Social-Media-Frühjahrsputz: How-to für deinen Audit

Social-Media-Frühjahrsputz: How-to für deinen Audit

New Year, new Me! Um in den sozialen Medien die Person zu verkörpern, die du sein willst, ist es in regelmäßigen Zeitabständen hilfreich, umfassenden Audit für deine Social-Kanäle aufzusetzen. Wir haben dir, inspiriert von Social Media Today und Emplifi, eine neunteilige Checkliste erstellt, um deine Kanäle auf Vordermann zu bringen.

1. Excel-lente Arbeit

Bei der Masse an Social-Media-Plattformen kannst du schnell mal den Überblick verlieren. Wir erinnern an Clubhouse, die ehemalige Trend-App, über die seit Monaten kaum mehr gesprochen wird. Deswegen ist Schritt eins des Social-Media-Frühjahrsputzes, Excel anzuschalten. Schreibe alle Plattformen, auf denen du einen Account hast, auf. Username, URL und Profilbild solltest du ebenfalls in die Tabelle eintragen. So siehst du auf einen Blick, ob dein digitaler Auftritt kohärent ist – und wenn nicht, was ausgebessert werden muss. Ausmisten bedeutet auch, Accounts zu löschen, die du nicht mehr benutzt.

2. Performance-Analyse

Mithilfe von App-eigenen Features wie Insights oder Analyseplattformen kannst du tracken, wie du 2021 performed hast. Im Optimalfall kannst du nachlesen, um wie viel Prozent oder Follower dein Account gewachsen ist. Auch die Interaktionsrate kann dir helfen, deinen Content dieses Jahr zu optimieren.

3. Tracke deine Trends

Neben den eben erwähnten Statistiken gibt es bei den meisten Plattformen die Möglichkeit, deine erfolgreichsten Posts des vergangenen Jahres einzusehen. Anhand dieser kannst du deduzieren, was deine Follower inhaltlich und optisch am meisten interessiert. Vergiss nicht, alle deine Erkenntnisse aufzuschreiben, um den Überblick zu behalten.

4. Auf der anderen Seite des Bildschirms

Für die Zielgruppenanalyse ist es von elementarer Bedeutung zu wissen, wie dein durchschnittlicher Follower aussieht. Alter, aktivste Zeit auf Social Media und Aufenthaltsort kannst du einsehen. Daraus kannst du dir eine Persona basteln. Immer, wenn du einen Inhalt postest, kannst du dir die Frage stellen: Gefällt das meinem durchschnittlichen Follower?

Anhand dieses Wissens kannst du ebenfalls recherchieren, welches die meistgenutzten Plattformen deiner Zielgruppe sind, und dort gegebenfalls auch einen Account anlegen.

5. Konkurrenz

Die Arbeit an dir selbst ist viel Wert. Um dennoch eine klassische Marktanalyse durchzuführen, musst du wissen, was noch angeboten wird. Finde heraus, wer deine Konkurrenz ist, und wie deren Inhalte performen. Welche Inhalte liefern andere Accounts, wie baut die Konkurrenz die Captions auf, wie viele Stories kommen täglich online?

6. Investment Banking

Hast du im vergangenen Jahr in Werbung investiert? Wenn ja, notiere dir, wie viel du auf welcher Plattform ausgegeben hast. Dabei ist der eigentlich wichtigere Punkt, wie diese Zahlungen dein Business beeinflusst haben.

7. Soziale Beziehungen

Gehe deine Inhalte oder Mails durch, und liste auf, mit wem du 2021 kooperiert hast. Um deine Social-Media-Präsenz authentisch zu halten, ist es essentiell zu wissen, wer einen Platz in deinem virtuellen Freund:innenbuch verdient hat. Falls beispielsweise eine Collab mit Creator XY gut funktioniert hat, wäre es sinnvoll, weitere gemeinsame Inhalte zu planen.

Auch im Hinblick auf zukünftige Mitarbeiter:innen ist es praktisch, eine Liste mit deinen virtuellen Beziehungsgeflechten als Cheat Sheet parat zu haben.

