Creator Mode bei Twitch: Was steckt hinter dem neuen Feature-Test?

Creator Mode bei Twitch: Was steckt hinter dem neuen Feature-Test?

Twitch führt als Streaming-Plattform für Gaming und andere Trends den Markt an. User der Plattform können live gehen und mit ihren Zuschauer:innen interagieren, während sie sich und/oder die Inhalte ihres Bildschirms streamen. Im Stream Manager legen sie hierfür die Einstellungen fest. Ein neuer Test zeigt nun, dass Twitch den Stream Manager sowie den Zugang zum Mobile Broadcasting verlegen könnte: Im neuen Creator Mode wären diese Optionen zusammengefasst.

© Alessandro Paluzzi – Twitter

Der Reverse Engineer Alessandro Paluzzi entdeckte die Option und teilte Screenshots auf Twitter. Auf diesen ist zu sehen, wie Creator auf Twitch dazu aufgefordert werden, in den neuen Creator Mode zu wechseln.

Go live, manage your stream and chat, and more,

heißt es in dem Pop-up.

© Alessandro Paluzzi – Twitter

Mobile Broadcasting und der Stream Manager sind in dem Creator Mode zusammengefasst und an neuer Stelle zu finden. Es ist zu vermuten, dass Twitch verschiedene Layouts testet, um die Creator der Plattform bestmöglich bei der Erstellung von Videos zu unterstützen.

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eBay Ads startet neuen Kampagnentyp „Anzeigen Erweitert BETA“

Interne Daten von eBay aus 2020 zeigen, dass jeder fünfte Kauf bei der Plattform mit einem Angebot, das ganz oben auf der Suchergebnisseite steht, beginnt. Die Relevanz dieser Position möchte das Unternehmen daher für Marken und Händler:innen noch fruchtbarer machen. Mit dem neuen Kampagnentyp „Anzeigen Erweiter BETA“ von eBay Ads erhalten diese ab sofort bevorrechtigt Zugriff auf die oberste Platzierung in den Suchergebnissen. Gleichzeitig bietet „Anzeigen Erweitert“ Keyword Targeting, mit dem die Käufer:innen im exakten Moment der Kaufentscheidung mit maximaler Sichtbarkeit adressiert werden können. Durch das Kosten-pro-Klick-Modell bei „Anzeigen Erweitert BETA“ bestimmen die Marken und Händler:innen dabei ganz einfach selbst, wie viel ihnen jeder Klick für jedes der ausgewählten Keywords wert ist.

Darüber hinaus können Werbetreibende mit der neuen Funktion ein maximales Tagesbudget festlegen. In Kombination mit der Funktion „Anzeigen Standard“ verfügen Marken und Händler:innen über die Möglichkeit, deutschlandweit rund 20 Millionen aktive Käufer:innen auf dem eBay-Marktplatz gezielt anzusprechen.

Betatest der eBay-Werbeoption zeigte Performance Boost

70 Prozent aller Käufe bei eBay beginnen mit einer Suche. Das zeigen interne Untersuchungen des Unternehmens. Ein Betatest der neuen Anzeigenfunktion zeigte bereits, dass diverse Kennzahlen optimiert werden können. Dank der Top-Platzierung und den neuen Funktionen mit Tagesbudget und Keyword Targeting generierte etwa die Bedifol GmbH mit ihren Display- und Blickschutzprodukten von schutzfolien24 eine signifikante Steigerung der Verkaufszahlen um 50 Prozent bei einer sehr guten Click-Through-Rate von 11,4 Prozent und einem Return on Advertising Spend von 3,3:1.

