So arbeitest du mit dem TikTok-Algorithmus und landest auf der For You Page

So arbeitest du mit dem TikTok-Algorithmus und landest auf der For You Page

Auf allen neuen Social Apps war es für unbekannte Creator möglich, auch ohne große Followerschaft extreme Reichweiten zu erhalten. Mit steigenden User-Zahlen und angepassten Algorithmen wird dies jedoch immer schwieriger. TikTok befindet sich jedoch gerade noch in der Phase, in der sehr hohe organische Reichweite möglich ist. Daher ist es für Brands, Unternehmen und Creator so wichtig, rechtzeitig den eigenen Auftritt aufzubauen und die gute Reichweite auszunutzen. Wir erklären dir, wie du die optimalen Voraussetzungen schaffst, um auf der For You Page zu landen.

Wie funktioniert der TikTok-Algorithmus?

Der TikTok-Algorithmus kuratiert die Startseite, die For You Page, das Herzstück der App. Dabei, so TikTok, sollen Kreativität, Abwechslung und auch unbekannte Creator gefördert werden. So kommt es vor, dass auf ein Video eines berühmten Creators mit Millionen Views ein Video eines Creators ohne Follower mit nur wenigen Views folgt. Das heißt, du musst nicht erst mit dem Aufbau einer Community beginnen, ehe du dich auf hohe Reichweiten und viele Likes freuen kannst. Jeder Account kann mit gutem Content eine gute Reichweite erzielen.

Mit neuen Videos auf der Plattform startet der TikTok-Algorithmus einen Test. Je nachdem, wie sie zu Beginn performen, werden sie weiter ausgespielt oder eben nicht. Dabei kommt es auf Signale wie die Abspieldauer, Likes und Kommentare an. Wir haben das Ganze für dich aufgeschlüsselt:

  1. Watchtime
  2. Watchtime in Relation zu der Videolänge
  3. Replays: Gucken User ein Video mehrmals hintereinander, heißt das meist, dass es ihnen gefallen hat
  4. Likes in Relation zu Views
  5. Kommentare in Relation zu Views
  6. Shares in Relation zu Views

Auf die Performance nach diesen Kriterien wird jedes TikTok bewertet. Ein neues Video wird einer kleinen Gruppe ausgespielt, die in Vergangenheit mit ähnlichen Inhalten interagiert hat. Interagieren diese damit, liken, kommentieren und gucken das ganze Video (vielleicht sogar mehrfach), heißt das für den Algorithmus, dass das Video auch weiteren Usern ausgespielt werden soll. Wenn diese wieder damit interagieren, wird es noch mehr Usern ausgespielt und so weiter. So gehen Inhalte auf TikTok schnell viral.

So landest du mit deinem TikTok auf der For You Page

Um zu unterstützen, dass der Algorithmus dein Video vielen Usern ausspielt, kannst du Folgendes machen:

1. Fange spannend an und halte die Spannung. Du möchtest, dass die ersten Viewer deines TikToks nicht gelangweilt sind und weiterscrollen. Im Gegenteil, sie sollen das Video vom Anfang bis zum Ende gucken, sonst wirkt sich das negativ auf deine Performance aus. Deshalb solltest du deine Viewer in den ersten drei Sekunden fesseln und neugierig auf den Rest des Videos machen.

2. TikTok ist stark Trend-orientiert. User machen trendende Videos von anderen nach und adaptieren sie für sich. Dabei spielen Sounds eine große Rolle. Trendende Sounds und Songs werden dir vorgeschlagen, wenn du in den Video Editor gehst, ebenso wie beliebte Filter. Um jedoch zu wissen, wie du den Trend zu einem Song umsetzen kannst, solltest du dir andere TikToks angucken. Außerdem findest du Trend-Hashtags auf der Discovery Page, an denen du dich orientieren kannst. Hier gilt vor allem ausprobieren. Es kann passieren, dass du zu spät bei einem Trend mitmachst, der schon vorbei ist. Denn diese sind sehr schnelllebig. Speichere also nicht zunächst viele Ideen für später, sondern gehe lieber direkt in die Umsetzung.