8. Wer hat alles einen Schlüssel?

Kennst du das Netflix-Dilemma? Eigentlich ist es dein Account. Auf dem Filmeabend deiner Freundin loggst du dich dann über ihren Laptop in deinen Account ein. Dein Vater fragt, ob er nur kurz einmal ausnahmsweise einen Film ansehen darf – klar, hier ist mein Passwort. Einige Wochen später sitzt du mit Popcorn auf deiner Couch, doch Fehlermeldung: Zu viele Menschen sind in deinem Account, sorry!

Damit das nicht auch auf Social Media passiert, ist es wichtig, Buch über die Leute zu führen, die den Schlüssel zu deinen Accounts haben. Auch regelmäßige Passwortänderungen garantieren, dass du keine blinden Passagiere an Bord hast.

9. Und nochmal!

Ein Frühjahrsputz ist nur gründlich, wenn er mindestens jedes Jahr erneut durchgeführt wird – besser sogar alle paar Monate. Vergiss also nicht, alle sechs bis zwölf Monate erneut diese Liste abzuarbeiten. Dazu kannst du gerne diesen Artikel speichern. Wir von OnlineMarketing.de wünschen dir gutes Gelingen.

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Neue Guidelines: Europäischer Datenschutzausschuss äußert sich zu Cookie Consent

Neue Guidelines: Europäischer Datenschutzausschuss äußert sich zu Cookie Consent

Der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) gründet sich auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und besteht aus Vertreter:innen der nationalen Datenschutzbehörden sowie dem Europäischen Datenschutzbeauftragten. Der Ausschuss soll die einheitliche Anwendung der DSGVO sicherstellen und liefert im Zuge dessen Informationen und Hilfestellung zu den Datenschutzvorgaben. Nun hat der EDSA neue Richtlinien zum Right of Access im Kontext der Verarbeitung personenbezogener Daten und hinsichtlich des einheitlichen Cookie Consent Managements bereitgestellt.

Mehr Klarheit zum Cookie Consent und Daten-Management in der EU

In einem Blogpost erklärt der EDSA, dass in der Plenarsitzung im Januar beschlossen wurde, neue Guidelines zum sogenannten Right of Access einzuführen. Die Leitlinien sollen darauf abzielen, verschiedene Aspekte des Auskunftsrechts (zur Verarbeitung personenbezogener Daten) zu analysieren und Hilfestellung dazu zu geben, wie das Auskunftsrecht in verschiedenen Situationen umgesetzt werden muss.

So sind darin unter anderem Erläuterungen zum Umfang des Auskunftsrechts, zu den Informationen, die der Verantwortliche der betroffenen Person zur Verfügung stellen muss und zum Format des Auskunftsersuchens zu finden. Außerdem sind Erklärungen zu den wichtigsten Modalitäten für die Gewährung des Auskunftsrechts und zum zur Handhabung von Anfragen, die „offensichtlich unbegründet oder exzessiv“ erscheinen, vorhanden. Sechs Wochen lang werden die Richtlinien einer öffentlichen Anhörung ausgesetzt sein. Die Ausschussvorsitzende, Andrea Jelinek, erklärt:

The right of access enables individuals to get knowledge on how and why their personal date are processed. The Guidelines provide examples to support controllers to answer access requests in a GDPR compliant manner.

Mit den Richtlinien sollen sich Unternehmen und Organisationen also besser auf eine datenschutzkonforme Datengewinnung und -verarbeitung konzentrieren können. Dazu zählt auch das Einholen von Cookie Consent. Auch hierfür hat der Europäische Datenschutzausschuss Informationen bereitgestellt, in Form eines offenen Briefes. In dem Schreiben erklärt der Ausschuss, sich für die umfassend einheitliche Anwendung der Datenschutzvorschriften im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum einsetzen zu wollen. Deshalb hat der EDSA kürzlich eine Taskforce für Cookie-Banner eingerichtet, um Reaktionen auf Beschwerden über Cookie-Banner koordinieren zu können.

Darüber hinaus gab es ein Update zu den Leitlinien zur Einwilligung im Rahmen der Datenverarbeitung. Dieses soll dafür sorgen, dass die Voraussetzungen für die Consent-Einholung einheitlich und übersichtlich bleiben, sodass sich Verantwortliche daran orientieren können.