Wir bei eBay glauben fest daran, dass wir nur gemeinsam mit unseren Kund:innen erfolgreich sein können. Unser Ziel ist es, Werbetreibenden und Händler:innen jeder Größe innovative und ganzheitliche Werbelösungen zu bieten, die ihnen helfen, ihren Umsatz zu steigern und ihre Marke zu stärken,

sagt Eleonore Morlas, General Manager CSEU bei eBay Ads. Dass eine Top-Platzierung in den Suchergebnissen bei einer E-Commerce-Plattform mehr Traffic für ein Angebot und schließlich auch die Verkäufe zu fördern vermag, überrascht nicht. Als überraschend könnte man daher eher einstufen, dass eBay Ads diese Option erst jetzt als Betaversion einführt. Damit könnten jedoch die Unternehmensumsätze im wichtigen vierten Quartal des Jahres nochmal gesteigert werden. Im zweiten Quartal lag der Umsatz bei 2,7 Milliarden US-Dollar. Mit Amazon, das inzwischen pro Quartal über 100 Milliarden US-Dollar Umsatz generiert, kann eBay allerdings längst nicht mehr mithalten. Das dürfte auch für die Werbesektion gelten. Immerhin könnten Advertiser bei eBay aber eine differente Zielgruppe vorfinden, die sie mit der neuen Werbeoption ganz gezielt erreichen können.


Die Angaben aus diesem Beitrag entstammen der offiziellen Pressemitteilung von eBay.

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Telegram entwickelt sich zum Cyber Crime Hotspot

Telegram entwickelt sich zum Cyber Crime Hotspot

Mit inzwischen über einer Milliarde Downloads zählt Telegram zu einer der populären Alternativen zu WhatsApp, iMessage, Signal und Co. Allerdings hat die Messaging App in Europa und Deutschland einen mindestens zweifelhaften Ruf. Vor allem, da der Dienst in Kreisen von Verschwörungstheoretiker:innen und radikalen Gruppierungen große Zustimmung erfährt. Nun offenbart eine von Cyberint für die Financial Times durchgeführte Studie, dass Telegram auch für Cyber-Kriminelle immer interessanter wird. Es gab laut Analyse einen 100-prozentigen Anstieg der Nutzung der App durch solch Kriminelle. Dass über Telegram nun vermehrt mit personenbezogenen Daten und Co. gehandelt wird, könnte auch mit der neuen Datenschutzrichtlinie bei WhatsApp zusammenhängen.

Marktplätze für Finanzdaten, Hacking Guides und Malware bei Telegram entdeckt

Die Studie, über die auch Mashable berichtet, weist darauf hin, dass bei Telegram immer mehr illegitime Angebote auftauchen. Diese seien typisch für das Darknet. Doch während der Handel dort mit bestimmten Hürden verknüpft ist (Anonymisierungsmechanismen zählen insbesondere dazu, außerdem sind Seiten, die mit dem TOR-Browser aufgerufen werden, oft langsam), ist über Messaging Apps sogar ein Verkauf in Echtzeit möglich. Über WhatsApp und Facebook werden womöglich deshalb inzwischen weniger solcher illegalen Geschäfte betrieben, weil die dieses Jahr überholte Datenschutzrichtlinie für WhatsApp mehr Einschränkungen mit sich bringt.

Telegram hingegen wird weit weniger moderiert. Bei der App können die „Geheimen Chats“ aktiviert werden, um eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu nutzen. Auch selbstzerstörende Nachrichten stehen als Funktion in diesem Kontext zur Verfügung. Diese Optionen gibt es für die riesigen Gruppen-Chats zwar nicht. Doch um in diese hineinzukommen, braucht es zunächst einen Zugangs-Link.

Riesiger Channel zum Verkauf von Zugangsdaten erst nach Hinweis der Financial Times gelöscht

Nun hat Cyberint regelrechte Marktplätze für Cyber-Kriminelle entdeckt. So gab es beispielsweise den Channel „combolist“ (der Titel ist bereits ein Hinweis auf eine Liste von Zugangsdaten), der über 47.000 Abonnent:innen zählte. Dort seien riesige Datensets verkauft worden. Eingestellt wurde der Kanal von Telegram erst, als die Financial Times die App zu diesem befragte. Gegenüber der Financial Times erklärte Telegram lediglich, dass Daten, die nicht mit der Einwilligung von Usern geteilt werden, in der App entfernt würden.