3. Wenn du Inhalte erstellen möchtest, die deinen Viewern gefallen, musst du zunächst wissen, wer deine Viewer sind. In deinen Profileinstellungen kannst du deinen privaten Account in einen Pro-Account verwandeln. Damit erhältst du Zugriff auf einige Daten deiner Follower:

  • demographische Informationen
  • durchschnittliche Abspieldauer deiner Videos
  • die aktivsten Zeiten auf TikTok
  • beliebte Songs und Sounds

Behalte diese im Blick und analysiere, wer deine Zielgruppe ist und welche Inhalte sie gerne konsumiert.

4. Auf Instagram zum Beispiel kann eine hohe Followerzahl helfen, auch mit zukünftigen Videos erfolgreich zu sein. Auf TikTok sagt diese jedoch weniger aus, da wie gesagt, jedes Video neu bewertet wird. Gefällt es den ersten Viewern nicht, bekommen auch die anderen es nicht zu sehen. Das heißt, du kannst dich nicht wirklich auf einem viralen Video ausruhen, sondern musst weiter daran arbeiten, unterhaltsamen Content bereitzustellen.

5. Nutze Hashtags und überlege dir eine gute Caption. Ein Video ohne Hashtags kann zwar gut performen, jedoch hat eines mit bessere Chancen. Das liegt zum einen daran, dass User über die verwendeten Hashtags in der Suche dein Video finden können. Zum anderen versteht der Algorithmus durch die Hashtags besser, worum es in dem Video geht und kann dieses Usern ausspielen, die zuvor mit demselben Hashtag interagiert haben.

In der Caption hast du 150 Zeichen zur Verfügung, diese werden jedoch eher selten ausgenutzt. Deine Caption sollte dabei unterstützen, die Spannung aufrecht zu erhalten, so dass User das Video bis zum Ende gucken. Außerdem kannst du eine Frage stellen und damit darauf setzen, dass viele Nutzer:innen darauf antworten und du so viele Interaktionen und Kommentare bekommst.

Wenn du unsere Tipps befolgst und mit verschiedenen Inhalten etwas experimentierst, schaffst du die besten Voraussetzungen, um auf der For You Page zu landen und mit deinem TikTok viele Menschen zu erreichen.

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WhatsApp führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Backups ein

WhatsApp führt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Backups ein

Schon vor fünf Jahren führte WhatsApp die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Nachrichten standardmäßig ein. Nun sollen nicht nur die Chats selbst, sondern auch deren Backups durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt werden, wie der Messenger auf seinem Blog erklärt. Dies hebt WhatsApp laut eigener Angabe von anderen Messengern derselben Größenordnung ab. Ein derart hohes Maß an Sicherheit bei den Backups sei ein Alleinstellungsmerkmal der Plattform. Die Neuerung, welche bereits im September in der Beta-Version herauskam, soll nun langsam, aber sicher auch umfassender ausgerollt werden. Dies bestätigte Will Cathcart, Head of WhatsApp, auf Twitter:

Wer seine Backups mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützen will, kann dies anhand eines selbstgewählten Passworts oder eines 64-stelligen Sicherheitsschlüssels tun. Die Backups können weder von WhatsApp, noch vom Anbieter des Backups eingesehen werden. Auf den Schlüssel, der nur dem User selbst bekannt ist, können diese ebenfalls nicht zugreifen.

User wünschen sich mehr Privatsphäre

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Backups ist ein Update, auf das viele Nutzer:innen sicher schon lange gewartet haben. Wie Cathcart erklärt, ist die eigene Privatsphäre eines der Hauptanliegen der WhatsApp User:

Billions of people now have sensitive digital information – like their private messages – and that information is at an increasing risk of being stolen by hackers, criminals, and even hostile states themselves. […] And we hear this from people. By far the main feedback we hear is that they want WhatsApp and others to collect even less data and offer even more privacy.

Nach dem kürzlichen Ausfall der Plattformen der Facebook-Familie, zu denen auch WhatsApp gehört, erlebten Twitter sowie die Messenger Signal und Telegram großen Zuwachs. Insbesondere Signal gilt als datenfreundliche Alternative zu WhatsApp. Vor einigen Monaten startete der Messenger eine umstrittene Kampagne, um auf Facebooks unzureichenden Datenschutz aufmerksam zu machen. Es bleibt abzuwarten, ob WhatsApp mit diesem Update auch Datenschützer:innen von sich überzeugen kann.