Untersuchungen zu Datentransfers in Nicht-EU-Länder stehen auch im Fokus

Unterdessen hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber via Twitter mitgeteilt, dass der EDSA zusätzlich Studien in Auftrag gegeben hat, die den Zugriff auf personenbezogene Daten in anderen Ländern untersuchen:

Diese Analyse soll auch hinsichtlich der Weitergabe von derlei Daten etwa in die USA Licht ins Dunkel bringen. Denn kürzlich hatte in diesem Kontext bereits die österreichische Datenschutzbehörde bei der Einbindung von Google Analytics auf Websites einen Verstoß gegen die DSGVO erkannt – und damit große Unsicherheit bei Anwender:innen, aber auch Diensteanbieter:innen ausgelöst.

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Mehrere Links pro Tweet: Twitter arbeitet an Labeled Links

Mehrere Links pro Tweet: Twitter arbeitet an Labeled Links

Links in einen Tweet zu integrieren, das ist schon jetzt möglich. Doch möglicherweise könnte sich die UX bei Tweets künftig deutlich verändern. Ein Feature-Test zeigt verschiedene Labeled Links in Tweets, die womöglich sogar farblich angepasst und so differenziert werden können.

Labeled Links als Highlights im Tweet: Vorerst nur ein Test

Mehrere einzelne Links pro Tweet könnten Creatorn, Brands und Usern der Plattform überhaupt zugutekommen. Damit ließen sich verschiedene Quellen nennen, verschiedene Angebote anzeigen oder auch unterschiedliche Hintergrundinformationen preisgeben. Der aktuelle Test zu den Labeled Links, die zu mehreren in nur einem Tweet auftauchen, wurde von der Reverse-Engineering-Expertin Jane Manchun Wong entdeckt. Sie teilte bei Twitter einen Screenshot:

Darin ist auch zu sehen, dass die Links farblich markiert sind. Ob User, sollte das Feature eingeführt werden, diese Differenzierung selbst als Personalisierung der Links vornehmen können, ist jedoch noch offen. Allerdings erklärte Wong, dass die Links tatsächlich in einem neuen Fenster geöffnet werden, demnach für externe Verlinkungen gedacht sein dürften:

Ob diese Funktion zeitnah eingeführt wird, ist noch nicht abzusehen. Das Feature könnte auch zu einem Spam-Problem bei Twitter führen, was die Vorteile der vielfachen Verlinkung aus einem Tweet trüben würde. Allerdings würde Twitter mit dieser Option für Creator und Co. einen Vorteil gegenüber Instagram und TikTok schaffen. Dort ist in der Regel nur ein Link, der Link in der Bio – oder ein Link pro Story – integrierbar, sodass sich die User festlegen müssen. Inwieweit die Übersichtlichkeit von Tweets durch die Labeled Links leiden würde, steht auf einem anderen Blatt. Hier könnte die farbliche Unterscheidung weiterhelfen, sofern sie nicht willkürlich ist. Wir warten gespannt, ob Twitter weitere Tests zu diesem Feature durchführt und zeitnah womöglich sogar offizielle Informationen dazu teilt.

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10 Tipps für super shareable Content

10 Tipps für super shareable Content

Social Media ist heutzutage aus dem Alltag vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Und bei der Vielzahl an Stories, Posts und Reels kannst du schnell mal den Fokus auf das Wichtige verlieren. Um dennoch positiv aus der Masse herauszustechen, ist es – sowohl für dich als auch für deine Fans und Follower – sinnvoll, ein paar Anhaltspunkte zu beachten. Wir haben dir in zehn Slides die wichtigsten Tipps und Tricks aufbereitet, die deine Postings zu „super shareable Social Media Content“ machen.

Optik ist das A und O

In den sozialen Medien isst das Auge mit – das ist nicht überraschend. Denn trotz Funktionen wie Umfragen und Captions handelt es sich bei Instagram und Co. nach wie vor um Content-Sharing-Plattformen. Aus diesem Grund sind ästhetische Bilder und ansprechende Feeds viel wert. Versuche, wenn möglich, strukturgebende Elemente wie individuelle Logos, Filter mit Wiedererkennungswert oder Farbschemata zu verwenden.

