweg, Highlights im Nachgang) können deine Zielgruppen über Social Media schon vorab aktiviert und im Nachgang immer wieder angesprochen werden. Dabei sind Webcasts inzwischen schnell aufgesetzt und kostengünstig – wodurch sie sich auch für kleinere Unternehmen gut eignen.Nachträglich kannst du die Inhalte natürlich auch On-Demand zur Verfügung stellen und sozusagen „zweitverwerten“.

Binde Videos in deine Social-Media-Strategie ein

Videos sorgen bereits seit einiger Zeit auf Social Media nachweislich für eine deutlich höhere Engagement Rate. So bewirken Videos auf Instagram beispielsweise eine doppelt so hohe Engagement Rate als Beiträge mit Bildern oder Karussel-Posts, Twitter verzeichnet dagegen sogar eine zehnfache Engagement Rate bei Tweets mit Videos. Spätestens seit dem Boom von Instagram Reels ist zudem klar: Die Bedeutung von Videos wird 2021 eher noch zunehmen. Daher solltest du spätestens jetzt damit beginnen, Videos in deine Social-Kanäle zu integrieren, und dich je nach Zielgruppe mit Videotrends wie der Shopping-Funktion von Instagram-Reels auseinandersetzen.

Du musst dabei definitiv kein Vermögen in eine aufwendige Videoproduktion stecken. Spontan aus dem Home Office aufgenommene Videos sind teilweise sogar effektiver, weil sie einen sympathischen Eindruck hinterlassen und die Nutzer:innen sich persönlich angesprochen fühlen. Die optimale Länge der Videos variiert dagegen nach Plattform. Wenn du dein Ursprungsvideo auf mehrere Kanäle streuen möchtest, solltest du es daher unbedingt vorher anpassen. Kurze Teaser-Elemente eignen sich für Instagram beispielsweise besser als längere Erklärvideos oder originale Webcasts, mit denen du auf YouTube oder LinkedIn mehr Erfolg haben wirst.

Videos in E-Mail-Kampagnen

Du kannst Video als hilfreiches Tool verwenden, um die Öffnungs- und Klickrate (CTR) deiner Email-Kampagne zu boosten, insbesondere, indem du das Video in der Betreffzeile ankündigst. Obwohl Videos immer besser von Mailservern unterstützt werden, bringt die direkte Einbindung des Videos jedoch einige Schwierigkeiten und Nachteile mit sich. Nicht alle Mailserver unterstützen das direkte Abspielen im Posteingang, zudem werden Emails mit Videos, die viel Speicherplatz benötige, nicht selten aufgrund ihrer Größe von Spamfiltern aussortiert. Ich empfehle dir daher, deine Videos über einen animierten Playbutton, GIF oder statisches Bild in der Email zu verlinken. So kannst du auch die Performance deiner Videos deutlich besser tracken.

So behältst du die Performance deiner Videos im Blick

Als Marketingverantwortliche:r willst du natürlich wissen, wie wirksam deine Maßnahmen sind. Wie viele Menschen haben sich das Video angeschaut? Welche Interessen, welches sozio-ökonomische Profil haben die Nutzer:innen (Stichwort Cookies)? Wie viele haben es bis zum Ende gesehen? Wann wurde besonders häufig abgebrochen, angehalten? Wurde das Video im Nachhinein geteilt? Und vieles mehr. Das sind zwar Fragen, die heute in den Analytics vieler Plattformen automatisch beantwortet werden. Wichtig ist aber, alle diese Daten auch übergreifend im Blick zu behalten und sie vergleichbar zu machen, denn nicht immer basieren diese Werte auf den gleichen Methoden (beispielsweise beginnt das Laden eines Videos einmal bereits im Hintergrund bei Aufruf der Webseite, an andermal erst wenn das Video angeklickt wird, sogenanntes „lazy loading“). Du solltest also aufpassen, dass du nicht Äpfel mit Birnen vergleichst. Nur so kannst du analysieren, welches Video auf welchem Kanal am tatsächlich besten läuft, und im Zweifelsfall nachsteuern.

Verwalte deine Videos mithilfe von AI

Videos sind aus der Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken – ein wichtiges, zukunftssicheres Medium. Auch wenn du gerade erst einsteigst, solltest du dir jetzt schon Gedanken machen, wie du deinen Video-Content in Zukunft nutzen und mehrfach verwenden kannst. Bei der großen Menge an Daten, die Videos nun mal mitbringen, empfehle ich dir eine leistungsfähige Plattform für das Management und das performante Ausspielen der Videos. Eine intelligente Suche („Zeige mir alle Videos, in denen der Staubsauger ‚AlphaCentauri‘ zu sehen ist“) ist dafür besonders hilfreich und insbesondere bei großen Datenmengen – es kommen schnell mehrere Terabyte zusammen – auch dringend notwendig. Künstliche Intelligenz hilft enorm dabei, nicht den Überblick zu verlieren. So kannst du wirklich den bestmöglichen Nutzen aus deinen Videos ziehen und verhindern, dass diese im Archiv verschwinden.

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