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Schaurige Trends: So feiern Facebook, Google und TikTok Halloween

Schaurige Trends: So feiern Facebook, Google und TikTok Halloween

„Süßes sonst gibt’s Saures!“, das dürften am 31. Oktober 2021 so einige Menschen zu hören – und auch zu spüren – bekommen. Nachdem Halloween im vergangenen Jahr aufgrund der Coronapandemie ins Wasser fiel, ist die Freude, dass sich dieses Jahr wieder gemeinschaftlich gegruselt werden darf, besonders groß. Das gilt auch für die Internet-Community.

„Frightgeist Trends“: Google zeigt die beliebtesten Kostüme

Du hast noch keine Idee, in welches Kostüm du zu Halloween schlüpfen möchtest? Keine Panik! Google liefert dir mit einer Neuauflage der „Frightgeist Trends“ etwas Inspiration. Der Suchmaschinenkonzern hat neben den Top-50-Kostümen in den USA auch eine Karte erstellt, auf der angezeigt wird, in welcher Region der USA, welches Kostüm am beliebtesten ist. Außerdem kannst du mithilfe des Costume Wizards deinen ganz individuellen Kostümvorschlag bekommen. Ganz einfach den Grusel- und Individualitätsfaktors sowie den Stil des gewünschten Kostüms (modern oder klassisch) einstellen und schon bekommst du deinen persönlichen Kostümvorschlag.

Screenshot der Costume Map, © Google
Screenshot der Costume Map, © Google

Übrigens auf Platz eins der Top Costumes ist laut Google 2021 die Hexe. Gefolgt von einer Verkleidung als Hase (Platz zwei) und einem Dinosaurier-Kostüm (Platz drei).

„Trick or Treat yourself“: TikTok zeigt Engagement-Trends zu Halloween

Auch die TikTok Community feiert Halloween – und das ist deutlich in den Engagement-Trends zu erkennen. Die Bytedance App untersuchte anlässlich des schaurigen Feiertags, wie beispielsweise Themen-Hashtags rund um Halloween performen. Laut der Kurvideoplattform ist ein merklicher Anstieg der Nutzung des #Halloween um den 31. Oktober zu verzeichnen. Nahe zu fünf Milliarden Views hat der Hashtag in dieser Zeitspanne. Zu den meistgebrauchten Hashtag im Oktober zählen laut TikTok:

  1. #Halloween (20 Milliarden Mal genutzt)
  2. #HalloweenLook (4,5 Milliarden Mal genutzt)
  3. #Halloweenmakeup (1,2 Milliarden Mal genutzt)
  4. #Halloweencostume (723 Millionen Mal genutzt)
  5. #Trickortreat (336 Millionen Mal genutzt)

Natürlich wollen auch die TikTok User möglichst gruselig am 31. Oktober aussehen. Deswegen sind sie auch geneigt, mehr Geld für Kleidung, Makeup, Deko und Accessoires auszugeben. Laut der Bytedance App geben die Nutzer:innen um die 100 US-Dollar für das perfekte Grusel-Outfit aus.

Facebooks schaurige Shopping-Trends: Ein Fünftel alles User verkleidet ihr Haustier zu Halloween

Natürlich schaut sich auch Facebook das Verhalten der eigenen Nutzer:innen zum gruseligsten Tag des Jahres an. Während der Social-Konzern immer noch mit dem Schock zu kämpfen hat, dass Frances Haugen die mutmaßlich kritikwürdigen Praktiken der Plattform enthüllte, beschäftigen sich die User damit, wie sie anderen Menschen einen möglichst großen Schrecken zu Halloween einjagen können. Das zeigt sich auch in den Shopping-Trends, die Facebook nun anlässlich des 31. Oktobers veröffentlichte. Der Social-Konzern rechnet damit, dass die User in den USA zum Beispiel durchschnittlich 102,74 US-Dollar für ihr Kostüm ausgeben. Alle weiteren Ergebnisse findest du in der Infografik:

Halloween Trends bei Facebook, © Facebook
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Bist du schon im Gruselfieber?