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Versorge deine Community

Selbstverständlich ist dein Social Media Account in erster Linie für dich da. Falls du jedoch Lust hast auf den Influencer-Zug aufzuspringen, ist es sinnvoll, die Grundlagen der BWL zu beachten. Angebot und Nachfrage herrschen nämlich nicht nur im Supermarkt, sondern auch auf Instagram. Wenn du erfolgreich werden willst, musst du Inhalte liefern, die auf fruchtbaren Boden fallen. Sprich: Definiere deine Zielgruppe und erarbeite für diese bereichernde Inhalte. Sobald du eine bestimmte Sparte bedienst, wirst du Accounts, die sich für dich interessieren, auch angezeigt werden.

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Link and go

Follower sind faul. Niemand wird eine URL abtippen, geschweige denn einen Namen. Der einfachste Weg sind Links – diese zeigen dir mit nur einem neuen Tap ganz neue Seiten auf. Deswegen ist es sinnvoll, deine Links über Social Share Buttons einzubauen. Diese sind technisch enorm wichtig, um deinen Content so unkompliziert wie möglich auf Social Media teilen zu können.

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Diversity is key

Captions sind perfekt, um deinen Postings mehr Tiefe zu geben, dich mit deiner Community auszutauschen oder einfach um Dinge zu erzählen. Wofür auch immer du dich entscheidest: Sei kreativ. Versuche, möglichst abwechslungsreich zu sein und deine Follower zum Weiterlesen zu animieren. Denn in Captions ist Platz für alles, außer Langeweile.

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Balance your Socials!

Auf Instagram ist es wie im Kleiderschrank – kaufst du nur Trendteile, gilt deine Kleidung schnell als veraltet. Mit Klassikern macht man eigentlich nichts falsch, doch in einer turbulenten Welt wirkt auch das schnell eintönig. Wie in vielen Dingen heißt es also: Die Mischung macht’s. Der Schlüssel zu einem Instagram Account, der sowohl zeitlos als auch trendy ist, ist einfach beide Sparten zu bedienen. Das verleiht deinem Account Stil.

Geheimtipp der Redaktion: „How to“, „Tipps für …“ und „(Anzahl) Merkmale eines guten (Sachverhalt)“ sind Evergreens, die du perfekt vorbereiten kannst. Diese Art von zeitlosen Beiträgen wird gerne gespeichert und geteilt – Perfekt für das Engagement auf deinem Social Media Account.

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Social Media Science

Während die meisten Entscheidungen, die deinen Account betreffen, subjektiv zu bewerten sind, gibt es doch auch einige Anhaltspunkte für guten Content. Statistisch gesehen werden Infografiken beispielsweise drei Mal öfter als andere Arten von Content geteilt. Für Super shareable Content ist es außerdem sinnvoll, Trends im Blick zu behalten, um zu checken, was aktuell am besten geklickt wird. Diese Themen kann man dann in beliebten Formaten aufgreifen und voilà: Du lieferst Top Content.

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Amygda-Like

Wenn du super shareable Content kreieren möchtest, hilft dir vor allem Storytelling. Durch den geschickten und glaubwürdigen Einsatz von Emotionen können User eine emotionale Bindung zu deinem Content aufbauen. Das schafft virtuelle Beziehungen. Videos, die beispielsweise eine aufwühlende Geschichte zur Rettung eines Tieres erzählen, stimulieren die Amygdala – so findet der Content nicht nur einen Platz in deinem Feed, sondern auch in deinem Gehirn.

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Sei einzigartig auf Social Media

Zugegeben, einzigartig sein hört sich etwas schnulzig an. Doch dem konsumierenden User musst du einen Grund geben, warum gerade du einen Account hast, dem sie oder er folgen sollte. Dafür ist es sinnvoll eine Nische zu bedienen. Finde ein Thema, was dich interessiert und bleibe dabei. Je spezifischer, desto besser.

