Googles Performance Max-Kampagnen erhalten KI-Features

Googles Performance Max-Kampagnen erhalten KI-Features

Google kündigte kürzlich auf dem eigenen Blog Updates für die Performance Max-Kampagnen an, die den Prozess der Anzeigenerstellung deutlich verändern könnten. Seit der Einführung im Jahr 2021 haben sich Performance Max-Kampagnen als Lösung für die zunehmend komplexe Werbelandschaft etabliert. Die Anzeigen werden über das gesamte Google-Inventar hinweg platziert, von Google Maps über die Suche bis hin zu YouTube. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglicht es Werbetreibenden, eine maximale Reichweite und Sichtbarkeit ihrer Kampagnen zu erreichen, ohne einzelne Anzeigen manuell erstellen zu müssen.

Verbesserte Asset-Generierung mit Gemini

Im Zentrum der neuen Updates steht die Einführung von generativen KI-Elementen, angetrieben durch das Google LLM (Large Language Model) Gemini. Die KI-Implementierung ermöglicht die automatische Generierung von Überschriften und Texten, was eine weitere Automatisierung beim Erstellen der Anzeigen bedeutet. Laut Google können Werbetreibende mit den neuen Tools nicht nur Zeit und Ressourcen sparen, sondern auch die Kreativität und Relevanz ihrer Anzeigen steigern. Pallavi Naresh, Group Product Manager bei Google, schreibt dazu im Blog-Beitrag:

Zusätzlich verbessern wir die Asset-Generierung mit Gemini, dem leistungsstärksten KI-Modell von Google. Performance Max-Kampagnen können jetzt lange Anzeigentitel und bald auch Websitelinks automatisch generieren; beide neuen Funktionen nutzen die hochentwickelten Reasoning-Fähigkeiten von Gemini, um Text-Assets zu generieren.

KI-Bildgenerierung mit Imagen 2

Google plant außerdem, Werbetreibenden neue Möglichkeiten für Bilderstellung in ihren Kampagnen zu geben. Durch die Integration von Imagen 2, einer für Google Ads optimierten Version, können in der Performance Max-Kampagne Bilder durch KI erstellt werden. Dies ermöglicht beispielsweise die Erstellung von Lifestyle-Bildern, die Menschen in Bewegung zeigen, und bietet erweiterte Bearbeitungsoptionen wie das Hinzufügen von Hintergründen mit nicht identifizierbaren Personen. Werbetreibende behalten volle Kontrolle über den kreativen Prozess, indem sie vorgeschlagene Bilder vor der Veröffentlichung überprüfen können.

Laut Pallavi Naresh ist es dank der Integration generativer KI-Technologie in den Erstellungsprozess von Performance Max-Kampagnen nun einfacher, einen optimalen Mix an Werbemitteln zu erzielen.

Mit generativer AI ist es nun noch leichter, den optimalen Asset-Mix zu finden. Werbetreibende, die bei der Erstellung von Performance Max-Kampagnen die Asset-Generierung nutzen, starten mit 63 % höherer Wahrscheinlichkeit eine Kampagne mit einer als „Gut“ oder „Sehr gut“ bewerteten Anzeigeneffektivität.

Trotz der Vorteile, die die automatische Erstellung von Bildern und Texten in den Performance Max-Kampagnen bietet, kann es auch Nachteile geben. Wenn Werbetreibende vermehrt ihre Anzeigen durch KI erstellen lassen, kann es passieren, dass dies zu einer Homogenisierung von Online-Inhalten führt und die individuelle Kreativität verloren geht.

Die Updates werden zunächst in englischer Sprache verfügbar sein, weitere Sprachen soll folgen. Die KI-gestützte Bildbearbeitung wird für Nutzer:innen in den USA im März 2024 verfügbar sein und kurz darauf weltweit eingeführt werden.


Gemma und Gemini for Google Workspace:

Google bringt offene KI-Modelle und benennt Duet AI um

Gemma-Schriftzug und -Logo von Google, blauer Hintergrund mit Punkten
© Google

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BeReal – ein neues Spielfeld für Marken und Content Creator?

BeReal – ein neues Spielfeld für Marken und Content Creator?