Halloween wird dieses Jahr auch in Deutschland größer gefeiert werden als im vergangenen Jahr. Wie sieht es bei dir aus? Bist du eher ein Halloween-Muffel oder ein Grusel-Freak? Nimm an unserer Umfrage teil oder schreib es uns in die Kommentare.

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Squid Game Hype verschafft Serienstar fast 20 Millionen neue Instagram Follower – in weniger als 30 Tagen

Squid Game Hype verschafft Serienstar fast 20 Millionen neue Instagram Follower – in weniger als 30 Tagen

Squid Game ist der Medienhype dieses Herbsts. Erst am 17. September auf Netflix gestartet, hat die südkoreanische Serie bereits den besten Start jemals auf der Streaming-Plattform hingelegt. In weniger als einem Monat haben bereits 111 Millionen Accounts die dystopischen Folgen rund um die tödlichen Kinderspiele angeschaut. Ausschnitte aus der Serie und Memes, die auf Social Media viral gehen sowie ein Ansturm auf die Kostüme aus der Produktion für Halloween und ein gesteigertes Interesse an südkoreanischen Medienschaffenden waren einige der Folgen des Riesenerfolgs der Netflix-Serie.

Gefeiert werden derzeit nicht nur Ideengeber und Regisseur Hwang Dong-hyuk oder Hauptdarsteller Lee Jung-jae, sondern insbesondere auch die Schauspielerin Jung Ho-yeon. Bekannt geworden ist sie der Welt in ihrer Rolle als Kang Sae-byeok oder Kandidatin Nummer 067. In Südkorea war sie zuvor bereits als Model bekannt – hatte auf Instagram aber nur rund 400.000 Follower. Dass diese Zahl in wenigen Wochen auf über 20 Millionen steigen würde, hätte sie wohl kaum ahnen können.

Jung Ho-yeons Follower-Wachstum auf Instagram toppt selbst Cristiano Ronaldo und Instagram

Eine Analyse von HypeAuditor zeigt eindrucksvoll, wie enorm die Schauspielerin vom Erfolg von Squid Game profitieren konnte. Und sie ist nicht die einzige aus dem Cast, die in kürzester Zeit Millionen Follower generieren konnte.

Die Analyse der Instagram Accounts der Darsteller:innen zeigt, dass Jung Ho-yeon seit dem Start der Serie für ihren Account (hoooooyeony) mehr als 19 Millionen Follower gewonnen hat (inzwischen kann sie 20,3 Millionen aufweisen, Stand: 15.10.2021).

Damit besitzt sie den am schnellsten wachsenden Account auf Instagram. Sogar Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo, der zuletzt wieder einige Rekorde auf internationaler Bühne gebrochen hat, oder Kylie Jenner können bei dem Follower-Wachstums nicht mithalten. Allerdings haben diese Superstars auch eine schon viel größere Fanbase als Grundlage, Cristiano Ronaldo liegt mit 355 Millionen Followern mit Abstand vorn. Einzig Instagrams eigener Account kann noch mehr Follower aufweisen.

Das Ranking von Hype Auditor zum Follower-Gewinn auf Instagram in den vergangenen knapp vier Wochen
Das Ranking von Hype Auditor zum Follower-Gewinn auf Instagram in den vergangenen knapp vier Wochen, © HypeAuditor

Auch die weiteren Daten, die HypeAuditor dem Account von Jung Ho-yeon zuschreiben konnte, sind sehr positiv. Denn ihre Posts erhalten im Durchschnitt 1,4 Millionen Likes und 4.200 Tausend Kommentare. Daraus ergibt sich, dass fast 21 Prozent ihrer Follower auf ihre Beiträge reagieren. Dieses Engagement ist außergewöhnlich hoch, da ähnliche Konten laut dem Analyseunternehmen HypeAuditor nur 1,26 Prozent Engagement Rate generieren können.