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Typisch dein Content

Für super shareable Content ist es wichtig, ihn sofort einordnen zu können. Das erleichtert viele Denkprozesse. Dabei ist es erstaunlich einfach Wiedererkennungswert zu haben: Suche dir einen Filter, eine Schriftart, ein Logo oder ein Farbschema aus. Indem du diese Elemente in deine Posts einbindest, gewöhnst du deine Audience an dich. Ähnlich wie in der Schule, in der der Deutsch rot ist, das Matheheft grün und blau die Farbe der Englischmappe ist, kannst du auch virtuelle Inhalte organisieren. Du bist noch immer planlos? Hier findest du 8 Visual Trends für 2022, von denen du dich inspirieren lassen kannst.

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Wir hoffen, dass du etwas Neues gelernt hast. Vielleicht hast du ja noch einen Geheimtipp für super shareable Content? Schreib uns das gerne in die Kommentarspalte. Und vergiss nicht, den Beitrag zu teilen und auf Instagram zu speichern!

E-Book: Business auf Instagram – So machst du dein Unternehmen auf Instagram erfolgreich

Du möchtest einen Instagram Account für dein Unternehmen einrichten oder deinen bestehenden Account bekannter machen? In unserem E-Book gehen wir die wichtigsten Schritte für die Erstellung eines Accounts und den Community-Aufbau durch. Außerdem teilen wir wertvolle Tipps rund um Hashtags, Reels und Rechtsfallen.

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Instagram Subscriptions kommen: Würdest du für den Content deiner Lieblings-Creator zahlen?

Instagram Subscriptions kommen: Würdest du für den Content deiner Lieblings-Creator zahlen?

Instagrams CEO Adam Mosseri hat in einem Video eine Ankündigung gemacht, die alle Creator der Plattform stark interessieren dürfte. Denn wer hofft, mit Instagram ein Nebeneinkommen zu generieren oder den eigenen Lebensunterhalt zu sichern, könnte schon bald eine neue Möglichkeit dazu erhalten. Mosseri stellt in dem Video die neu eingeführten Subscriptions vor.

Subscriptions als neue Einnahmequelle für Instagram Creator

Laut ihm werden in den USA derzeit nur mit einer kleinen Gruppe an Creatorn folgende Features getestet:

  • Subscriber Stories
  • Subscriber Lives
  • Subscriber Badges

Das Prinzip scheint ähnlich wie Subscriptions auf YouTube und Twitch beispielsweise funktionieren. Follower können sich für eine bezahlte Subscription entscheiden, um Zugriff auf exklusiven Content von ihren Lieblings-Creatorn zu erhalten. Diese können entweder exklusive Stories erstellen oder für ihre Subscriber live gehen. Die Follower, die Creator monetär unterstützen, erhalten mit Badges eine Art Markierung, die sie in Kommentaren oder Direktnachrichten von den anderen Followern absetzt. Schickt zum Beispiel ein Subscriber eine Nachricht, könnten Creator eher geneigt sein, schnell auf diese zu reagieren.

Bekommende zahlende Follower in Zukunft den guten Content, während nicht zahlende leer ausgehen?

Die Entwicklungen und Dynamiken, die durch die Einführung der Subscriptions auf Instagram entstehen, werden spannend zu beobachten sein. Schließlich steht der Content auf Instagram schon immer gratis zur Verfügung. Creator mussten mit guten Reichweiten überzeugen, um eventuell für Reels bezahlt zu werden oder sich mit Affiliate Links oder Brand Deals behelfen. Für sie können die Subscriptions natürlich eine große Sicherheit bedeuten. Schließlich generieren diese ein ziemlich zuverlässiges Einkommen. Doch ob Follower es gut finden, dass vorher frei zugänglicher Content teilweise hinter einer Paywall verschwindet und die Abonnent:innen in zwei Gruppen teilt, bleibt abzuwarten.

Instagram, das eine Zeit lang die It-App war, hat mit TikTok eine ernstzunehmende Konkurrenz bekommen, die – je nachdem, wen man fragt – die Meta App in Sachen Coolness bereits überholt hat. Doch was Monetarisierungs-Features und Sicherheit für Creator angeht, könnte Instagram sich zumindest mit den neuen Subscriptions wieder an die Spitze arbeiten. Wann diese großflächiger ausgerollt werden, steht jedoch noch nicht fest.