In einer Zeit, in der Authentizität online zunehmend zur Mangelware wird, betritt BeReal die Bühne mit einem erfrischenden Versprechen: Echtheit über alles. Vor kurzem öffnete sich die Plattform mit den Kategorien RealBrands und RealPeople auch für Marken und Creator, nachdem sich die Plattform lange Zeit gegen eine Kommerzialisierung gewährt hatte. Das könnte einen Wendepunkt für BeReal darstellen und einen neuen, spannenden Marketing-Kanal für Creator und Brands bieten. Doch das Format unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von den bereits fest etablierten Instagram Storys – worin genau liegt also der Mehrwert für Unternehmen? Und wo liegen die Grenzen des Formats? Maurice van gen Hassend ist Gen Z Lead bei der Intermate Group und gibt einen Überblick.

Ein neuer Ansatz für die Markenkommunikation

2022, etwa zwei Jahre nach dem Launch, löste BeReal einen ungeahnten Hype aus. Grund dafür war das unkonventionelle Konzept der Plattform, welches im Gegensatz  zu anderen Social-Media-Giganten steht.

Im Vergleich zu anderen Plattformen gibt es auf BeReal keine Beauty-Filter, Werbung oder Follower. Stattdessen konzentriert sich BeReal auf echte Freundschaften und erlaubt Interaktionen nur über sogenannte Realmojis, die durch das Aufnehmen eines Fotos erfolgen, oder über Kommentare. BeReals Popularität bei jungen Menschen ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass es eine Plattform für echte, unverfälschte Momente bietet. So ist die Natur der Plattform zu einer Art Ästhetik für die jungen Nutzer:innen geworden. Instagram und TikTok testeten mit Instagrams Candid Challenges und TikTok Now in der Vergangenheit ähnliche Formate, die sich allerdings nicht durchsetzen konnten.

Die Öffnung der Social-Plattform für Unternehmen kommt nun möglicherweise überraschend, widerspricht sie doch der eigentlichen Idee von BeReal. Gleichzeitig scheint die Neuerung in Zeiten von TikTok aber auch logisch. Dass insbesondere die Gen Z nach ehrlicher Markenkommunikation sucht, ist kein Geheimnis mehr. In einer App, die auf Authentizität und Realität beruht, könnte also die junge Generation auch Marken gegenüber aufgeschlossener sein. Desweiteren muss jedes Social Network irgendwann und irgendwie Geld verdienen. Der Schritt von BeReal könnte ein erster in Richtung der Kommerzialisierung der Plattform sein.

Mit der Community im Mittelpunkt bietet BeReal nämlich auch für Marken ein attraktives Umfeld, um junge Zielgruppen für sich zu gewinnen. Da Inhalte nur 24 Stunden lang verfügbar sind und innerhalb von nur zwei Minuten erstellt werden müssen, bleibt keine Zeit für eine aufwändige Inszenierung. Das lässt BeReals sehr nahbar wirken und birgt ein verlockendes Potential für Marken. Das Konzept lässt allerdings keine Zeit für Freigabeschleifen oder die Meinung des kompletten C-Levels. Das ist nicht für alle Marken etwas und kann nur langfristig erfolgreich umgesetzt werden, wenn Vertrauen in die ausführenden Mitarbeiter:innen gesetzt wird.

Im Gegensatz zu den algorithmisch kuratierten und oft geschönten Inhalten auf Plattformen wie Instagram eröffnet BeReal die Möglichkeit, ungeschönte Einblicke in den Alltag von Marken zu gewähren. Diese Echtheit kann eine tiefere und bedeutungsvollere Verbindung zur Zielgruppe schaffen, die sich nach Authentizität sehnt.

Die Herausforderungen der Echtzeitkommunikation

Der spontane Charakter von BeReal stellt Unternehmen jedoch auch vor Herausforderungen. Die Notwendigkeit, in Echtzeit zu agieren und gleichzeitig die Markenidentität zu bewahren, erfordert eine neue, sehr dynamische Herangehensweise an die Content-Produktion. Obwohl der Aufwand technisch gesehen geringer ist als bei anderen Short-Form-Video-Formaten wie TikToks oder Reels, muss stets ein Team-Mitglied am Smartphone verfügbar sein und auf die Push-Benachrichtigung reagieren. Externe Agenturen können die Leistung aufgrund ihrer Distanz zum Unternehmen kaum erbringen, daher fällt die Verantwortung im Idealfall auf interne Teammitglieder, denen besonders viel Vertrauen entgegengebracht werden muss.