Squid Game, Bridgerton und Co. – die Macht der Netflix-Serien

Jung Ho-yeon ist nicht das einzige Mitglied aus dem Squid Game Cast, das aktuell mit enormem Tempo Follower auf Instagram gewinnt. So können sich beispielsweise Wi Ha Jun, der einen Polizisten spielt, und Lee Yoo-mi, Nr. 240 in der Serie, die auch in Deutschland bei Netflix weiter auf Platz eins der meistgeschauten Inhalte rangiert, auf Instagram über neue Fans freuen. Lee Yoo-mi (Account-Name: leeyoum262)) hatte vor Beginn der Serie nur 36.000 Follower – nun sind es über sechs Millionen. Wi Ha Jun (Account-Name: wi_wi_wi) konnte seine Follower-Zahl in unter einem Monat von 340.000 auf über acht Millionen steigern. Beide gehören aktuell zu den am schnellsten wachsenden Creatorn der Plattform.

Das Phänomen des kometenhaften Aufstiegs von Schauspieler:innen bei Instagram gab es auch schon nach der Veröffentlichung der Netflix-Serie Bridgerton im vergangenen Jahr. Die Hauptdarsteller:innen der Serie – Regé-Jean Page und Phoebe Dynevor –, die bis zum Start von Squid Game die meistgeschaute auf Netflix war, konnten ebenfalls binnen kurzer Zeit Millionen von Followern in den sozialen Medien für sich gewinnen.

Soziale Medien und insbesondere Instagram sind einer der wichtigsten Kanäle von Netflix, um Serien zu bewerben. Wir haben verfolgen können, dass bis Ende 2020 viele Schauspieler:innen aus anderen Netflix Shows unter den Top 100 wachsenden Accounts des Jahres waren. Zum Beispiel gewann Millie Bobby Brown aus Stranger Things 9,7 Millionen Abonnent:innen und auch Zendaya Maree Stoermer aus Euphoria konnte 2020 18,2 Millionen neue Abonnent:innen generieren,

kommentiert Alex Frolov, CEO und Mitgründer von HypeAuditor. Das Follower-Wachstum der Stars aus Squid Game dürfte noch lange anhalten. Und die vorher global weniger bekannten Schauspieler:innen dürften auch auf Instagram und im internationalen Mediengeschäft noch mehr Aufträge, Fans und Aufmerksamkeit erhalten. Der Medien-Hype rund um die Netflix-Serie dürfte zudem dafür sorgen, dass diesen Herbst und Winter noch einige Millionen mehr Menschen die Inhalte mit Jung Ho-yeon, Wi Ha Jun und Co. rezipieren. Während die Stars aus Squid Game, Bridgerton, Stranger Things und anderen Serien weiter Follower sammeln und sich als Creator profilieren können, warten die Zuschauer:innen schon darauf, welche die nächste Hit-Serie bei der Streaming-Plattform sein wird – und welch erstaunliche Folgen diese nach sich ziehen könnte.

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Google startet Continuous Scrolling in den Suchergebnissen

Google startet Continuous Scrolling in den Suchergebnissen

Für die mobile Suche über Google steht eine große Veränderung an. Das Suchmaschinenunternehmen führt Continuous Scrolling ein. Das bedeutet, dass User, sobald sie auf ihrem Smartphone ans untere Ende einer Suchergebnisseite gelangen, automatisch mit neuen Resultaten bedient werden, die Google lädt. Diese können dann ohne weiteren Klick durchgescrollt werden. Denn manchmal, so Google, wollen Nutzer:innen einfach reibungslos weiter Suchergebnisse anschauen.

Das neue Feature zum kontinuierlichen Scrolling unterscheidet sich jedoch vom Infinite Scrolling. Außerdem ist die Funktion vorerst nicht für alle User und Suchergebnisse vorhanden.

Continuous Scrolling bei Google: Bis zu vier Suchergebnisseiten ohne Hürde durchscrollen

Erst vor kurzem hat Google ein Redesign der mobilen Suchergebnisseiten vorgestellt, das nach und nach ausgerollt werden soll. Zu den diversen Updates für die Google Search gesellt sich nun das sogenannte Continuous Scrolling. Diese Funktion erlaubt das Scrollen durch die SERPs, ohne dass User für weitere Informationen aktiv interagieren müssen, etwa indem sie „Mehr ansehen“ anklicken. Allerdings lädt das neue Feature nur bis zu vier Suchergebnisseiten. Dann erscheint ein CTA Button mit der Aufschrift „See more“. Demnach ist das Continuous Scrolling auch vom Infinite Scrolling zu unterscheiden. Denn bei letzterem, das etwa bei Twitter Anwendung findet, werden stetig alle weiteren Ergebnisse in einem Feed oder auf Suchergebnisseiten geladen, wenn User zum „Ende“ dieser Seite oder des Feeds gelangen.