Allerdings konnte Cyberint in der Studie diverse Gruppen und Channels finden, die Finanz- und personenbezogene Daten, Hacking Guides und Tools sowie verschiedene Malware anboten. Zudem ist die Zahl der Links zu Telegram Channels, die in Foren im dem Dark Web geteilt wurden, von rund 172.000 im Jahr 2020 auf über eine Million in diesem Jahr angestiegen.

Nun müssen sich die Verantwortlichen fragen, ob sie weiterhin fahrlässig mit den Inhalten in der App umgehen und die lasche Moderation beibehalten. Sollte das der Fall sein, wird Telegram seinen Status als obskure Messaging-Alternative nicht ablegen können – ganz im Gegenteil.

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TikTok Creator designt in Videos altbekannte Logos neu – plötzlich stehen alle großen Unternehmen Schlange

TikTok Creator designt in Videos altbekannte Logos neu – plötzlich stehen alle großen Unternehmen Schlange

Auch wenn das Internet und Social Media ihre Schattenseiten haben, erfreuen wir uns regelmäßig an dem guten Content, den Creator auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder TikTok teilen. Dazu gehört beispielsweise der Content von TikTok-Nutzerin @emilyzugay. Die TikTokerin lud vor einer Woche das erste Video einer Reihe hoch, in der sie die Logos von bekannten Brands neu designt, darunter unter anderem Apple, NASA, Target oder Starbucks.

11 Millionen Likes für schlecht designte Logos: Was steckt hinter den viralen Videos?

Das erste Video hat mittlerweile über elf Millionen Views und zwei Millionen Likes. Zugay erklärt zunächst, was ihr an den alten Logos nicht gefällt und zeigt dann ihre verbesserte Version. Dass das alles ein Scherz ist, wird schon beim ersten Design recht schnell klar.

@emilyzugay

Putting my degree to use

♬ original sound – Emily’sTikTok.edu

Im zweiten Video, das knapp zehn Millionen Aufrufe und 1,4 Millionen Likes hat, geht sie auf die Vorschläge in den Kommentaren des ersten Videos ein.

@emilyzugay

Reply to @willie3341 easy

♬ original sound – Emily’sTikTok.edu

Für das dritte Video musste sie sich weder selbst Unternehmen raussuchen noch auf die Vorschläge von Followern hören: Denn zu diesem Zeitpunkt fragten die Unternehmen schon selbst bei ihr an.

@emilyzugay

Reply to @adobe here you go

♬ original sound – Emily’sTikTok.edu

Nicht nur sorgt Emily Zugay hier mit ihrer ironischen, trockenen Art für gute Unterhaltung. Die Unternehmen, die bei dem Scherz mitmachen, können sich direkt als trendy und nahbar darstellen. Dass TikTok schnell auf das virale Video aufmerksam wird und kurzerhand das eigene Profilbild mit ihrem Logo ersetzt, ist nicht sehr überraschend. Dass Profile wie das von der Washington Post jedoch auch mitmachen und das eher mittelprächtige Logo von Zugay für ihren Account nutzen, jedoch schon.

Screenshot TikTok
Screenshot The Washington Post

Vermutlich werden die Accounts ihr Bild bald wieder zurücktauschen, doch das Social Media Team zeigt damit, dass es Trends erkennt und schnell reagiert. Mit dieser einfachen Aktion könnten sich die Brands, die mitgemacht haben, sicher einige neue Fans sichern.

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Kollateralschaden? Instagram CEO Adam Mosseri vergleicht Autos mit Social Media – beide töten Menschen

Vor einigen Monaten machte die Aussage von US-Präsident Biden Schlagzeilen, als er sagte, „Social Media is killing people“. Damals reagierte Facebook mit einer großen Gegenkampagne und Biden ruderte zurück. Doch nun kommen fast die gleichen Worte aus dem Mund von Adam Mosseri, dem CEO von Instagram, das zu Facebook gehört. Nach einer Artikelreihe im Wall Street Journal, die enthüllte, dass Instagram insbesondere junge Mädchen stark negativ beeinflusst und sich dessen sehr wohl bewusst ist, war Mosseri zu Gast im Recode Podcast mit Peter Kafka. In der Folge vergleicht er Social Media mit Autos, in dem Sinne, dass beide für Tote verantwortlich sind.