Dieses Team hat die Freiheit, kreativ und authentisch im Namen der Marke zu agieren, und muss daher nicht nur die Marke und ihre Werte verstehen, sondern auch die Fähigkeit besitzen, spontan und mit einem Gespür für das „Jetzt“ zu kommunizieren. Im besten Fall zumindest – andernfalls wird es schwierig, die Aktualität und so auch den USP der Plattform wirklich für sich zu nutzen.

Offen bleibt, ob Brands zukünftig umfassende Strategien entwickeln müssen. Sofern sich in der App schnelllebige Trends entwickeln, die Marken oder Creator adaptieren wollen, wird wohl auch der authentische Eindruck nicht mehr ewig erhalten bleiben.

Authentizität vs. Inszenierung

Die Balance zwischen authentischer Darstellung und der notwendigen Inszenierung für soziale Medien ist insbesondere bei BeReal eine Herausforderung. Dabei ist die Frage nach Authentizität auf Social Media grundsätzlich nicht einfach zu beantworten. Wie können also Marken den Spagat zwischen Corporate und Social schaffen?

Dass Marken auf Social Media eine Rolle einnehmen, ist schlicht unvermeidlich – das tun schließlich Menschen genauso. Die Antwort liegt daher möglicherweise in der Kunst, die Marke selbst als Charakter zu positionieren, der Echtheit und Persönlichkeit ausstrahlt, ohne dabei gestellt oder unrealistisch zu wirken. Interessant ist vor diesem Hintergrund, wie sich die Natur der Plattform mit der Öffnung verändert. In jedem Fall ist es für kleinere Marken ratsam, die Frische der Plattform zu nutzen und als First Mover zu testen, wie die Community reagiert und im besten Fall die anfängliche Euphorie für sich zu nutzen. Mit Hinblick auf die notwendige Aktualität ist der Sprung für große Marken oder Konzerne wohl vorerst etwas schwieriger.

Die Schaffung neuer Community-Dynamiken

BeReal bietet die Möglichkeit, neue Arten von Communities zu bilden, die sich von den traditionellen Follower-Beziehungen auf anderen Plattformen unterscheiden. Diese Communities könnten auf authentischeren Bindungen basieren und somit eine tiefe Markenloyalität fördern. Die Interaktion auf Augenhöhe, das Teilen realer Momente und das Schaffen eines Raumes für ungeschönte Kommunikation spielen dabei eine große Rolle. Dennoch müssen Marketer auch realistisch bleiben: Der Hype um die Plattform ist nach einiger Zeit wieder abgeflacht, denn letztendlich ist das Format zwar spontaner und potenziell ungeschönter als auf anderen Plattformen, im Endeffekt aber vergleichbar mit Instagram Stories und Snapchat. Ob die Communities also tatsächlich einzigartig sind, kann nur eine Benchmark-Analyse von User-Zahlen nach einigen Wochen oder Monaten ergeben. Demnach müsste erst einige Zeit vergehen, um wirklich aussagekräftige Argumente zu identifizieren, die den Mehrwert von BeReal für Marken belegen.

Fazit

Die Einführung von RealBrands und RealPeople repräsentiert grundsätzlich einen Paradigmenwechsel in der digitalen Kommunikation. Marken und Creator erhalten die Chance, sich von der Masse abzuheben, indem sie ein ehrliches Auftreten in den Mittelpunkt ihrer Online-Präsenz stellen. Dies erfordert allerdings Mut, Kreativität und ein Umdenken in Bezug auf die Erstellung von Inhalten und das Verständnis für Social Media. Für Creator erscheint es jedoch nachhaltiger und sinnvoller als für Marken, die bereits durch die vielen Formate auf TikTok, Instagram, YouTube und Co. viele monetarisierbare Wege erschlossen haben, um eine Community aufzubauen und an sich zu binden.


Gen Z Report:
Insights zu Social Media, Streaming und KI

© Shutterstock

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Blockzitate, nummerierte Listen und Co. – WhatsApps 4 neue Textformatierungsoptionen

Blockzitate, nummerierte Listen und Co. – WhatsApps 4 neue Textformatierungsoptionen

Endlich Bullet Points und Listen, endlich Zitate in den WhatsApp Chats. Mit den neuen Formatierungsoptionen gestaltet die Messaging App die Kommunikation nicht nur dynamischer und übersichtlicher, sondern auch persönlicher. Vor allem in Gruppen-Chats können die neuen Features zur Formatierung für besser organisierte Konversationen sorgen. Die neuen Textformatierungen ergänzen bestehende Funktionen wie das Durchstreichen oder Fetten von Wörtern.