Niru Anand, seines Zeichens Produkt-Manager für Search bei Google, erklärt im Blogpost zum neuen Scrolling Feature, dass es besonders für Menschen, die Inspiration und umfangreiche Eindrücke zu bestimmten Suchanfragen erwarten, hilfreich sein könnte. So wäre die Funktion beispielsweise bei einer offen gestellten Suchanfrage wie „Was kann ich mit Kürbissen machen?“ nützlich, um schnell sehr viele Informationen zu erhalten.

Ein Push für Ergebnisse hinter Seite eins der SERPs?

Der Roll-out des neuen Features wird zunächst nur englischsprachige Suchergebnisse betreffen und ist auf die USA begrenzt. Für gewöhnlich werden neue Funktionen in der mobilen Google-Suche aber wenige Monate nach dem Start in den USA auch in ersten europäischen Märkten wie Deutschland ausgerollt.

Mit dem Start dieser Funktion verändert sich für das Reporting in der Search Console hinsichtlich der Positionierung nichts. Die Positionen in den SERPs werden weiterhin so wahrgenommen wie sie abgebildet wären, wenn die Seiten nicht automatisch laden würden. Demnach ist die wenig populäre Seite zwei in den Suchergebnissen auch mobil implizit weiter vorhanden. Suchende stoßen mithilfe von Continuous Scrolling aber womöglich häufiger zu den dort gerankten Ergebnissen vor.

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Neue Monetarisierungsoption: Twitter testet Ads in Kommentaren

Neue Monetarisierungsoption: Twitter testet Ads in Kommentaren

Schon bald könnten User in ihren Twitter Replies auf Werbeanzeigen stoßen. Bislang wurden Ads nicht direkt in die Konversation unter einem Tweet integriert, doch das könnte sich nun ändern. Aktuell befindet sich die Option noch in der Testphase. Ausgewählte User des globalen Tests können sich mit der Neuerung vertraut machen, die bislang nur begrenzt für iOS und Android User verfügbar ist. Die Ads werden unterhalb der ersten, dritten oder achten Antwort eines Tweets integriert – laut Twitter also genau da, wo die Konversation stattfindet. Wie die Ad Replies in Aktion aussehen, zeigt Twitters Revenue Product Lead Bruce Falck im Video:

Ein Teil der Werbeeinnahmen könnte an die Creator gehen

Einige User kritisierten den Test der Ads unter dem Ankündigungs-Tweet. Ads im Kommentarbereich würden die User Experience verschlechtern, da sie den Verlauf der Konversation stören. Sollte Twitter die Funktion also umfassend ausrollen, müssten sich einige Nutzer:innen an die ungewohnte Ansicht von Ads im Kommentarbereich erst noch gewöhnen. Doch es gibt auch eine gute Neuigkeit: Wie Falck unter seinem Tweet erklärt, können Creator damit rechnen, einen Teil der Werbeeinnahmen zu erhalten, wenn sie den Ads unter ihren Tweets zustimmen. Hier könnte sich also eine interessante Monetarisierungsoption für Creator ergeben.

© Twitter

Bevor das Feature umfassend ausgerollt wird, will Twitter die Performance der Ads zunächst über einige Monate testen. Es werden verschiedene Layouts, Einfügepunkte und mehr getestet, bevor die Funktion gegebenenfalls der breiten Masse zugänglich gemacht wird. Die Option soll eine Möglichkeit für Creator darstellen, für ihren Content vergütet zu werden. Es ist anzunehmen, dass es sich hierbei mitunter um eine weitere Maßnahme Twitters handelt, Creator mit monetären Anreizen auf der Plattform zu halten. Erst kürzlich kündigte die Plattform auch den Start von Twitter for Professionals mit exklusiven Features an, welches Creatorn und Marken eine Möglichkeit bietet, ihre Produkte auf besondere Weise zu promoten.

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