Die Vorteile überwiegen die Nachteile?

Die internen Untersuchungen, die das Wall Street Journal nun offenlegte, fanden heraus, das eines von drei Mädchen Instagram als schuldig für ihre Body Image Issues verantwortlich machen. Auch für erhöhte Anxiety und Depressionen sahen viele bei Instagram die Schuld. In dem Report heißt es:

Among teens who reported suicidal thoughts, 13% of British users and 6% of American users traced the desire to kill themselves to Instagram, one presentation showed.

In der Podcast-Folge gibt Mosseri nun mehr oder weniger zu, dass man sich dessen bewusst ist. Er vergleicht Social Media mit der Autobranche. Auch durch die Nutzung von Autos sterben jährlich Menschen. Dennoch überwiegen die Vorteile:

We know that more people die than would otherwise because of car accidents, but by and large cars create way more value in the world than they destroy. And I think social media is similar.

Doch der Vergleich hinkt, wie auch Kafka in dem Podcast aufzeigt. Schließlich sind Sicherheitsstandards in Autos stark reguliert und werden überwacht und gegebenenfalls angepasst. Auch viele Twitter User äußerten sich zu Mosseris Aussage kritisch.

Mit dem Vergleich hat Mosseri sich und Facebook keinen Gefallen getan. Zwar versuchen Facebook und Instagram mit Sicherheits-Features immer wieder, Kinder und Jugendliche zu schützen, doch die Maßnahmen bedeuten lediglich Tropfen auf dem heißen Stein. Schon seit Jahren stehen die Unternehmen in der Kritik und haben dennoch nichts Grundlegendes geändert. Die Grundvision sei es zu wachsen und mehr Menschen miteinander zu verbinden – der Preis sei nicht so wichtig. Das gab auch schon 2018 der damalige Vice President Andrew Bosworth in einem Artikel an. Damals schrieb er:

Maybe it costs a life by exposing someone to bullies. Maybe someone dies in a terrorist attack coordinated on our tools. And still we connect people.

Es scheint als müssten Instagram und Facebook überdenken, was ihre Mission ist. Eine Regulierung von sozialen Medien sei laut Mosseri übrigens zwar willkommen, doch gleichermaßen sieht er eine solche als potentiell problematisch an. Ein Lösungsansatz ist also nicht in Sicht.

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Facebook löscht zahlreiche Querdenken-Konten und verschärft Umgang mit Klimaleugnung

Facebook löscht zahlreiche Querdenken-Konten und verschärft Umgang mit Klimaleugnung

Das größte soziale Netzwerk der Welt greift durch. Facebook hat erstmals die neuen Richtlinien im Kampf gegen „bedrohliche Netzwerke“ umfassend umgesetzt und rund 150 Konten der umstrittenen Querdenken-Bewegung sowohl von Facebook als auch Instagram entfernt.

Die Inhalte bergen in der vorliegenden Form das Potenzial, in reale Gewalt umzuschlagen und auch in anderer Form gesellschaftlichen Schaden anzurichten,

hieß es in Facebooks Erklärung. Auch die Konten von Querdenken-Gründer Michael Ballweg wurden gesperrt. Während dieser gegen den Schritt Facebooks gerichtlich vorgehen möchte, will das Netzwerk Querdenken nicht grundsätzlich verbieten. Auf die Gefahren der Bewegung aber soll hingewiesen werden. Und auch auf die Gefahren von Personen und Gruppen, die den Klimawandel leugnen. Denn Facebook möchte künftig deutlich härter gegen Fehlinformationen in diesem Kontext vorgehen.