So nutzt du die neuen Formatierungsfunktionen von WhatsApp: Erstelle Listen, markiere Zitate und bringe deinen Input mit Bullet Points rüber

Schon im Sommer 2023 arbeitete WhatsApp an diesem Update, wie wir zu jener Zeit berichteten. Jetzt werden die Funktionen für alle Android-, iOS-, Web- und Mac-Desktop-Nutzer:innen zur Verfügung gestellt. Und: Auch Channel-Administratoren können diese Optionen nutzen. Das bedeutet, dass Creator und Marken die Features zur besseren Darstellung ihrer relevanten Updates einsetzen können.

WhatsApp erklärt die neuen Formatierungsfunktionen und gibt an, wie du diese bei der Texterstellung anwenden kannst.

  • Aufzählungslisten helfen dabei, Schritte in einem Prozess zu beschreiben, Zutaten eines Rezepts aufzulisten oder die wichtigsten Punkte einer Nachricht hervorzuheben.
    • Zur Verwendung kannst du das Symbol – antippen, gefolgt von einem Leerzeichen.
  • Nummerierte Listen dienen dazu, eine spezifische Reihenfolge anzugeben, wie beispielsweise Anweisungen oder eine Zusammenfassung von Ereignissen.
    • Zur Verwendung tippst du 1 oder 2 als Ziffern an, gefolgt von einem Punkt und einem Leerzeichen.
  • Blockzitate dienen zur Hervorhebung von Schlüsseltexten und zur besseren Erkennbarkeit/Lesbarkeit von Nachrichten
    • Zur Verwendung kannst du das Symbol > antippen, gefolgt von einem Leerzeichen.
  • Inline-Code dient dazu, spezifische Informationen innerhalb eines Satzes hervorzuheben.
    • Zur Verwendung musst du den Text mit dem Symbol (Gravis`) umschließen.

Wir haben es direkt in der App ausprobiert und können auf die neuen Funktionen zugreifen. Teste die neue Formatierung doch einfach bei deiner nächsten Nachricht über die App.



Mehr Privatsphäre:

WhatsApp geht gegen Screenshots vor und Signal launcht Usernames

© Adem AY - Unsplash, Messenger Signal, Telegram, WhatsApp
© Adem AY – Unsplash

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Meta testet Cross Posting Feature für Facebook und Threads

Meta testet Cross Posting Feature für Facebook und Threads

Ein neues Cross Posting Feature auf Facebook ermöglicht die gleichzeitige Veröffentlichung eines Beitrags auf Threads. Das sind erfreuliche Neuigkeiten für Content Creator, Social Media Manager und Brands, die regelmäßige Updates auf den verschiedenen Meta-Plattformen veröffentlichen. So kann Zeit und Mühe eingespart werden; zudem könnte das Feature Threads mehr Traffic verschaffen, indem es die Verbindung der Plattform zum restlichen Meta-Universum stärkt. User können sowohl reine Text-Posts als auch Beiträge mit externen Links zeitgleich auf Facebook und Threads veröffentlichen.

Cross-Posting Feature für Facebook und Threads
Cross Posting Feature für Facebook und Threads, © whimchic (Threads) via TechCrunch

Meta bestätigte gegenüber TechCrunch, dass das Cross Posting Feature aktuell mit einer begrenzten Zahl an Usern getestet wird. Allerdings ist der Test auf iOS-Nutzer:innen sowie User außerhalb der EU beschränkt. Ob die Funktion umfassend und auch hierzulande eingeführt wird, ist unklar. Schließlich hat Meta bestimmte Verknüpfungen zwischen den eigenen Plattformen – darunter die Chat-Funktion von Facebook und Instagram – kürzlich aufgelöst; möglicherweise, um EU-Datenschutzbestimmungen entgegenzukommen.

Wie im Screenshot zu sehen ist, können die User die Cross-Posting-Funktion bei Bedarf auch ausschalten. Es dürfte einige User geben, die ihre Postings auf Facebook und Threads lieber getrennt managen – etwa, da sie Facebook für den Kontakt mit Freund:innen und Familie nutzen und Threads eher für den öffentlichen Diskurs. Eine Funktion, mit welcher Threads Posts automatisch auf Instagram und Facebook als Carousel angezeigt wurden, wurde in den ersten Monaten nach dem Launch der Threads App stark kritisiert. Denn es handelte sich um ein automatisches Feature ohne Deaktivierungsoption. Seit November 2023 können die User selbst entscheiden, ob sie den Teaser für ihren Threads Account im Facebook- und Instagram-Profil veröffentlichen möchten.