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Twitter: Communities Feature offiziell gestartet – auch für Android

Twitter: Communities Feature offiziell gestartet – auch für Android

UPDATE

Nachdem Twitter das Communities Feature noch im Herbst 2021 für iOS User ausgerollt hatte, können inzwischen auch Android User auf dieses zugreifen. Via Twitter gab das Unternehmen an, dass Nutzer:innen mit der aktuellsten Version der Android App auf die Funktion zugreifen können:

Das Update stammt vom 20. Januar 2022.


Schon wieder News von Twitter. Nachdem der Kurznachrichtendienst erst kürzlich den offiziellen Test für das Soft Block Feature startete, kommt nun eine Funktion, die einen neuen Kurs in der Nutzung der Plattform ankündigen könnte. Denn Twitter geht in die offizielle Testphase mit den Communities. Das verkündete die Plattform in einem Tweet:

Das Prinzip ist dabei ähnlich wie bei den Facebook-Gruppen. User können sich zu einem bestimmten Thema zusammenfinden und austauschen. In den sogenannten Communities sehen die Mitglieder zusätzlich Tweets, die thematisch passende Hashtags oder ähnliches beinhalten.

Neues Gruppen-Feature: Communities bekommen einen eigenen Tab in der Twitter App

When you join a Community, you can Tweet directly to that group instead of to all your followers. Only members in the same Community are able to reply and join the conversation so it stays intimate and relevant,  

erklärt David Regan, Staff Product Manager bei Twitter. Weiter schreibt Regan, dass die Twitter Communities über ein Moderations- und Bearbeitungs-Tool verfügen, um die Konversation in einer Gruppe zu organisieren und zu fokussieren. Letzteres sei besonders wichtig, da sich die Gruppenmitglieder in der Community befinden, um sich über ein bestimmtes Thema auszutauschen. Regan schreibt:

Right now, Community creation is limited but in the coming months, we’ll allow more people to create Communities so everyone can talk about their thing, whatever it is. Some of the initial Communities we’re testing surround popular conversations on Twitter. Examples include dogs, weather, sneakers, skincare, and astrology, with many more to come, reflecting more of the thriving and niche discussions on Twitter.

Das bedeutet, dass das Feature noch nicht für alle User verfügbar ist. Zunächst sollen ausschließlich iOS-Nutzer:innen einen Communities Tab in der Twitter App sehen können. Dies soll sich aber in den kommenden Wochen ändern. Wichtig für alle Communities-Nutzer:innen: Anders als bei den geschlossenen Facebook-Gruppen, sind die Twitter Communities öffentlich. Das heißt, alle User können nach der Gruppe suchen und die Diskussion innerhalb dieser nachverfolgen, wenn sie möchten.

Der neue Communities Tab in der Twitter App, © Twitter
Der neue Communities Tab in der Twitter App, © Twitter

Mehr Fokus auf themenspezifischer Interaktion: Entfernt sich Twitter vom ursprünglichen Konzept?

Mit dem Fokus auf einzelne Themen, die in Gruppen von den Nutzer:innen diskutiert werden, entfernt sich Twitter von dem ursprünglichen „Public Square“-Gedanken. Hinter diesem steckt, dass sich die User öffentlich zu den neusten Nachrichten und Updates austauschen können. Ein thematischer Schwerpunkt war damals – also beim Launch 2006 – nicht vorhergesehen. Der augenscheinliche Abschied Twitters von dieser grundlegenden Idee könnte ein kluger Schachzug sein. Denn beispielsweise Facebook-Gruppen sind bei den Usern sehr beliebt und zu einer Grundfesten des Erfolgs der Plattform geworden. Allerdings ist hier ebenfalls die Frage: Was macht Twitter dann noch im Vergleich mit den anderen Social-Plattformen besonders? Wir werden sehen, ob Twitter diese Frage künftig mit innovativen Features beantworten kann.

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