Facebook setzt ein Zeichen gegen Querdenken: „Koordinierte Schädigung der Gesellschaft“ nicht tragbar

Nathaniel Gleicher, Head of Security Policy bei Facebook, und Semjon Rens, Public Policy Director DACH bei Facebook, erklären in einem ausführlichen Blogpost, wie Facebook gegen neue Arten von bedrohlichen Netzwerken auf der Plattform – und auch auf Instagram – vorgehen wird. Im Fokus der Untersuchung von Inhalten und Accounts stehen dabei vor allem „Koordinierte Kampagnen mit dem Ziel der Gesellschaft zu schaden“. Dazu zählt Facebook auch die Aktivitäten diverser Konten aus dem Bereich der Querdenken-Bewegung. Nun wurde ein ganzes Netzwerk dieser Konten entfernt, insgesamt etwa 150 Accounts. Damit setzt Facebook ein klares Zeichen und unterstreicht, wie ernst es der Konzern mit der Umsetzung der neuen Regeln meint.

Die Konten, betrieben von laut Facebook authentischen Personen, hatten vermehrt gegen Facebooks Gemeinschaftsstandards verstoßen und etwa die „Veröffentlichung von gesundheitsbezogenen Falschinformationen, Hassrede und Anstiftung zur Gewalt“ betrieben. Vor allem die Anstiftung zur Gewalt hat Facebook zu rigorosem Handeln veranlasst. Im Post heißt es:

Die Inhalte bergen in der vorliegenden Form das Potenzial, in reale Gewalt umzuschlagen und auch in anderer Form gesellschaftlichen Schaden anzurichten […] Wie aus den öffentlichen Medien bekannt ist, hat diese Gruppe in Deutschland reale Gewalt gegen Menschen ausgeübt, die im Journalismus, bei der Polizei oder im Gesundheitswesen arbeiten.

Auch Links zu Domains der Querdenken-Bewegung hat Facebook von der Plattform entfernt. Dabei sei die Bewegung per se auf Facebook und Instagram nicht verboten, betont das Unternehmen. Sobald aber Verstöße gegen Facebooks Richtlinien vorliegen, wird das Netzwerk handeln. Gelöscht hat Facebook beispielsweise die Facebook-Gruppe „Querdenken711“ mit bis dahin über 30.000 Abonnent:innen und die Konten des Querdenken-Gründers Michael Ballweg. Dieser möchte laut Spiegel allerdings gerichtlich gegen diesen Schritt vorgehen.

Der Klimawandel ist real: Facebook möchte Fehlinformationen eindämmen

Verschwörungstheorien werden nicht nur von Anhänger:innen der Querdenken-Bewegung, sondern auch von Klimaleugner:innen verbreitet. Und Facebook sowie Instagram bieten dafür eine wilkommene Plattform, weil die Reichweite so enorm ist. Dass Facebook, das für den eigenen Umgang mit Fehlinformationen auf der Plattform schon vielfach gerügt und kritisiert wurde, nun noch mehr Maßnahmen ergreift, um sich dieses Images zu entledigen, zeigt auch der starke Fokus auf den Klimawandel.

Das Unternehmen möchte einerseits das eigene Klimaforschungszentrum auf der Plattform ausweiten und das Engagement und die Informationen für User optimieren – etwa mit Quizzes. Andererseits werden eine Million US-Dollar investiert, um gemeinsam mit dem  International Fact Checking Network gegen Fehlinformationen zum Klimawandel vorzugehen. Das geht aus einem aktuellen Post zum Thema Klimawandel auf Facebook hervor.

Das Climate Science Center auf Facebook
Das Climate Science Center auf Facebook, © Facebook

Auch eine Videoserie mit Aussagen von jungen Menschen, die sich für das Klima einsetzen, wird das Netzwerk auf Facebook und Instagram integrieren. Unter anderem wird Klimaaktivistin Melati Wisjen, die Mitgründerin von @byebyeplasticbags, bei Facebook in den Vordergrund rücken.

Klimaaktivistin Melati Wisjen
Klimaaktivistin Melati Wisjen, © Facebook

Auf Facebook und Instagram sollen also ab jetzt noch mehr Fakten promotet und Fehlinformationen sowie Hass und Anstiftung zur Gewalt verbannt werden. Der Kampf für Facebook wird jedoch ein großer sein. Immerhin nutzen inzwischen 3,5 Milliarden Menschen monatlich mindestens eine App des Unternehmens. Doch jeder Schritt hin zu einer sichereren und zukunftsorientierten Social-Media-Plattform ist ein guter.

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