Threads Content wird von Meta mithilfe von Organisationen einem Fact Checking unterzogen. Allerdings ist eine unmittelbare Prüfung auf der Plattform noch nicht ausgerollt.

Meta setzt Fact Checking auf Threads um

© Wesley Tingey – Unsplash

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Reels Update: Voice Effects und Content-Verknüpfung

Reels Update: Voice Effects und Content-Verknüpfung

Instagram arbeitet an einer Neuerung für Reels, welche Creatorn noch mehr kreative Freiheit gewährt. 2021 launchte die Plattform Voice Effects für Reels. Diese machen es möglich, das Audio eines Videos und damit gegebenenfalls auch die eigene Stimme zu verzerren. Zur Auswahl stehen die Effekte Helium, Riese, Nachhall, Stadionsprecher und Roboter. Das Update der Funktion, welches der Reverse Engineer Alessandro Paluzzi auf Threads teilte, betrifft den Anwendungsbereich.

Bislang konnten Creator die Voice Effects nur auf das gesamte Audio eines Reels anwenden. Jetzt arbeitet Instagram an der Möglichkeit, spezifische Audio-Tracks auszuwählen und den Effekt der Wahl lediglich dort einzusetzen. So müssen Creator, wenn sie einen bestimmten Audioabschnitt hervorheben beziehungsweise verändern möchte, nicht gleich das gesamte Reel mit dem Effekt unterlegen.

Voice Effect Feature in Reels
Voice Effect Feature in Reels, © Alessandro Paluzzi via Threads

Highlight im Reel verlinken

Auch dieses Update dürfte einige Creator freuen: Sie können in ihren Reels jetzt auf ein Highlight im Profil hinweisen. User können so direkt vom Reel zu den Highlights navigieren, um beispielsweise mehr über ein bestimmtes Thema zu erfahren oder weitere Videos einer Content-Reihe anzuschauen.

Wie der Social-Media-Experte Ahmed Ghanem anmerkt, ist die Funktion nicht nur für Reels, sondern auch für reguläre Feed Posts verfügbar. Sobald ein Post per Story geteilt und den Highlights hinzugefügt wird, verlinkt Instagram den Post automatisch mit dem jeweiligen Highlight im Profil.

Facebook: Reels mit Long-Form-Videos verknüpfen

Ein ähnliches Feature hat auch Facebook für Reels herausgebracht. Creator können die Kurzvideos nun mit Long Form Content verknüpfen und so bei letzteren für mehr Traffic sorgen. Die Funktion erinnert an YouTubes Related Video Feature, welches es Creatorn ermöglicht, ihren Shorts verwandte Videos hinzuzufügen.

Im Gegensatz zum YouTube Feature ist es auf Facebook allerdings nicht möglich, jedes beliebige Video im Reel zu verlinken. Stattdessen sind Creator auf das Long-Form-Video beschränkt, aus welchem das jeweilige Reel erstellt wurde. Haben sie letzteres direkt, also alleinstehend, kreiert, ist eine Verknüpfung nicht möglich. Nun bleibt abzuwarten, ob Facebook die Funktionalität des Features künftig ausbauen wird. Für Creator wäre die Möglichkeit, auch andere Videos im Reel zu verlinken, sicherlich wünschenswert. Denn so können sie neuen Content produzieren, um auf ihre bestehenden Inhalte hinzuweisen, anstatt auf Ausschnitte aus dem Originalvideo angewiesen zu sein.


Instagram:
KI-Optionen für Ads und neue Sticker

© theahmedghanem, lindseygamble_ (Threads), Canva

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Gemma und Gemini for Google Workspace: Google bringt offene KI-Modelle und benennt Duet AI um

Gemma und Gemini for Google Workspace: Google bringt offene KI-Modelle und benennt Duet AI um

Kurze Zeit nach der Vorstellung des optimierten und leistungsstarken KI-Modells Gemini 1.5 verkündete Google, dass das Unternehmen mit Gemma offene KI-Modelle bereitstellt, die Researcher und Entwickler:innen zur Entwicklung eigener KI-Lösungen nutzen können. Für die Bereitstellung kooperierte Google mit einem anderen Riesen-Tech-Player. Darüber hinaus wird Duet AI ebenfalls der Namensfamilie von Gemini angeschlossen – und mit Gemini Business liefert Google KI-Angebote für Unternehmen jeder Größe, samt Standalone Gemini Chat im Business-Kontext.


Gemini 1.5:

Googles AI-Modell erhält Update mit immenser Kontextlänge

© Google, Gemini-Schriftzug mit Sternsymbol, dunkler Hintergrund, Spirale bunt
© Google


Weltweiter Launch von Gemma: Offene Modelle mit ähnlicher Infrastruktur wie Gemini

Gemma, das Wort kommt aus dem Griechischen und kann so viel wie Edelstein heißen. Das Wort steht auch Googles Gemini-Bezeichnung nahe, die inzwischen für diverse AI-Tools, -Modelle und -Dienste verwendet wird. Denn Gemma wurde von Google DeepMind und anderen Teams auf der gleichen technischen Basis und Infrastruktur wie Gemini entwickelt. Jetzt werden die offenen AI-Modelle für Entwickler:innen und Researcher bereitgestellt – weltweit.

Auf dem Blog The Keyword erklären Jeanine Banks, VP & GM im Bereich Developer X and DevRel, und Tris Warkentin, Director bei Google DeepMind, welche Spezifikationen Gemma zu bieten hat. So wurden beispielsweise zwei Modellgrößen entwickelt: Gemma 2B and Gemma 7B. Zudem bietet das Responsible Generative AI-Toolkit „Ressourcen zur Anwendung von Best Practices für den verantwortungsvollen Einsatz offener Modelle wie der Gemma-Modelle“. Diese Modelle gelten als pre-trained und sind mit Instruktionen versehen. Sie können zum Beispiel über einen Laptop, eine Workstation oder die Google Cloud laufen und eine Integration mit Tools wie Hugging Face oder NVIDIA NeMo soll die Arbeit mit ihnen vereinfachen. Mit NVIDIA arbeitete Google auch zusammen, sodass User etwa über LLMs mit einem Desktop RTX GPU entwickeln können.

Zwar können sich Researcher und Entwickler:innen jetzt für die Nutzung von Gemma anmelden – doch eine kommerzielle Nutzung und Distribution der Tools sind von Google untersagt. Googles technischer Report bietet noch mehr Hintergrundwissen zu den neuen Modellen, die auf verschiedenen Frameworks laufen und für umfassendes Finetuning (auch mit eigenen Daten für spezifische Zwecke) bereitstehen.

Gemini im Unternehmenskontext nutzen mit Gemini Business

Für Business User hat Google ebenfalls eine wichtige Neuerung aus der eigenen KI-Entwicklung in petto. So wird der umfangreiche Duet AI Support des Unternehmens künftig unter dem Namen Gemini for Workspace firmieren.

In diesem Bereich können Unternehmen und Organisationen jeder Größe auf spezifische AI-Lösungen setzen, vom Drafting der Marketing-Kampagne über die automatisierte E-Mail-Textoptimierung bis hin zur Partyplanung im Unternehmen. Der neue Gemini Business-Plan unterstützt Teams für 20 US-Dollar pro Monat und liefert Tools wie Help me write (etwa in Docs) und Enhanced Smart Fill in Sheets.

Gemini Enterprise wiederum, das Duet AI for Workspace Enterprise ersetzt, kostet monatlich 30 US-Dollar. Bei diesem Abonnement gibt es mehr Nutzungsspielraum und zusätzlichen Support durch die KI bei Meetings, in Form von Übersetzungen und Notizen.

Darüber hinaus liefert Google für Gemini Business und Gemini Enterprise eine auf Gemini 1.0 Ultra basierende Standalone Chat Experience. Diese kann Antworten sogar selbst gegenprüfen. Google bietet ein Beispiel an:

For instance, if you’re a freelance marketing consultant, you could ask Gemini to help you understand business trends, competitive analysis and forecasting in order to create a go-to-market plan for your client.

Die Gemini for Company Chat Experience, © Google
Die Gemini for Company Chat Experience (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © Google

Weiterführende Informationen zu Gemini for Workspace und den neuen Gemma-Modellen findest du in den dedizierten Posts auf dem Blog The Keyword.


Googles Duet AI:

Das alles kann die Konkurrenz von ChatGPT und Copilot

© Google via Canva, Google Duet AI Übersicht mit App und Screen
© Google via Canva

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